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Sa, 18:01 Uhr
13.08.2005

nnz-Kurznews am Wochenende (1)

Nordhausen (nnz). Was in Thüringen an diesem Samstag in Thüringen und Deutschland so alles los war, das hat die nnz für Sie zusammengetragen. Mit einem Klick auf MEHR sind auch Sie im Bilde.


Weiter verschuldet
Thüringen kann seine Neuverschuldung im kommenden Jahr trotz umstrittener Sparaktionen kaum zurückfahren. Finanzministerin Birgit Diezel (CDU) rechnet mit neuen Krediten von bis zu 950 Millionen Euro, um den Etat auszugleichen. „Die Einsparungen, die wir 2006 erreichen, werden durch hohe Steuerausfälle, Mehrausgaben unter anderem bei Zahlungen für DDR- Versorgungssysteme und hohe Zinszahlungen kompensiert“, sagte Diezel in einem dpa-Gespräch. Es gebe kaum Spielraum für Nachbesserungen.


Frau überfahren
Eine unbekannte Frau ist in der Nacht zum Samstag auf der Bundesstraße 7 im Landkreis Greiz von einem Auto überfahren worden. Die Frau überquerte zwischen Bad Köstritz und Caaschwitz die Fahrbahn, sagte ein Polizeisprecher in Gera. Ihre Identität ist noch unklar. Die Tote ist etwa 40 bis 45 Jahre alt.


Wenig genutzt
Hilfsangebote für schwangere Frauen in Not werden in Thüringen nur selten genutzt. Das Sozialministerium spricht bei jährlich fünf bis sieben anonymen Geburten von Einzelfällen, Schwangerschaftsberatungsstellen registrieren dazu nur wenige Anfragen, ergab eine dpa-Umfrage. Die Stiftung „Hilfe für schwangere Frauen und Familien in Not“ hat seit 2002 die Kosten für 18 anonyme Geburten in Thüringen übernommen. Zudem gibt es zwei Babykörbe in Erfurt und Eisenach, in die Neugeborene anonym gelegt werden können.


Eingestimmt
Mit einem Bistumstag in Heiligenstadt haben sich am Samstag mehrere tausend Christen aus dem In- und Ausland auf den katholischen Weltjugendtag in Köln eingestimmt. In einer Messe zum Auftakt des Treffens mahnte der Erfurter Bischof Joachim Wanke zur Verbundenheit in der Gemeinschaft. „Wir müssen lernen, das eigene Ich nicht mehr groß zu schreiben, sondern klein“, sagte er in seiner Predigt. An der Messe nahmen auch Bischöfe aus Frankreich, Ungarn und Tschechien teil.


Beute gemacht
Bei einem Überfall auf eine Firma in Arnstadt haben zwei maskierte Männer in der Nacht zum Samstag mehrere tausend Euro Bargeld erbeutet. Die Täter bedrohten drei zu nächtlicher Stunde anwesende Mitarbeiter mit baseballschlägerähnlichen Knüppeln und forderten die Herausgabe des Geldes. Als die Bedrohten nicht reagierten, sprang einer der Täter über einen Tresen und entnahm aus einem Schrank das Geld. Die Polizei bezifferte die gestohlene Summe mit 5000 bis 6000 Euro.


Angriffe auf Stoiber
Mit scharfen Angriffen auf die Union hat Kanzler Gerhard Schröder in Hannover die heiße Phase des SPD-Wahlkampfs eingeläutet. Die Kraftmeierei von Edmund Stoiber und die Führungsschwäche von Angela Merkel seien nicht geeignet, das Land zusammenzuhalten, sagte er. Der CSU-Chef habe mit seiner Kritik am Wahlverhalten im Osten versucht, einen großen Teil der Wähler zu diffamieren. Als größte innenpolitische Herausforderung nannte Schröder in seiner Reede den Kampf gegen die Arbeitslosigkeit. CSU-Chef Edmund Stoiber hat indes eine Entschuldigung für seine Aussagen über das Wahlverhalten in Ostdeutschland trotz der anhaltenden Unruhe auch in der Union abgelehnt. Er habe nur auf das Erstarken der Linkspartei gezielt, sagte Stoiber dem ZDF


Lahm gelegt
Der Rückreiseverkehr aus dem Süden hat auf den österreichischen und süddeutschen Autobahnen zu langen Staus geführt. Die Reisewelle erreichte am Mittag vermutlich ihren Höhepunkt. Die österreichischen Automobilclubs registrierten Staus von insgesamt mehr als 80 Kilometern Länge. Geduld brauchten auch Reisende an den Grenzen im Süden und Osten von Österreich. Vor allem an den Übergängen nach Slowenien, Tschechien und Ungarn wurden stundenlange Wartezeiten in beiden Richtungen gemeldet.


Ermittlungen ausgeweitet
Die Geldwäsche-Ermittlungen bei der Commerzbank sind auch auf Bankchef Klaus-Peter Müller ausgeweitet worden. Das teilte die Bank mit. Der Vorsitzende des Aufsichtsrats, Martin Kohlhaussen, und der Vorstand hätten kein Verständnis für die Erweiterung des Verfahrens. Sie gingen von Müllers vollständiger Entlastung aus, hieß es in einer Pflichtmitteilung weiter. Bei der Ermittlungen geht es um den Vorwurf der Geldwäsche im Zuge von Privatisierungsgeschäften in Russland in den 90er Jahren.


Zetsche wird Chef
Der künftige DaimlerChrysler-Chef Dieter Zetsche soll nach „Spiegel”-Informationen noch im September kommissarisch die Führung bei der Kernsparte Mercedes übernehmen. Darauf habe sich das Präsidium des Aufsichtsrats geeinigt, berichtet das Nachrichtenmagazin. Anschließend könne Zetsche binnen einiger Monate einen geeigneten Chef für die Mercedes Car Group suchen. Berichte, wonach VW-Markenchef Wolfgang Bernhard den Posten besetzen solle, habe Betriebsratschef Erich Klemm zurückgewiesen.
Autor: nnz

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