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Sa, 10:39 Uhr
19.12.2020
Deutscher Wetterdienst

Wetterdienst annuliert Hitzerekord

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat den am 25. Juli 2019 in Lingen im Emsland gemessenen deutschen Temperaturrekord von 42,6 Grad Celsius (°C) annulliert...

Nach Angaben des nationalen Wetterdienstes ergaben aktuelle Auswertungen von Parallelmessungen an der Wetterstation Lingen, dass es in einem sehr kleinen Bereich des Messfeldes bei bestimmten Wetterlagen insbesondere am frühen Nachmittag zu auffällig erhöhten Temperaturen kam.

Uwe Kirsche, Pressesprecher des DWD: „Wir haben die Temperaturmessung in Lingen jetzt ein halbes Jahr unter die Lupe genommen - auch durch parallele Messungen - und ältere Messungen unter diesem Gesichtspunkt erneut überprüft. Die Ergebnisse sind eindeutig: Seit 2017 traten am Messfeld der Station immer wieder Temperaturen auf, die für die Region nicht repräsentativ sind. Das war auch am 25. Juli 2019 so gewesen. Deshalb muss der in Lingen gemessene deutsche Rekordwert von 42,6 °C aus dem DWD Klimaarchiv gestrichen werden. Neue Rekordhalter sind nun gemeinsam die DWD-Wetterstationen Duisburg-Baerl und Tönisvorst mit am 25. Juli 2019 gemessenen 41,2 °C.“

Verantwortlich dafür sei die in den vergangenen Jahren deutlich gewachsene Vegetation in direkter östlicher Nachbarschaft der Station. Sie behindere immer wieder bei Windrichtungen aus Nordosten bis Südosten den Luftaustausch.

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Das habe insbesondere bei windschwachen aber strahlungsintensiven Wetterlagen dann zu einer Abkopplung der lokalen Temperaturen am Messfeld der Station von der großräumigen Temperaturentwicklung geführt. „Der DWD ist sich der Probleme im Umfeld der Station schon länger bewusst und sucht seit mehreren Jahren nach einem neuen Standort. Wir sind fündig geworden und hoffen, im Frühjahr 2021 die neue Station in Lingen-Baccum eröffnen zu können.“ Bis dahin werde der DWD keine Messungen aus Lingen mehr veröffentlichen und zugleich die Daten seit 1. Januar 2017 aus seinen frei zugänglichen Angeboten entfernen. Kirsche: „Da wir nicht für alle Messdaten aus Lingen der vergangenen Jahre die Hand ins Feuer legen können, können wir sie auch nicht veröffentlichen. Die Qualität des nationalen Klimaarchivs hat immer höchste Priorität.“
Autor: red

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Kommentare
Leser X
19.12.2020, 11:11 Uhr
Richtig so
Gerade in Zeiten, wo einige Medien gerne Temperatur-Rekorde vermarkten, ist es wichtig, korrekte wissenschaftliche Standards bei der Messung anzuwenden.
alterNeunordhäuser
19.12.2020, 11:56 Uhr
Ärgerlich für die Grünen
Da hat man ja gar keinen Grund noch eine Steuer für Klimasünder und CO2 Produzenten zu erfinden. Mal sehen wann die Grünen auf die Idee kommen, jedes Kohlensäure-haltige Getränk- auch Bier- wegen dem CO2 extra zu besteuern. Den sogenannten Klimaschutz bezahlen am Ende immer die Verbraucher, das müsste auch den Gretafans Freitags bewusst werden, wenn ihre Smartphons noch teurer werden.
Kritiker2010
19.12.2020, 13:35 Uhr
Initiative - Grüne nach Afrika
Der Rekord wurde nur durch einen etwas Niedrigeren ersetzt. Das wird den Grünen nicht reichen, um von der Weltrettung durch CO2-Besteuerung in Deutschland abzulassen.

Ich habe da aber eine viel bessere Idee:
Wir gründen eine Initiative zur „Umsiedlung aller Grünen aus Deutschland nach Afrika“ und leisten damit einen sehr viel größeren Beitrag, als die Grünen hier je leisten können.

Hintergrund:
Unser Lebensalltag und unsere Position auf dem Globus sorgen zwangsläufig für menschengemachten CO2-Ausstoß - durch Mobilität, Heizung, etc. Wenn nun immer mehr Menschen hierher geholt werden, ist das ... ?
Richtig: Klimaschädlich!

Um die "Klimaziele" zu erreichen und die globale Erwärmung zu verringern, müssen wir also Menschen dort hin entsenden, wo keine Heizung notwendig ist und der bescheidenere Lebensstil weniger Ressourcen kostet. Auf diesem Weg können unsere grünen Kulturbotschafter auch das Umweltbewusstsein der Menschen vor Ort schärfen und Fehlentwicklungen, wie bei uns, verhindern.

Also: Wer macht mit?
geloescht.20250302
19.12.2020, 18:42 Uhr
Das machen die Grünen...
...wenn ihnen täglich ihre "Nahrung" und das Tafelwasser aus der Feinkostabteilung des KaDeWe eingefordert vom Spesenkonto eingeflogen und die Diäten trotz Abwesenheit bei Sitzungen via Western Union weiterhin überwiesen werden.

Aber ob Schul, Lehr- und Studienabbrecher da irgendwas bewirken können ausser fleischfressende Raubtiere zu Veganern zu missionieren?
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