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Do, 12:01 Uhr
11.08.2005

Bürger-Geld mit regionaler Wirkung

Nordhausen (nnz). Augenfällig sind die Schilder, auf denen die blaue Fahne mit dem gelben Sternenkreis und die Formulierung „Kofinanziert durch die EU“ zu erkennen ist. Sie kündigen an, dass hier etwas „Neues“ geschaffen wird: Sei es ein neuer landwirtschaftlicher Weg, ein saniertes Gebäude oder ein innovatives Projekt. Auch im Südharz.


Vieles, das Gutes in der Region Südharz-Kyffhäuser bewirkt, ist durch Gelder der Europäischen Kommission mitfinanziert. Diese Geldmittel leisten einen gesellschaftlich wichtigen Beitrag zur sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Entwicklung unserer Gemeinden, Städte und Landkreise. Nicht so leicht verständlich für den Bürger sind die Namen der Programme, über die die Gelder in die Region fließen:

Namen wie LEADER plus, LIFE-natur, LOKAST, LOS und EQUAL 2, ENABLE betiteln nur eine Auswahl dieser Förderprogramme. Die meisten Programme haben englische Namen oder sind sogar Namen aus Abkürzungen, wie z.B. bei LEADERplus, welches einen französischen Ursprung hat. Da diese Bezeichnungen in den Ländern der europäischen Union überall verwendet werden, haben sie einen großen Wiedererkennungswert und weisen auf die überregionale Bedeutung dieser Programme hin. Im Urlaub oder auf Reisen begegnet man diesen Namen auf Hinweistafeln oder Werbematerialien.

Hier in der Region muss aber jedes Projekt mit diesem „handicap“ eines etwas ungewöhnlichen Programm-Namens leben. Da hat es das Programm „Förderung zur Erhaltung und Stärkung des ländlichen Raumes“ schon leichter. Der Name ist eindeutig und verständlich. Die zu Anfang dieses Artikels genannten europäischen Programme, bilden nur eine Auswahl, sie sind nicht vollzählig aufgeführt. Doch sie gehören zu den Fonds der EU, die eine wichtige Quelle für finanzielle Unterstützungen von regionalen Entwicklungsprojekten sind.

Wie können Bürgerinnen und Bürger mehr über diese Programme erfahren? Für alle Förderprogramme ist der Zugang zu Informationen sichergestellt. Oftmals gibt es Geschäfts- oder Anlaufstellen, in denen man sich informieren und beraten lassen kann. In vielen Fällen ist es möglich, sich die Inhalte der jeweiligen Programme und deren Förderrichtlinien sowie die Antrags- und Mitwirkungsmöglichkeiten zuschicken zu lassen. Schnell ist ein Überblickswissen zu erhalten, indem man sich mit den Faltblättern oder der Internet-Darstellung des jeweiligen Programms beschäftigt.

Vertreter einzelner Förderprogramme arbeiten bereits zusammen, so z.B. LEADER plus und EQUAL 2. Über diese Vernetzungen zum Vorteil eines gemeinsamen Nutzens für die Region gibt es weitere Beispiele. Hierzu gibt es einen Artikel in der neuen Ausgabe der Zeitschrift „Akteur“.

Zur Information ideal geeignet ist das Internet und hier wiederum die web Seiten des Kyffhäuserkreises und des Landkreises Nordhausen. Dort könnten die web Adressen der Förderprogramme platziert werden. Da fast alle EU Programme noch bis zum Ende des Jahres 2006 in Anspruch genommen werden können, ist diese Transparenz und Zugänglichkeit von Informationen für Bürger, Vereine und Gemeinden und die beiden Landkreise wichtig. Infos im Internet.
Autor: nnz

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