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Do, 09:54 Uhr
11.08.2005

Spitzenplatz

Nordhausen (nnz). Das Bundesinstitut für Berufsbildung hat die Bund-Länder-Ausbildungsplatzprogramme Ost bewertet und eine Befragung der Maßnahmeträger im vergangenen Jahr vorgenommen. Das Ergebnis kann sich aus Thüringer Sicht mehr als sehen lassen.


Im vergangenen Jahr wurden in Ostdeutschland durch das Programm 14.500 überbetriebliche Ausbildungsplätze gefördert, davon 1.650 in Thüringen. Das Land hatte seinen Anteil um weitere 500 Plätze - finanziert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds - aufgestockt. Wirtschaftsminister Jürgen Reinholz (CDU) wies darauf hin, dass Thüringen im Vergleich mit den anderen neuen Ländern mit Abstand den höchsten Übergang von Jugendlichen aus diesen Fördermaßnahmen in betriebliche Ausbildung habe.

Rund jeder fünfte Jugendliche des Programms hat während der Maßnahme eine reguläre Berufsausbildung in einem Betrieb erhalten. Dass zeige, dass die wirtschaftsnahe Ausrichtung solcher Förderprogramme in Thüringen in Kooperation mit Kammern und Wirtschaftsverbänden erfolgreich sei. In den meisten Fällen habe man für die Jugendlichen im Förderprogramm zu Beginn der Maßnahme bereits ein Unternehmen für die Praxisausbildung als Partner gefunden. Jugendliche, die sich in der Ausbildung bewährt hätten, seien dann oftmals auch vom Betrieb direkt in Ausbildung übernommen worden. Minister Reinholz dankte den Unternehmen für ihr großes Engagement im Bereich der Berufsausbildung.

Das Bundesinstitut für Berufsbildung hat ermittelt, dass in Thüringen 21,6 Prozent der Programmjugendlichen den Übergang in betriebliche Ausbildung noch während der Fördermaßnahme schafften; in Berlin 12,0 Prozent, in Brandenburg 3,5 Prozent, in Mecklenburg-Vorpommern 6,6 Prozent, in Sachsen 2 Prozent und in Sachsen-Anhalt 8,4 Prozent. Der Durchschnitt in Ostdeutschland lag bei 7,4 Prozent.

Die Ergebnisse gibt es mit diesem Link im Netz.
Autor: nnz

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