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Mo, 08:19 Uhr
07.12.2020
Entflogener Falke gesucht

Wo ist Rudolf?

Nachrichten über vermisste Tiere erhalten wir immer wieder. Meistens geht es dabei um Hunde oder Katzen. Gestern erreichte uns eine eher ungewöhnliche Vermisstenmeldung - gesucht wird Rudolf, der Falke…

Auf und davon: wer hat Rudolf gesehen? (Foto: H.-R. Model) Auf und davon: wer hat Rudolf gesehen? (Foto: H.-R. Model)


Rudolf verschwand am vergangenen Wochenende bei einem Übungsflug nahe Polles Ranch auf dem Weg zum Kohnstein. Der Vogel ist ein gezüchtetes Exemplar, mit gültiger „Citis“ und beringt. An jeder „Hand“ trägt Rudolf eine Glocke, sogenanntes „Geschüh“ (Lederriemen), eine Aresstafel, auf der Name und Handynummer verzeichnet sind, sowie einen Sender auf dem Rücken, der leider ausgefallen ist.

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Die gute Nachricht: Rudolf wird nicht weit weg sein. Sowohl Zuchtfalken als auch wilde Exemplare zeigen bestimmte Verhaltensweisen. Eine einmal gewählte „Aufblockmöglichkeit“ wird immer wieder angeflogen, es sei denn der Vogel ist satt, dann bewegt er sich stundenlang nicht. „Das Übungsgebiet fliegt er auch nach längerem Freiflug immer mal wieder an. Sonstige Rundflüge sind im Umkreis von 25 Kilometern normal. Leider ist das Futterangebot, verwilderte Tauben, Türkentauben und Elstern in um um die Stadt Nordhausen sehr groß.“, erklärt der Falkner.

„Ich hänge sehr an diesen Falken, es ist nicht nur Hobby. Als Falkner gehe ich mit meinen Beizvogel eine Symbiose ein, einen Laien ist das schwer zu erklären“, schreibt uns Herr Model, aber der Falke bleibe immer ein wildes Geschöpf, dass die Wahl hat frei zu sein oder zurück zukommen. Benannt wurde Rudolf nach einem langjährigem Freund und Falkner, der nicht mehr unter uns weilt.

Wer Rudolf gesehen hat, kann sich unter 0171/6544851 bei Herrn Model melden. Bei Erlangen wird ein Finderlohn zugesichert.
Autor: red

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Kommentare
Flitzpiepe
07.12.2020, 12:04 Uhr
Außer der sicher vorhandenen Symbiose
zwischen Falkner und Falke sehe ich jetzt das Problem nicht.
Wenn selber gesagt wird 'der Falke bleibe immer ein wildes Geschöpf, dass die Wahl hat frei zu sein oder zurück zu kommen', hat der Falke vielleicht jetzt die Wahl getroffen frei zu sein...
Damit sollte gerade auch der Falkner leben können und müssen.
geloescht.20250302
07.12.2020, 12:25 Uhr
Eine tragische Möglichkeit...
...könnte auch ein "Unfall" beim Vorbeifliegen an einem klimarettenden Windrad sein...

Rudolf wäre nicht der erste Greifvogel, dem das passierte...
HeiKev
07.12.2020, 13:04 Uhr
Eine noch tragischere Möglichkeit...
wäre, dass ein zynischer, empathieloser Zausel den armen Vogel mit ausgelegtem Giftköder gefüttert hat.

Von der Sorte soll es ja einige Exemplare geben...
geloescht.20250302
07.12.2020, 13:20 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Anm. d. Red.: Kein Chat
geloescht.20250302
07.12.2020, 22:35 Uhr
Giftköder...
...wer sowas auslegt sollte das Zeug selbst fressen und daran ersticken.

Egal ob für Hunde, Katzen oder Greifvögel, weil sie zu nahe an einer für Windkraft ausgewiesenen Fläche brüten.
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