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Mo, 15:39 Uhr
02.11.2020
Corona-Sonderverordnung des Landes

Das bedeuten die neuen Corona-Regeln für Nordhausen

Die neuen Verordnungen zur Eindämmung des Corona-Virus greifen heute auch in der Stadt Nordhausen. Was das konkret bedeutet hat die Stadtverwaltung zusammengetragen...

Kindertagesstätten und Schulen
Wie das zuständige Bildungsministerium Thüringens vorgegeben hat, werden nach den Herbstferien der Schul- und Kindergartenbetrieb im Allgemeinen in der Stufe „Grün“ fortgesetzt. Der Schulsport kann trotz Schließung der Sportstätten weiterhin unter Einhaltung der schulischen Hygienekonzepte stattfinden, das Schulschwimmen im Badehaus der Stadt Nordhausen ebenso.

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Es sollen ab 2. November wieder verschärfte Zugangsbeschränkungen an den Schulen gelten. Das heißt, dass schulfremde Personen das Schulgebäude möglichst nicht betreten sollen. Die Nordhäuser Schulen wurden durch das zuständige Ministerium sowie die Stadt Nordhausen informiert.

Sportstätten und Dorfgemeinschaftshäuser
Die Beschränkungen des Landes sehen vor, dass Sportstätten für den Amateur-Vereinssport geschlossen werden. Dies wird mit entsprechenden Aushängen bekannt gemacht. Darüber hinaus wird ab sofort die Nutzung der Gemeinschaftsräume wie Festhallen, Dorfgemeinschaftshäuser, Versammlungsräume etc. für Vereinstreffen sowie jegliche privaten Veranstaltungen, Zusammenkünfte und Feiern untersagt.

Verbot von Erdaushubarbeiten um das Krankenhaus
Wie schon im Frühjahr ergeht auch jetzt eine Allgemeinverfügung über das Verbot von Erdaushubarbeiten im Umkreis von 500 Metern um das Südharz Klinikum Nordhausen. Laut Abstimmung mit dem Landesverwaltungsamt ist das Klinikum als „Level 1“-Zentrum besonders zu schützen und eine eventuelle Evakuierung zu vermeiden.

Dienst an den Bürgerinnen und Bürgern
Der Besucherverkehr in den städtischen Dienstgebäuden bleibt zur Aufrechterhaltung des Dienstbetriebs weiterhin eingeschränkt. Der Zugang zum Bürgerservice bzw. den weiteren Ämtern der Stadtverwaltung ist nur mit vorheriger telefonischer Anmeldung möglich. Informationen zum Besucher- und Publikumsverkehr der Stadtverwaltung Nordhausen sind über die FAQs (Frequently Asked Questions) auf der Website der Stadt einsehbar.

Für das Standesamt gilt ebenfalls die Terminvereinbarung telefonisch oder per Mail: Die Begrenzung der Gäste in den Trauräumen hat weiterhin Bestand. Alle Brautpaare werden seitens des Standesamts postalisch oder persönlich im Gespräch über die aktuellen Regelungen informiert.

Trauerfeiern sind von der neuen Verordnung nicht betroffen. es gelten die bisherigen Vorgaben des Landes.

Stadtrats- und Ausschusssitzungen, Ortschaftsräte
Die ab heutige gültige Verordnung schränkt die Durchführung der Stadtrats- und Ausschusssitzungen der Stadt Nordhausen nicht ein. Die Zulässigkeit der Versammlungen, Veranstaltungen, Zusammenkünfte, Sitzungen und Beratungen ist unter Beachtung der gültigen Hygienebestimmungen und nach Vorlage eines Hygienekonzepts gesetzlich geregelt. Bei Einhaltung und Nutzung der angebotenen Hygienemaßnahmen kann aktiv das potentielle Infektionsrisiko minimiert werden.

Sitzungen der Ortschaftsräte können in den Festhallen, Dorfgemeinschaftshäusern, Versammlungsräumen entsprechend den Landesvorgaben durchgeführt werden.

Stadtbibliothek und Museen:
Gemäß ThürSARS-CoV-2- Sondereindämmungsverordnung bleiben Bildungseinrichtungen geöffnet, z. B. Bibliotheken, Museen (ausschließlich entgeltfreie bildungsbezogene Angebote).

Sonstiges
In der Stadtverwaltung wurden innerbetriebliche Maßnahmen gegen die Verbreitung des Virus SARS – CoV-2 getroffen, z. B. Schutz kritischer Infrastruktur, Belehrungen Hygienemaßnahmen, Einrichtung Home-Office-Arbeitsmöglichkeiten, räumliche Trennung Gemeinschaftsbüros und Erhalt Vertretungsregelungen, etc.
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Kommentare

04.11.2020, 15.23 Uhr
Nachgefragt | die neuen Corona-Regeln für Nordhausen
Gut so, da will und kann man nicht meckern. Hier haben einige Vordenker auch mal weiter gedacht und uns bisher weitestgehend von flächendeckenden Schließungen bewahrt. Es ist unzweifelhaft, dass wir jeder selbst auch etwas dagegen tun müssen, dass sich das Corona-Virus womöglich unkontrolliert in unserem Leben ausbreitet. Wollen wir hoffen, dass es uns ALLEN GEMEINSAM gelingt!
Wiederholt habe ich in Kommentaren betont, dass ich kein Corona-Gegner bin.
Da ich zur Zeit selbst betroffen bin, hier aus aktuellem Anlass ein paar lobende Worte zur Sicherung des Tagesbetriebs im hiesigen Südharz- Klinikums unter Corona- Bedingungen. Es tut gut nach anfänglichen anderen Infos und Befürchtungen zu erleben, dass wir im SHK noch immer (wenn auch ein wenig eingeschränkt) täglich unsere Verwandten und Liebsten begrüßen, mit ihnen reden und uns austauschen können. Nichts wär schlimmer als ein totales Kontaktverbot, wie es in einigen Thüringer Kreisen und den dortigen Gesundheitseinrichtungen, Alters- und Pflegeheimen schon an der Tageordnung steht. Niemand der davon nicht betroffen ist, kann den Einschnitt richtig nachvollziehen. Wünschen wir uns, dass es nicht dazu kommt.
Für alle von uns, die zum Einkauf, zum Treff und Schwatz mit dem Nachbarn oder zu dienstlichen Gesprächen eine Maske tragen oder Abstand halten müssen, ist es relativ einfach dies zu tun und zu überleben. Es tut nicht weh und währt oft nur eine kurze Zeit.
Denken wir aber an das medizinische Personal im SHK und allen anderen Gesundheitseinrichtungen, dann sieht es schon anders aus. Alle dürfen- NEIN MÜSSEN- ganztägig eine Maske tragen, weil sie in einem medizinischen Beruf zum Wohle und Schutz der Patienten arbeiten und es zu ihren Dienstpflicht gehört. Und das, wie man feststellen darf, größten Teils mit Einwegmasken, deren Wirksamkeit längst bezweifelt wird.
Traurig ist nur, dass man dem hier benannten medizinischen Personal nicht längst entsprechende FFP 2- Masken kostenlos zur Verfügung stellt. Es handelt sich doch wohl um Arbeitsschutzmittel, die vom AG kostenlos zur Verfügung gestellt werden müssen.
Vom Personal murrt dennoch niemand!
Ich meine, dafür gehört ihnen allen einmal Dank und Anerkennung- "Hut ab dafür"!

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