Di, 15:01 Uhr
12.07.2005
Der Röhrendoktor geht
Nordhausen (nnz). Ein weiterer Chefarzt verläßt das Südharzkrankenhaus. Viele Verdienste in Sachen Röhren hat er sich erworben. Seine Kollegen bereiteten ihm heute einen strahlenden Abschied. nnz war mit dabei.
Der Röhrendoktor geht (Foto: nnz)
Chefarzt Dr. Hans-Henning Heuer hat ein Faible für Röhren, für Computertomographen zum Beispiel. Er war seit 1988 der Chef des Instituts für radiologische Diagnostik am Südharzkrankenhaus, hat es damals mit aufgebaut. Auf grund seines großen Interesses für die Durchleuchtung von Patienten, wurde schon 1990 das erste Gerät angeschafft. Zahlreiche Kurse zur Computertomographie besuchten der Arzt und seine Mitarbeiter, um ihre Patienten noch besser untersuchen zu können. Neue Methoden wurden gestestet, ein Kochbuch verfaßt. Auf dieses Werk ist Hans-Henning Heuer ganz besonders stolz, in zahlreiche Sprachen wurde es übersetzt.
Die wichtigsten Stationen im Leben des Chefarztes zeichnete Dr. Uwe Klein,ärztlicher Direktor des Südharz-Krankenhaus, in einer Power Point Präsentation nach. Humorvoll begegnete sich Dr. Heuer in seinem Weg von der Dunkelkammer zum MRT wieder. Von 1962 bis 1969 studierte er in Leipzig Medizin, famulierte in Tschechien und promovierte 1969. 1974 begann Dr. Heuers Karriere als Chefarzt im Kreiskrankenhaus Leisnig in Sachsen. Er kümmerte sich damals vor allem um die Einführung der Mamografie und der EDV Technik. 1988 kam dann die Anfrage aus Nordhausen. Hans-Henning Heuer verläßt Sachsen und kommt ans Südharzkrankenhaus.
Seine gut ausgestattete Abteilung mit zahlreichen spezialisierten Mitarbeitern übergab er heute offiziell an seinen Nachfolger Dr. Ansgar Malich, der in Jena studiert hat. Der 33 jährige war als Oberarzt tätig und hat über 150 wissenschaftliche Publikationen veröffentlicht. Er hat eine Frau und drei Kinder, die demnächst nach Nordhausen ziehen. Oft würde er gefragt, warum er nicht nach Skandinavien ginge, oder in die Schweiz, wie viele andere Ärzte, erzählte er bei seiner Vorstellung. Hier in Nordhausen fände er aber so gute Bedingungen, außerdem fühle er sich als Mitteldeutscher, deswegen ziehe er das Südharzkrankenhaus vor. Sein scheidender Kollege wünschte dem Neuen viel Erfolg.
Autor: wf
Der Röhrendoktor geht (Foto: nnz)
Chefarzt Dr. Hans-Henning Heuer hat ein Faible für Röhren, für Computertomographen zum Beispiel. Er war seit 1988 der Chef des Instituts für radiologische Diagnostik am Südharzkrankenhaus, hat es damals mit aufgebaut. Auf grund seines großen Interesses für die Durchleuchtung von Patienten, wurde schon 1990 das erste Gerät angeschafft. Zahlreiche Kurse zur Computertomographie besuchten der Arzt und seine Mitarbeiter, um ihre Patienten noch besser untersuchen zu können. Neue Methoden wurden gestestet, ein Kochbuch verfaßt. Auf dieses Werk ist Hans-Henning Heuer ganz besonders stolz, in zahlreiche Sprachen wurde es übersetzt. Die wichtigsten Stationen im Leben des Chefarztes zeichnete Dr. Uwe Klein,ärztlicher Direktor des Südharz-Krankenhaus, in einer Power Point Präsentation nach. Humorvoll begegnete sich Dr. Heuer in seinem Weg von der Dunkelkammer zum MRT wieder. Von 1962 bis 1969 studierte er in Leipzig Medizin, famulierte in Tschechien und promovierte 1969. 1974 begann Dr. Heuers Karriere als Chefarzt im Kreiskrankenhaus Leisnig in Sachsen. Er kümmerte sich damals vor allem um die Einführung der Mamografie und der EDV Technik. 1988 kam dann die Anfrage aus Nordhausen. Hans-Henning Heuer verläßt Sachsen und kommt ans Südharzkrankenhaus.
Seine gut ausgestattete Abteilung mit zahlreichen spezialisierten Mitarbeitern übergab er heute offiziell an seinen Nachfolger Dr. Ansgar Malich, der in Jena studiert hat. Der 33 jährige war als Oberarzt tätig und hat über 150 wissenschaftliche Publikationen veröffentlicht. Er hat eine Frau und drei Kinder, die demnächst nach Nordhausen ziehen. Oft würde er gefragt, warum er nicht nach Skandinavien ginge, oder in die Schweiz, wie viele andere Ärzte, erzählte er bei seiner Vorstellung. Hier in Nordhausen fände er aber so gute Bedingungen, außerdem fühle er sich als Mitteldeutscher, deswegen ziehe er das Südharzkrankenhaus vor. Sein scheidender Kollege wünschte dem Neuen viel Erfolg.

