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Di, 15:47 Uhr
12.07.2005

Nordhäuser durchgefallen

Nordhausen (nnz). Die PDS hatte am Wochenende ihren Direktkandidaten für die kommenden Bundestagswahl gekürt. Aus Nordhausen trat Detlef Hauthal an...


35 Wahlkreisvertreter der PDS kamen am Samstag in Heiligenstadt zusammen, um ihren Direktkandidat für die Bundestagswahl zu wählen. Zwei Blumensträuße lagen hinter den Wahlkabinen bereit, ein größerer und ein kleinerer. Nach der Vorstellung der beiden Nominierungen, einer lebhaften Diskussion und der Wahl, wurde Dr. Johanna Scheringer-Wright der größere Strauß überreicht. In den Redebeiträgen wurde ausgeführt, wie wichtig der Einzug einer linken Fraktion in den Bundestag sei.

„Es ist notwendig für unser Land, dass im Bundestag wieder jemand die Stimme erhebt, wenn Sozialabbau beschlossen wird, der Osten wieder einmal vergessen wird. Die Parteien in Bundestag und Bundesrat führen eine Politik durch, die die Armen besteuert und die Reichen begünstigt. Denn SPD, Grüne, CDU/CSU und FDP haben sich die neo-liberale Agenda zu Eigen gemacht, nach der alles dem Diktum des freien Marktes, dem Geld und damit denen, die Geld haben unterworfen wird“ führte Scheringer-Wright aus. Den Vorschlag der CDU, die Mehrwertsteuer zu erhöhen nannte sie „den Gipfel der Verachtung, damit wird wiederum den Armen genommen, weil diese Steuer vor allem die Armen und Wenig Begüterten zu tragen haben, die schon so ihr gesamtes Einkommen bzw. den überwiegenden Teil für die notwendigsten Bedarfsgüter des Lebens ausgeben müssen“.

Detlef Hauthal aus Nordhausen, der den kleineren Strauß überreicht bekam, gratulierte der Direktkandidatin. Unter dem Applaus der Anwesenden bekräftigten beide ihre Zusammenarbeit für das gemeinsame Ziel, eine starke linke Fraktion in den Bundestag zu bekommen. Zu bemerken ist, dass Hauthal eine Stimme aus den Reihen der Nordhäuser versagt wurde. Gereicht hätte diese eine Stimme bei einem Ergebnis von 19 zu 16 gegen Hauthal auch nicht.
Autor: nnz

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