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Mi, 19:06 Uhr
06.07.2005

Krach non Stopp

Nordhausen (nnz). Es gibt Straßen in Nordhausen, da macht das Wohnen einfach keinen Spaß. Von einer solchen Straße wurde im heutigen Stadtrat berichtet.


Werner Selle wohnt „An der Salza“. Er wohnte dort sehr gern, es ist seine Heimat. Doch mit dieser Heimat hadert Werner Selle, denn der Verkehrslärm ist unerträglich. Selle hatte sich im vergangenen Jahr schon mal mit der Problematik an den Stadtrat gewandt. Mit dem Antwortschreiben aus der Verwaltung hätte sich Werner Selle auch das Wohnzimmer tapezieren können, es konnte ihn „überhaupt nicht befriedigen“.

Der Lärm ist seitdem viel stärker geworden und Werner Selle hat gezählt. Am Montag zum Beispiel fuhren zwischen 6.30 Uhr und 7.00 Uhr sage und schreibe 281 Fahrzeuge an seinem Haus vorbei, hochgerechnet auf 20 Stunden sollen das über 20.000 sein. Auch verwies Herr Selle darauf, dass das alles vielleicht an den Maut-Ausweichern lag und er merkte an, dass Feinstaub schon Menschenleben gekostet habe.

Die Oberbürgermeisterin versprach Herrn Selle, dass man in der Stadtverwaltung und in den entsprechenden Ausschüssen des Stadtrates zu dieser Problematik noch einmal beraten werden. Und wie vor einem Jahr, wird Herr Selle An der Salza wieder ein Schreiben aus dem Rathaus erhalten. Das Jahr ist bald rum.
Autor: nnz

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