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Mi, 13:16 Uhr
29.06.2005

Langeweile? Fehlanzeige!

Nordhausen (nnz). In knapp zwei Wochen sind sie endlich da, die heiß ersehnten Sommerferien. Da stellt sich für viele Schüler die Frage: Was tun mit so viel Freizeit? Die Kinder und Jugendlichen der Nordhäuser Petersbergschule dürften mit Langeweile jedoch kein Problem haben...

Langeweile? Fehlanzeige! (Foto: nnz) Langeweile? Fehlanzeige! (Foto: nnz)

Sie haben im Laufe des vergangenen Schuljahres das passende kreative und sportliche Rüstzeug mit auf den Weg bekommen. Verantwortlich dafür ist auch das Team „Mobilé“, des JugendSozialwerk Nordhausen e.V.. Dieses mobile Kinder- und Jugendfreizeitprojekt bietet dank finanzieller Unterstützung durch das Thüringer Kultusministerium seit inzwischen nunmehr drei Jahren an der Regelschule auf dem Petersberg erfolgreich „Schuljugendarbeit“ an.

Zu den Angeboten des „Mobilé“ im Rahmen der Schuljugendarbeit gehören verschiedene sportliche und kreative Kurse, wie Klettern, Jonglieren oder Textiles Gestalten. Zusätzlich dazu findet viermal wöchentlich eine Hausaufgabenhilfe statt. Die Angebote des Team „Mobilé“ sind offen, d.h. die Schüler aller Klassenstufen können ohne Anmeldung nach dem Unterricht an den Kursen teilnehmen.

„Viele Kinder fahren nach der Schule nach Hause und setzen sich den Rest des Tages vor den Fernseher – wir bieten ihnen dazu eine interessante Alternative“, berichtet Sven Hager, Leiter des Team Mobilé. „Die Schüler müssen auch nicht erst weite Wege zurück legen um zu uns zu kommen, denn wir kommen mit all unseren Materialien zu ihnen - direkt an die Schule“, so der Teamleiter weiter.

Besonderen Anklang bei den Schülern fand in diesem Schuljahr der Kreativkurs „Textiles Gestalten“. Einmal in der Woche waren die Kinder dabei aufgefordert alltäglich Dinge mitzubringen um daraus etwas ganz besonderes zu machen. „Wir haben aus so ziemlich allen alten Dingen, wie z.B. Turnschuhen oder Taschen, mit Hilfe von ein bisschen Stoff, Farbe und Dekorationsmaterialien wieder richtige ´Hingucker` gemacht“, erzählt Eleonore Gösel, Mitarbeiterin im Team Mobilé und Leiterin des Kurses.

„Außerdem haben wir aus verschiedenen persönlichen Sachen, die die Schüler mitgebracht haben, Bilder für ihre Zimmer zu Hause gestaltet. Es ist schön zu sehen, dass sich die Kinder und Jugendlichen trotz des Computerzeitalters noch für solche handwerklich-kreativen Dinge begeistern lassen.“, so Eleonore Gösel weiter. „Ich hoffe, dass die Schuljugendarbeit im nächsten Jahr mindestens genauso erfolgreich laufen wird, wie in den vergangenen drei Jahren“.
Autor: nnz

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