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Mi, 16:15 Uhr
17.06.2020
Nordhäuser Stadtrat antwortet auf AfD-Anfrage:

Verkehrschaos in der Frankenstraße

In einer Anfrage wollte die AfD-Fraktion wissen, ob es Planungen seitens der Stadtverwaltung gebe, um den „chaotischen Parkverhältnissen“ in der Frankenstraße zu begegnen. Nun gab es Antwort aus dem Rathaus…

Stau als Verkehrsberuhigung in der Durchgangsstraße? (Foto: AfD Nordhausen) Stau als Verkehrsberuhigung in der Durchgangsstraße? (Foto: AfD Nordhausen)

Anfang März kritisierte Stadtrat Thomas Flagmeyer (AfD) in einer Anfrage die Parksituation in der unteren Frankenstraße und fordert Abhilfe – etwa durch einen Parkstreifen. Da auf beiden Seiten der Straße geparkt werden dürfe, sei ein Durchkommen für die Anwohner, besonders in Stunden hohen Verkehrsaufkommens, nur schwer möglich. Lange Staus und Behinderungen bis in die Leimbacher Straße sind die Folgen.

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In der Antwort von Bürgermeisterin Krauth wird auf den Straßentyp verwiesen. So gilt die Straße entlang des Alten Friedhofs als Anliegerstraße und daher sei „Durchgangsverkehr durch entsprechende Maßnahmen zu erschweren“. Durch das beidseitige Parken soll eben gerade eine „Einengung der Fahrbahn erzielt werden“, um die Frequentierung zu reduzieren und höhere Geschwindigkeiten zu verhindern.

Mit der Antwort zeigt sich Flagmeyer nicht zufrieden: „Dass eine zugeparkte und überfüllte Straße im Rathaus als ein Konzept der Verkehrsberuhigung gilt, irritiert mich. Vielmehr halte ich es für gefährlich, wenn parkende Autos als Hindernisse herhalten müssen. Mit dieser Logik können demnächst auch Schlaglöcher als ein Konzept für niedrige Geschwindigkeiten verkauft werden. Wirkliche Maßnahmen zur Beruhigung müssen jedoch baulich oder rechtlich erfolgen.“

Die Ausweisung einer durch die Stadt vorgeschlagenen Tempo-30-Zone wäre ein geeigneteres Mittel. „Zum jetzigen Zeitpunkt ist ein sicheres Vorbeifahren hier einfach nicht gewährleistet“, so Flagmeyer. „Gerade wenn andere Verkehrsteilnehmer in einer Bucht warten müssen, geben viele Autofahrer nochmal richtig Gas, um die Fahrbahn zügig zu räumen. Von Sicherheit kann in der Frankenstraße keine Rede sein“, so der Stadtrat abschließend.
Autor: red

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Kommentare
Crimderöder
17.06.2020, 16:36 Uhr
Verkehr Frankenstraße
Die Verkehrsbelastung spitzt sich dort besonders in den Abendstunden zu. Den unteren Teil mit einem Parkstreifen auszustatten, ist eine gute Idee, zumal dort eine Freifläche und Wiese ist. Es muss ja nicht immer gleich ein Parkhaus sein. ;)) Auf einer Anliegerstraße fahren nach Definition 100 bis 200 Autos in der Stunde; es werden in der Frankenstraße wohl mehr sein, gerade am Morgen und Abend.
Bekanntschaften
17.06.2020, 16:50 Uhr
Einfach mal ruhiger werden.
Wenn der Mensch nicht immer nur gestresst und angespannt, sondern mal entspannt durch‘s Leben gehen würde, wäre es kein Problem, wenn ein Fahrzeugführer mal kurz warten würde und der andere Fahrzeugführer mit 30 km/h die Engstelle durchfährt, auch ohne, dass sich der Wartende über das herabgesetzte Tempo aufregt.
Conner
17.06.2020, 16:52 Uhr
Ich wohne
in der Justus - Jonas Straße.... wo man hinsieht Autos. Ein Verkehr ohne Ende. Die Straße ist zugeparkt, überall. Mir tun die Bewohner im Rolandhaus leid. Die ständige Geräuschkulisse ist eine Zumutung.
DDR-Facharbeiter
17.06.2020, 19:02 Uhr
Frankenstrasse auf Alten Friedhof verbreitern ist nicht pietätlos.
Die Frankenstrasse ist eine Anliegerstrasse am Alten Friedhof.
Es wäre keine Pietätlosigkeit, wenn die Frankenstrasse um ca. 10 Meter auf Friedhofs- Gelände verbreitert würde.
Ein Parkstreifen mit schräger- Fischgräten- Einfahrt in einen 2,50 m breiten Parkplatz kann mindestens dreimal soviel Autos aufnehmen wie ein heutiger Parkplatz von 10 m Länge für ein Auto entlang des Rinnsteins.Die Häuserzeile Leimbacherstrasse Nr. 20- 30 mit einem weitläufigem Parkplatz hinter den Häusern ist auch auf Friedhofsgelände gebaut worden.
Die Frankenstrasse ist nicht nur eine Anliegerstrasse. Sie ist auch eine stark befahrene Verbindungsstrasse zu den Häusern rund um Rolandsweg, Karolingerstrasse und Ludolfingerstrasse. Ich habe da mal gewohnt.
Die parallel laufende Thüringerstrasse habe ich wegen ihres buckligen, bei Nässe rutschigen, Pflasters ungern benutzt.
Wo kann man heute noch in Nordhausen so billig 20 bis 30 Parkplätze gewinnen...
Paulinchen
17.06.2020, 19:38 Uhr
Was spricht denn...
... gegen die Errichtung eines ausgebauten Parkstreifen auf der Seite des alten Friedhofes? Damit wäre die gesamte rechte Seite der Frankenstrasse frei von parkenden Fahrzeugen auf der Fahrbahn. Der Platz dafür wäre auch vorhanden, ohne das Friedhofsgelaende zu berühren. Die Sträucher sind ohnehin nur Wildwuchs. Die wenigen Durch/Zugänge zum Friedhof kann man ja baulich freihalten.
Fönix
17.06.2020, 20:13 Uhr
Die Reaktion
aus dem Rathaus zeigt mir sehr deutlich, welche verqueren Gedanken insbesondere die innerstädtische Verkehrsplanung heutzutage beherrschen. Die unliebsamen Folgen kann man beispielsweise auch im Bereich Hallesche Straße/Taschenberg/Sangerhäuser Straße regelmäßig beobachten...
Herr Schröder
17.06.2020, 20:17 Uhr
Die Frankenstrasse
Ist samt Ludolfingerstrasse / Karolingerstrasse eine beliebte Abkürzung auf dem Weg nach Nord! Da wird ungehindert durchgebrettert um vielleicht 1 - 2 Minuten gegenüber der üblichen Route gutzumachen. Das sollte man unterbinden, hier handelt es sich um Wohngebiete! Tempo 30 und regelmäßig blitzen! Wenn das nicht hilft Spielstrasse draus machen. Die Anwohner haben es satt!
Bodo Schwarzberg
18.06.2020, 00:12 Uhr
Frankenstraße: Die Autos sind das Problem, nicht der Friedhof
Die Frankenstraße ist Wohngebiet. Frau Krauth hat recht. Entscheidend ist hier die Verkehrsberuhigung. Denn gerade in Wohngebieten leiden die Anwohner ganz besonders unter dem Straßen-, respektive Durchgangsverkehr. Für diesen nach Möglichkeit nicht die Attraktivität einer Straße zu erhöhen, ist, blickt man in zahlreiche andere Städte, zukunftsträchtig, da Lebensqualität fördernd.

Um dies zu erreichen, sollten die Straßen aber nicht den immer weiter zunehmendem Straßenverkehr angepasst werden, sondern den Bedürfnissen der Anwohner nach Ruhe und Besinnlichkeit.

Da in Deutschland pro Tag Dutzende Hektar zubetoniert werden und baumbestandende Grünflächen in Zeiten des Klimawandels gerade in Städten immer bedeutsamer werden, verböte sich eine Verbreiterung der Frankenstraße zuungunsten des Alten Friedhofs eigentlich von selbst.

Parkende Autos, so wie es jetzt Realität ist, sind zwar hinderlich für den Autoverkehr. In einem Wohngebiet ist aber genau das das Ziel. Eine Schaffung von neuem Parkraum führte trotz möglicher 30er-Zone zu mehr Durchgangsverkehr und zu höheren Geschwindigkeiten als heute, zu weniger Wald und mehr Beton.

Immer mehr Städte in Deutschland und der Welt widersetzen sich diesem Konzept - übrigens ohne das Auto zu verdrängen. Aber die Städte wurden einst für Menschen gebaut, die Autos nutzen, und nicht umgekehrt.
Wolfi65
18.06.2020, 07:23 Uhr
Wenn keine Beruhigung kommt
Dann hilft nur noch die Einbahnstraße.
Damit kann dann auch rechts und links geparkt werden.
Ansonsten kehrt dort keine Ruhe mehr ein und die Straße wird weiterhin als Abkürzung genommen, um diverse Ampelkreuzungen zu umfahren.
Flitzpiepe
18.06.2020, 08:31 Uhr
Man sollte einfach nur
den Durchgangsverkehr (Abkürzung zwischen Stolberger Straße und Leimbacher Str. und umgekehrt) unterbinden.
Und schon ist es kein Problem mehr.
Crimderöder
18.06.2020, 09:16 Uhr
Wichtige Straße
Die Frankenstraße ist eine wichtige Zufahrtsstraße für das komplette Quartier der Geschlechter (Karolingerstraße, Hohenstaufenstraße, Ludolfingerstraße, Mathildenweg, Heinrichsweg, Wohnblock am Alten Friedhof usw.) und hat nicht bloß den Charakter einer beschaulichen Anlieger- oder Spielstraße. Zudem ist sie auch Zufahrt für hunderte Kleingärtner (Dahlie).
Bewohner1
18.06.2020, 10:16 Uhr
10 Parkplätze sind im unteren Bereich der Frankenstraße frei
Genau auf dem Bild rechts rein Richtung Garagen des Wohnblocks sind über 10 ungenutzte, befestigte Parkplätze frei die angemietet werden können. Da Steht ein Schild Privatgrundstück. Die mehr als 10 noch freien, befestigten Parkplätze kann man mieten. Die freie Fläche ist über 2000 m² groß.
DDR-Facharbeiter
18.06.2020, 12:27 Uhr
In einer Demokratie kann man nicht den Bürgern die Auto-Benutzung verbieten
Die Forderung "Verkehrsberuhigung" ist leicht dahin gesagt.
Herr Schwarzberg sagt: " Die Autos sind das Problem"
Ich sage: "In einer Demokratie kann man nicht den Bürgern die Auto-Benutzung verbieten".
Grundsätzliche Frage: "Woraus setzt sich der Verkehr in der Frankenstrasse zusammen?"
Erfahrungen eines ehemaligen Anwohners:
1. Eigenbedarf Anwohner
2. Lieferanten/Handwerker für Anwohner
3.Parkplatzsucher .
und
4.Durchreisende zur Karolingerstrasse, Ludolfingerstrasse,
Stolbergerstrasse und nach Nordhausen Nord.

Den Anwohner-Verkehr gemäss Punkte 1 bis 3 einschliesslich zusätzlich luftverpestender Parkplatzsucher kann man nur durch eine angemessene Zahl von Parkplätzen pro Wohneinheit reduzieren.
In den von Herrn Schwarzberg erwähnten "verkehrsberuhigten Städten" und mir bekannten Kommunen sind bei Neu- und Umbauten zwei Parkplätze pro Wohneinheit vorgeschrieben.

Folgerung: Die Hauseigentümer in der Franckenstrasse wären nach heutiger Übung verpflichtet, ausreichenden Parkraum pro Wohneinheit bereitzustellen. Im Öffentlichen Interesse der Stadt Nordhausen liegt es,
die benötigte Bodenfläche bereitzu stellen.
Das geht nach heutigem Stand des Wissens nur durch Verbreiterung auf den Alten Friedhof, nicht durch Bau eines monströsen Beton-Parkhauses.
Diese Parkplätze müssten nicht betoniert werden.
Ein poröser Belag, Rasen-Gittersteine mit Grün usw. genügen der Forderung nach Luftregenerierung.
Punkt 4: Die Durchreisenden nach Nordhausen Nord könnte man auf
eine renovierte Thüringerstrasse mit glattem Strassenbelag und
auf die Stolbergerstrasse aufteilen .
Am Fuß der Frankenstrasse könnte eine Durchfahrt- Schikane durch eine verkehrsabhängige Rotampel der Ruhe der Anwohner dienlich sein.
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