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Fr, 00:01 Uhr
08.05.2020
Linke Nordhausen

8. Mai soll Feiertag werden

Vor 75 Jahren kapitulierte das nationalsozialistische Deutsche Reich und der zweite Weltkrieg war in Europa beendet. "Das 75. Jubiläum der Niederlage des nationalsozialistischen Deutschlands wäre eigentlich ein guter Anlass, diesen Gedenktag in Deutschland auch zum Feiertag zu erklären...


Es ist der Tag, der das dunkelste Kapitel der jüngeren Menschheitsgeschichte beendete und an dem die Welt von der nationalsozialistischen Terrorherrschaft befreit worden ist", erklärt Martin Heucke, Kreisvorsitzender DIE LINKE.Nordhausen, in einer aktuellen Pressemitteilung.

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"Klar muss aber auch sein, dass mit dem Ende der NSDAP-Diktatur nicht das Ende des Rechtsradikalismus' einhergeht. Unterschiedlich stark kamen in beiden deutschen Nachkriegsgesellschaften alte Täter in neue Machtpositionen. In der BRD rückte schnell der Wiederaufbau in den Vordergrund und die aktive Beteiligung daran kompensierte das moralische Versagen in der NS-Zeit. Selbst höchsten Ämter wurden von Personen besetzt, deren Veragenheit aus der NS-Zeit belastet war.

Und auch in der ehemaligen DDR gab es mit der NDPD eine Blockpartei, die dem Zweck diente, ehemalige Wehrmachtsoffiziere und NSDAP-Mitglieder in das neue Herrschaftssystem der SED einzubinden. Heutzutage ist die Aufarbeitung der Vergangenheit eine der wichtigsten Aufgaben, die wir haben und diese müssen wir alle ernst nehmen", so Heucke weiter.

"Rechtsradikalismus und rechter Terror erleben in Deutschland und überall auf der Welt wieder ein Hoch. Nicht umsonst spricht die Amadeu-Antonio-Stiftung von mindestens 208 Todesopfern rechter Gewalt seit 1990. Nicht umsonst sind jedes Jahr die rechten Kriminaldelikte in den Statistiken der Polizei weit führend. Der Rechtsradikalismus hat in Deutschland Hochkonjunktur", meint Tim Rosenstock, antifaschistischer Sprecher des linken Kreisverbandes. "Wir finden in der gesamten BRD flächendeckende rechte Netzwerke. Egal, ob wir dabei exemplarisch von Uniter, Nordkreuz oder Combat18 reden. Sie sind existent, sie sind organisiert, sie werden unterschätzt und vor allem sind sie gefährlich. Diese Netzwerke machen natürlich auch vor dem Landkreis keinen halt, wenn man sich beispielhaft nur die Artgemeinschaft anschaut" so Rosenstock weiter.

"Der Kampf gegen Rechtsradikalismus und rechten Terror müssen intensiviert und antifaschistischer Widerstand unterstützt werden. Die Gefahr, die von Neonazis, Rassisten und Faschisten ausgeht, besteht nicht erst seit dem NSU, dem Mord an Walter Lübcke oder den Anschlägen in Hanau und Halle und sie hört dort auch nicht auf. Es braucht ein klares gesamtgesellschaftlichen Zeichen: Rechtspopulisms,
Rechtsradikalismus und rechter Terror haben keinen Platz in unserer Gesellschaft. Das sollte unser aller Minimalkonsens sein", sind sich die beiden Linke-Politiker einig.
Autor: red

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Kommentare
Frankledig
08.05.2020, 01:26 Uhr
8. Mai....
Schön und gut und richtig. Muß man das jetzt so forcieren?
Crimderöder
08.05.2020, 06:35 Uhr
Gedenktag, kein Feiertag
Man muss sich über diese ahistorischen Überlegungen schon recht wundern. Der 8. Mai bleibt ein Feiertag der „Sieger“, der Befreier. Für Deutschland das Fanal des seit 1914 nie erloschenen und 1939 erneut vom Zaun gebrochenen Konflikts, eine Warnung vor Überhöhung, Rassismus und Ideologien. Der 8. Mai bedeutete ein Ende des NS-Staates, doch die Unterdrückung ging im Osten weiter und eine neue Diktatur schloss sich an; das KZ Buchenwald wurde von den neuen, autoritären Machthabern weiter betrieben, viele - unschuldige! - Nordhäuser verschwanden in der roten Mühle der Stalinisten.

Dieser Tag bleibt für Deutschland ambivalent und für einen „Feiertag“ zu diffus. Doch wir sollten diese Diskussion den Historikern überlassen. Ein Urteil steht mir, aber auch einem Linken Ortsverband, nicht zu.
Querdenker
08.05.2020, 06:36 Uhr
Alte Schwede...
Was für ein Beitrag...

Wir müssen den antifaschistischen Widerstand stärken...

Achso...

Erinnere nur an den G20-Gipfel... Als die schwarz vermummten in Hamburg einen ganzen Stadtteil in Schudt und Asche gelegt haben...

Naja Gewalt ist egal von welcher Seite nicht akzeptabel, aber der Unterschied ist das rechte Gewalt deffamiert wird...

Linke Gewalt wird aber politisch unterstützt...

Faszienierend in was für einer Welt wir leben...
Heiner Lampe
08.05.2020, 07:02 Uhr
Warum ?
Warum darf der Herr Rosenstock hier in dieser Zeitung schon wieder solche Geschichte und Unwahrheiten verbreiten ? Das ist einfach nur unterste Schublade das solch einem Propagandisten kein Einhalt geboten wird.

Trotzdem bin ich der Meinung das der 8. Mai ein bundeseinheitlicher Feiertag werden sollte.

Mit freundlichen Grüßen
Heiner Lampe
Leser X
08.05.2020, 07:41 Uhr
Kirchliche Feiertage gibt es wahrlich genug
Also warum nicht an einem solch besonderen Tag ein eben solches Zeichen setzen. Gerade in einer Zeit, wo Faschismus, Rechtspopulismus und Rassismus wieder so ins Kraut schiessen, wäre das eine gute Idee.
Kitty Kat
08.05.2020, 07:50 Uhr
Zwei Seiten
Einen netten Gruß an die Linke, verbunden mit der Bitte um Positionierung ggü linker Gewalt.

Ich würde mal sagen, eine Gesellschaft friedlicher Menschen lehnt Gewalt generell ab, egal ob rechts oder links. So geht mir das jedenfalls. ALLES was radikal ist, hat in meinem Leben keinen Platz. DIE LINKE positioniert sich immer wieder ggü rechts. Das ist nachvollziehbar und richtig, aber aus der linken Richtung kommt auch viel Gewalt, bei der oft genug Eigentum ehrlich arbeitender Bürger beschädigt wird, bei der für Polizeieinsätze Steuern ehrlich arbeitender Bürger verschleudert werden müssen usw.....dazu bitte mal ein ganz klares Wort von links, kein rumeiern.
sima
08.05.2020, 07:55 Uhr
8. Mai 1945 war Tag des "Zusammenbruchs"
Den 8. Mai 1945 als „Tag der Befreiung“ aus deutscher Sicht feiern zu wollen ist doch sehr ambivalent. Eine Bevölkerung die Mehrheitlich den nationalsozialistischen Staat trug und die am Ende eines gigantischen Krieges in jedweder Hinsicht eine vollständige Niederlage erlitt, empfand die sich wirklich befreit? Ich glaube hier ist in der Gegenwart vor allem der Wunsch Vater des Gedankens.
In erster Linie empfand die Mehrheit der deutschen Bevölkerung aus den unterschiedlichsten Gründen diesen Tag als „Zusammenbruch“ und eben nicht als Befreiung. Auf deutscher Seite stand durch die Sowjets initiierte Westverschiebung Polens für 14 Millionen Deutsche Vertreibung und Verlust ihrer jahrhundertealten Heimat bevor. Millionen waren durch den Bombenterror auf die Städte obdachlos geworden und hatten Angehörige verloren. Ein Drittel der Deutschen geriet in die nächste Diktatur und Bevormundung. Deutschland wurde besetzt, zerstückelt, auseinander gerissen und in verschiedenen Interessenszonen aufgeteilt. In großen Teilen des Landes wurden noch intakte Industrieanlagen demontiert und in die Länder der Siegermächte transferiert. Die Souveränität des Landes war auf Jahrzehnte dahin. War all das Befreiung für die Deutschen?
Befreit waren natürlich die Überlebenden der KZ, die Zwangsarbeiter, die Kriegsgefangenen auf deutscher Seite und die Bevölkerung in den besetzten Ländern.
Einen Feiertag in Deutschland daraus zu kreieren, halte ich dennoch für ziemlich verlogen. Das „Feiern“ dieses Tages war übrigens schon einmal verlogen – in der DDR, als dieser Tag als „Sieg des Kommunismus“ gefeiert worden ist und den Menschen im Osten gepaart mit politischer Indoktrination in die Köpfe gehämmert wurde. Verordnetes Gedenken war damals nicht das geeignete Mittel der Wahl und dies ist es auch heute nicht.
Herr Schröder
08.05.2020, 08:14 Uhr
Am 1. Juli ist Tag der Volkspolizei
Vielleicht kann das ja auch ein Feiertag werden, zum Gedenken an die vielen Polizisten die sich immer wieder von linken Radikalen mit Steinen und Flaschen bewerfen und beschimpfen lassen müssen.

Keine Frage, der Befreiung vom Hitlerfaschismus kann man nicht genug Bedeutung widmen und wehret den Anfängen wenn sich wieder rechte Zellen entwickeln. Dabei darf man aber auf dem linken Auge nicht erblinden Herr Rosenstock! Rechte und Linke Gewalt muss in diesem Land gleichermaßen bekämpft werden!
geloescht 20210614
08.05.2020, 08:17 Uhr
Wir sind in der überwiegenden Zahl Nachkriegskinder
und wurden in eine neue Zeit nach 1945 geboren.Die meisten kennen den Krieg nur aus Schulbüchern und von Lehrern hier im Osten. Krieg ist nichts Schönes und schon garnicht etwas, was man sich wünscht !Da sind wir uns wahrscheinlich alle einig!?
Ich halte diese "Deutsche Sippenschuld" für übertrieben und überflüssig.
Die Menschen sind zu allen Zeiten in erster Linie Menschen mit Gefühlen und Wünschen und keine Sündenböcke .Menschen ohne Schuld, Nachkriegskinder , Unschuldige am Krieg schon überhaupt nicht. Warum sollten wir deshalb an diesem Tag "feiern" ?? Ein Feiertag sollte nun mal was zum Feiern sein !
Diese ganze Diskussion um "Rechts",Schuld und Vermeidung von Wiederholung in Deutschland geht mir einfach "auf den Sack".
Flitzpiepe
08.05.2020, 08:54 Uhr
Ich würde einen Wechsel befürworten
Und zwar der 1. Mai als Feiertag fällt weg zu Gunsten des 8.Mai als Gedenktag und nicht als Feiertag., denn es gibt da nichts zu feiern. Also sollte quasi der 8.Mai wie Karfreitag behandelt werden.
Rene Strube
08.05.2020, 09:43 Uhr
Fühlten sich die Sieger überhaupt befreit?
In den Reihen der Briten und Franzosen kämpften Millionen Soldaten aus Kolonien, die nach 45 teilweise noch Jahrzehnte um Freiheit kämpfen mussten. Schwarze GIs mussten noch Jahrzehnte in den Südstaaten im Bus hinten sitzen und durften nicht studieren.
Innenstädte noch unmittelbar vor dem absehbaren Ende zu bombardieren war ein Akt der Befreiung?
Natürlich war es gut, dass der Krieg vorbei war, das Ende im Mai hat Deutschland den Angriff mit einer Atombombe erspart.
Aber solche Sieger als Befreier zu bezeichnen geht zu weit.
Trotzdem soll man nach Vorn schauen und Kriege verhindern.
Dabei hilft es nicht ständig gegen Putin oder Trump zu hetzen.
DDR-Facharbeiter
08.05.2020, 09:56 Uhr
Der schönste Tag war der Tag ohne Luftalarm am 12. April 1945.
Für den damals zehnjährigen Schüler war der 12. April 1945 nach dem Einzug der US-Truppen der schönste Tag seines Lebens, weil kein Luftalarm ihn mehr bei Tag und Nacht in den Luftschutzraum jagte .
Es war auch der schönste Abend, weil aus den zerbrochenen, nicht mehr verdunkelten Fenstern, Licht auf die Straße fiel. Kein Luftschutzwart brüllte mehr: Licht aus !"
Friedens-Verträge zwingen die Kriegs-Verlierer zu endlosen Ersatzzahlungen. Nach 1918 zwangen die Reparationen das deutsche Volk in soziales Elend mit 6 Millionen Arbeitslosen. Nährboden für die Nazis.
Kein Grund, den Tag des Friedensvertrages von 1918 zu feiern.
Der 8. Mai 1945 besiegelte immense Reparationszahlungen der sowjetischen Besatzungszone, der späteren DDR, z. B. kostenloser Abbau von Uran für Tausende Atombomben, an die Sowjetunion.
Kein Grund, den Tag des Friedensvertrages vom 8. Mai 1945 zu feiern.
Herr Schröder
08.05.2020, 10:32 Uhr
Rene Strube
Bei Trump und Putin muss man aber aufpassen. Beide sind sich in einem sehr einig, Europa schwächen!
Zudem kann man den einen (Trump) nicht wirklich ernst nehmen, und vor dem anderen (Putin) sollte man sich in Acht nehmen.
DerBesitzer
08.05.2020, 10:49 Uhr
Differenzieren
Eine Sippenschuld gibt es nicht, ansonsten könnte man genauso gut allen Türken heutzutage sagen, sie wären am Völkermord an den Armeniern schuld. Leute die nach 1945 geboren sind, können keine moralische und justiziable Schuld auf sich geladen haben, der Perspektive die vermittelt werden soll ist, das so etwas im Land unserer (Ur-) Großeltern möglich war und jederzeit wieder möglich ist und jeder und jede Gesellschaft auf der ganzen Welt die Pflicht haben, dass nie wieder so unmenschliches Leid geschieht.

Antifaschistische Grüße ein Philanthrop
Sven Svenson
08.05.2020, 12:07 Uhr
Fakt ist,
dass es doch nur für die Menschen in den westlichen Bundesländern ein Tag der Befreiung war. Für die Menschen in der sowjetischen Besatzungszone war es doch nur der Tag des Austausches des Diktators und Unterdrücker.
Paulinchen
08.05.2020, 12:46 Uhr
Der 9.November...
... sollte ein Feiertag werden. Doch leider ist es bisher nicht möglich, da sich just an diesem Tag, ohne Zutun und Planung, mehrere geschichtsträchtige Ereignisse, in unterschiedlichen Jahren, überlagern. Aber irgendwie ist es doch ein Neustart der Bundesrepublik Deutschland und ein Tag, an dem ein Staat auf der Erde durch den Willen seiner Bürger (zumindest der Mehrheit) verschwunden ist.

Jedoch sollte es im vereinten Deutschland der Fall der Berliner Mauer sein, bzw werden. Von mir aus kann dafür der 3.Oktober wegfallen, da er ohnehin nur ein fiktives Datum des Altkanzlers Dr. H. Kohl ist.
Tommy_35
08.05.2020, 13:47 Uhr
Der 8. Mai wäre ein Feiertag gewesen,
wenn Merkel an diesem Tag zurückgetreten wäre, so ist es nur ein stiller Tag des Gedenkens
wissender
08.05.2020, 13:55 Uhr
Die LINKE
übernimmt dann die Lohnkosten aller. Wer soll denn da noch einen Feiertag bezahlen? Reicht denn da der unsägliche Kindertag nicht?
Gut bei Herrn Rosenstock würde es nicht auffallen wenn er mal eine Tag mehr oder weniger nichts macht also ich meine das er an solch einem Tag nicht solche Beiträge verfasst - ist ja Feiertag!
geloescht.20250302
08.05.2020, 14:16 Uhr
Und im Kleingedruckten...
...fordert Die LINKE dann: "Zum Ausgleich für Gedenkfeiertage werden Oster- (Wie in der DDR) und Pfingstmontag als Feiertage abgeschafft".
Pe_rle
08.05.2020, 19:24 Uhr
8.Mai Feiertag
was will die Linke da feiern ????
die 60 Millionen Toten aus dem 2. Weltkrieg ,den Deutschland angezettelt hat
einfach nicht nachvollziehbar
diskobolos
08.05.2020, 20:29 Uhr
@Tannhäuser
Ostermontag und Hiimelfahrt wurden in de DDR nicht zugunsten von Gedenktagen abgeschafft, sondern mit dem Tag der Befreiung als kleiner Ausgleich für die Einführung des arbeitsfreien Sonnabends. Pfingstmontag war in der DDR immer ein Feiertag. (Auch wenn die Mehrheit seine Bedeutung auch heute nicht erläutern könnte.)
Marco Müller-John
08.05.2020, 20:57 Uhr
Geht doch alle feiern Genossen (und Kameraden)....
....als geschichtsbewusster LINKEr hat man sicherlich genug Anlässe aus der eigenen Geschichte. Trotzkisten, Tschekisten, Stalinisten, Kommunisten, Postkommunisten, Sozialisten. radikale militante Antifaschisten und all die anderen verwirrten Ideologie Gläubigen können sich dann mit den anderen Verwirrten aus dem rechten Leugnungs- und Deutungslager gemeinsam einen Feirtag gönnen. Dabei könnte man sich dann austauschen, wie und in welcher Zeit und Intensität man es schafft, unter Mißachtung der Menschenwürde einen deutschen Staat ins Elend zu treiben.

Wie kommt man also dazu, einen Feiertag als Regierungspartei zu fordern, da doch nach der Einführung des Kindertages im letzten Jahr, der bundesweite Feiertagsausgleich in Thüringen erreicht ist ?
Wolfi65
09.05.2020, 11:34 Uhr
Genau das finde ich auch
Das mit dem Feiertag geht aber jetzt langsam zu weit.
Diese Kommunisten und Antifaschisten!
Zum Schluss wollen diese Querulanten noch das Recht auf Arbeit, Wohnung und kostenlosen Mittagessen für alle Kinder in Deutschland durchsetzen!?
Das ist mit allen Mitteln zu verhindern.
Diese Gleichmacherei und Überwachung, welche jetzt überhaupt nicht mehr stattfindet.
Alle halten sich hier an den Datenschutz.
Naja, wenn man mal von der Einführung der Corona App absieht.
Aber sonst haben die Bonn-Berliner Demokraten in den letzten 30 Jahren alles richtig gemacht.
Die Wirtschaft brummt, Niemand muss hungern, und für jedes Kind gibt es kostenlose Kindergartenplätze.
Arbeiterkinder werden für das Studium bevorzugt.
Mangelwirtschaft und leere Regale gehören der Vergangenheit an.
Es ist eben eine Gesellschaft, von der wir vor 1989 nur träumen konnten.
Ja.... Träume werden manchmal war.
P. Kortschagin
10.05.2020, 15:43 Uhr
Herr Heucke, Herr Rosenstock,
mit einiger Verwunderung nehme ich Ihr durchaus lobenswertes Ansinnen zur Kenntnis. Der 8. Mai ist der "Tag der Befreiung" und eines gesetzlichen Feiertags dringend würdig. Darin sind wir uns vollkommen einig. Was mich wundert: Am 08.05.2020 ab 16:30 Uhr hatte auf dem Nordhäuser Rathausplatz die MLPD zusammen mit der "Bewegung Oder-Neiße- Friedensgrenze" eine Kundgebung zum "Tag der Befreiung" durchgeführt. Von dieser Kundgebung hat sich der Kreis- wie auch der Stadtverband von DIE LINKE ausdrücklich distanziert. Warum? Was war passiert? Keine Zeit? Keine Lust? Oder einfach nur blanker Antikommunismus? Ich meine einerseits einen Feiertag fordern, und dann sich von einer überparteilichen Kundgebung distanzieren die ausschließlich antifaschistischen Charakter hat? Das ist meiner Meinung nach, gelinde gesagt mehr als widersprüchlich!
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