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Mo, 14:53 Uhr
06.04.2020
CDU Thüringen: Wird dem Wort Soforthilfe nicht gerecht“

Schleppende Auszahlung der Unternehmenshilfen


Der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion übt scharfe Kritik am Krisenmanagement des Thüringer Wirtschaftsministers Wolfgang Tiefensee (SPD). „Ein großer Teil der Soforthilfen für Thüringens Unternehmen sind immer noch nicht bei den Firmen angekommen“, so Henkel...

„Das muss deutlich schneller gehen.“ Henkel verweist in diesem Zusammenhang auf NRW. Hier wurden bis Ende März bereits 100.000 Anträge von mehr als 150.000 Kleinunternehmern, Freiberuflern und Soloselbstständigen bewilligt. „Bereits am 2. April sind dort 225.000 Zuschüsse mit einem Volumen von 2,3 Milliarden Euro zur Auszahlung angewiesen worden“, so Henkel. Ebenso wie in Bayern ist in NRW auf ein reines Onlineverfahren umgestellt worden. Auch hier wurden bislang mehr als 200 Millionen Euro an notleidende Unternehmen ausbezahlt. „In Thüringen rühmt sich Minister Tiefensee 26 Millionen Euro ausbezahlt zu haben. Die Vergleiche mit anderen Bundesländern zeigen jedoch, die Thüringer Praxis wird dem Wort Soforthilfe nicht gerecht.“
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Kommentare

06.04.2020, 18.14 Uhr
Wolfi65 | Nur nicht so ungeduldig
Wenn das Geld erst einmal gedruckt wurde, kommt es dann auch schnell zur Auszahlung.
Erst Beschließen, dann Drucken, dann Auszahlung und dann ist der Euro nur noch Toilettenpapier.
Dann gibt es auch genug Toilettenpapier, ähm Banknoten.

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06.04.2020, 19.44 Uhr
diskobolos | Das Drucken des Geldes ist kein Grund ...
für Verzögerungen. Kein Empfänger bekommt doch Bargeld in die Hand. Aber vermutlich versucht man eine minimale Kontrolle der Sinnhaftigkeit der Auszahlungen. Die dafür zuständigen Stellen haben nicht das Personal Zehntausende Anträge pro Tag zu prüfen. "Auf Zuruf" geht das nicht. Vermutlich werden wir in einiger Zeit von Unregelmäßigkeiten bis zum Betrug dabei lesen.

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06.04.2020, 21.25 Uhr
Gehard Gösebrecht | Ja wenn das so sein sollte
Dann hätte man nicht mit schnellen und unkomplizierten Auszahlungsverfahren Werbung machen sollen.
Wenn von Anfang an klar ist, dass aufgrund der vielen Fälle keine schnelle Bearbeitung möglich ist, sollte man es den Betroffenen auch sagen.

Die vielen Millarden, welche jetzt locker gemacht werden, sind real gar nicht da.
Es wird einfach nur beschlossen.

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