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Sa, 09:34 Uhr
04.04.2020
Kadaver werden am Strandbad angespült

Fischsterben am Stausee Kelbra dauert an

Über das Fischsterben nach der Entleerung des Stausees in Kelbra haben wir in den letzten Wochen schon mehrfach berichtet. Beendet ist die traurige Geschichte aber immer noch nicht...

Toter Fisch (Foto: F.Gabriel) Toter Fisch (Foto: F.Gabriel)


Wie uns Leser Frank Gabriel berichtet tauchen weiterhin tote Fische am Strand auf: "Heute Nachmittag war ich noch einmal am Stausee Kelbra am Strandbad zu einem kleinen Spaziergang. Dort treiben immer mehr "Fischleichen" an bzw wurden von wilden Tieren bereits "zerlegt". Ich habe auf ca. 200 m insgesamt 12 Fischkadaver zählen können."

Verärgert über den gesamten Verlauf der Stausee-Entleerung fährt er fort: "Man stelle sich einmal vor, das wären alles tote Kraniche oder andere seltene Vögel. Aber es waren ja nur Fische. Wie qualvoll sie am Ende nach der restlosen Entleerung am 22. Februar erstickt sind, lässt sich nur erahnen. Das ist gelebter Tierschutz in Sachsen-Anhalt. Wenn Fische doch schreien könnten..."
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Kommentare

04.04.2020, 10.25 Uhr
Franziskus | Hier sollte man sofort
Anzeige bei der zuständigen Polizeibehörde erstatten.

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04.04.2020, 10.34 Uhr
blondchen | Vielleicht
sollte man die ganzen Leichen einsammeln und den Verantwortlichen auf den Tisch b.z.w. vor die Tür legen. Ich wäre dabei wenn jemand dazu aufruft. Es ist eine Schande was sich verantwortungslose Politiker hier leisten.

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04.04.2020, 14.07 Uhr
Carpino69 | Noch Fragen?
Das kommt dabei heraus, wenn man sein Kreuz bei grünen schreibtischtäter macht, die überhaupt keinen Plan von einem intakten Ökosystem haben. Diese Politikerin, die das verbrochen hat, sollte man wegen zigtausendfacher Tierquälerei anzeigen. Naja, ich könnte mich jetzt über die Grünen richtig in Rage schreiben, aber dann wär ich hinterher nur der Dumme. Nur so viel noch: bei den Grünen hört eben der Naturschutz an der Wasseroberfläche auf. Schade.

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04.04.2020, 17.17 Uhr
Marco Müller-John | Konsequent
Eines muss ich Ihnen lassen, konsequent sticheln Sie im Rahmen Ihrer Möglichkeiten. Wenn Ihr Protest dann hoffentlich dazu führt, das der Pachtvertrag ohne Verlängerung ausläuft , haben alle gewonnen. Die Vögel haben ihre Ruhe und Sie müssen am Rückhaltebecken keine Fische aus Spass mehr fangen und töten.

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04.04.2020, 18.55 Uhr
henry12 | @MM-J
Das sind ja ganz schön zynische Sprüche.
"Fische aus Spass fangen und töten."
Erschreckend, wie die Grünen so denken, das gab es vorher nur bei Hitler oder Heydrich.
Was wäre, wenn statt toter Fische die
Vogelkadaver in der Sonne leuchten? Da hätten
noch viel mehr gewonnen, nicht nur eine Minderheit grüner Ökoextremisten und Vogelfetischisten, die die rechtlose Mehrheit terrorisieren.

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04.04.2020, 21.02 Uhr
Marco Müller-John | Angeln, Netzfischen & Reusenfischen
Sind ebenso eine Art Fische sterben zu lassen, wie das Verenden wegen Wassermangel oder Sauerstoffmangel. Am Ende ist der liebe Fisch tot, ob gegessen oder im Wasser verwest, ist faktisch dem nun toten Lebewesen dann egal. Sollte der Verfasser also die Fischkadaver angeprangert haben, aus Besorgnis selbst selbige nicht mehr in seiner Freizeit jagen und erlegen zu können, so ist das weder zynisch noch ein Vogelfetisch. , sondern lediglich aus einer anderen Perspektive gesehen.

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04.04.2020, 22.39 Uhr
Franziskus | Das Deutsche
Fischereigesetz verlangt eine Anzeige gegenüber der entsprechende Behörde, zumindestens gegen Unbekannt.
Die Angler in oder um Kelbra sollten sich darum kümmern..

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05.04.2020, 09.19 Uhr
tannhäuser | Man muss kein Angler...
...oder Fisch-Gourmet sein, um unweltpolitischen Wahnsinn und behördlich angeordnete Verstöße gegen Gesetze erkennen zu können.

Da erholen sich einerseits Biotope an und in Flüssen, dafür lassen sich die Grünen Umweltfanatiker feiern.

Und dann andererseits solche Euthanasie (Das Wort ist nicht nur erlaubt, sondern offizieller Fachbegriff in der Tiermedizin).

Wenn Freud oder Jung noch leben würden, könnten sie ein wissenschaftliches Buch schreiben über die Paradoxien des deutschen Behördenirrsinns und pathologische Fallstudien anstellen.

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06.04.2020, 09.41 Uhr
Naturliebhaber | Herr Müller John
Herr Müller John, ich bin kein Angler oder Jäger.
Ich akzeptiere ihre Meinung, obwohl sie eines mal zur Kenntnis nehmen sollten. Die Angler haben auch mit finanzieller Unterstützung des Landes eine ausgezeichnete Flussland geschaffen. Flusslandschaft des Jahres 2012 oder 13. Diese Landschaft ist durch das Handeln des Umweltministeriums mit den Helfern im LAU und LVA zumindest schwer geschädigt. Dazu die Argumente " Fische fressen in Größenordnungen Vögel und Fische zerstören die Nahrungsgrundlage der Vögel " ist ja sehr weit herbeigeholt. Darüber lacht ja nun halb Mitteleuropa.
Als in den Jahren 2018 und 2019 jeweils keine Wasservogelbrut hochkam , weil es für den Stausee ein neues Stauregime mit Nachstauverbot ab Juni gab, habe ich eigenartiger Weise keinen Aufschrei des Vogelschutzes gehört. Hier ist die gesamte 1. Brut des Wassergeflügels entweder von Raubzeug gefressen wurden oder eben auf den von den Alttieren verlassenen Nestern vertrocknet. Eine zweite Brut konnte auf Grund der Dürre dieser Jahre objektiv nicht stattfinden, dass muss man dazu auch sagen. Wie sich dieses Handeln auf die Lurche und andere Tiere, sowie auf die Pflanzenwelt auswirkt, wird doch gar nicht betrachtet. Die stützende Wirkung des Wasserstandes für den Grundwasserspiegel untersucht auch niemand. Mir stellt sich hier einmal mehr die Frage, ob die Verantwortlichen überhaupt wissen was sie tun. Der Stausee ist doch kein Zoo ! Es ist um ihn herum in 50 Jahren eine Kulturlandschaft mit reichhaltiger Flora und Fauna entstanden. Diese gilt es in ihrer Gesamtheit zu schützen. Am Stausee ist in der Vergangenheit noch nie ein Vogel bedroht gewesen, jetzt durch die Fokussierung auf Kranich und Watvögel schon.
Sehr geehrter Herr Müller John versuchen sie die Natur mal in ihrer Gesamtheit zu betrachten, dann kommen sie sicher zur Erkenntnis , dass der hier eingeschlagene Weg falsch sein muss. Übrigens vermisse ich die Tierrechtsorganisation " Peta" in der Sache. Hat sie nicht im letzten Jahr dazu aufgerufen Angler, um des Fischwohls wegen, mit Steinen zu bewerfen ? Ist eigentlich logisch ! Sie werden ja nicht den Schlauch vom Tropf abschneiden der sie ernährt.
In dem Sinne bleibt alle schön gesund !!

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