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Mi, 09:22 Uhr
18.03.2020
Landkreis lässt Übergangsfrist zu

Übergangsfrist für Geschäfte bis Freitag

Aufgrund der bundeseinheitlichen Vorgaben schließen heute in Deutschland die meisten Geschäfte außer diejenigen für die tägliche Versorgung mit Lebensmitteln sowie Waren im Bereich Gesundheit erforderlich sind. In Nordhausen gibt der Landkreis den Händlern noch ein wenig Zeit sich auf die Schließung vorzubereiten...

„Da diese Maßnahmen für alle Akteure sehr kurzfristig kommen, räumen wir den Geschäften und Betrieben eine Übergangsfrist bis Freitagabend ein“, sagt Landrat Matthias Jendricke. „Diese Möglichkeit, sich auf die Maßnahmen in den betrieblichen Abläufen einzustellen, halte ich auch deshalb in unserer Region für vertretbar, weil wir derzeitig bei zwei positiv getesteten Fällen keine pandemische Ausbreitung des Corona-Erreger haben.

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Zudem gibt es mit dem Land noch Abstimmungsfragen zu einzelnen Abgrenzungen und Festlegungen.“ So hat beispielsweise der Bund Frisöre weiterhin zugelassen, das Land Thüringen will jedoch auch diese Geschäfte schließen.

Bis morgen werden sich diese Fragen jedoch durch einen neuen Landeserlass geklärt haben. Landrat Matthias Jendricke betonte, dass kein jüngerer gesunder Mensch in unserer Region derzeit in Angst leben müsse. „Mit diesen konsequenten Maßnahmen wollen wir unser Gesundheitssystem vor einem Kollaps bewahren, aber festzustellen bleibt: Halten Sie untereinander Abstand, damit Sie dem Virus keine Brücke liefern“, betont Jendricke.
Autor: red

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Kommentare
kingdernacht
18.03.2020, 10:15 Uhr
Absolut falsche Entscheidung
Aus meiner Sich absolut falsche Entscheidung. Aktuell sollten wir froh sein, dass unsere Region nur solch geringe Infektionszahlen aufweist. Es gab hier Entscheidung auf Bundesebene um die Ausbreitung zu verlangsamen. Man sollte diese Maßnahmen ernst nehmen. Im Landkreis Nordhausen ist man aber wieder anderer Meinung. Ich hoffe nur für alle, dass diese Entscheidung nicht nach hinten los geht!
Undine
18.03.2020, 12:39 Uhr
Unverantwortlich!
Statt alles dafür zu tun, dass es bei den wenigen Infizierten bleibt.... Die Parkplätze vor den Märkten sind voll, die Menschen halten sich an gar nichts. Und solche Entscheidungen befeuern das. Dann brauchen wir uns nicht zu wundern, wenn es demnächst zu einer Ausgangssperre kommt.
Petra G
18.03.2020, 13:15 Uhr
Wieso nimmt
sich der Herr Jendrick das Recht heraus, eine Entscheidung auf Bundesebene zu ignorieren ?
Es ist nicht nach zu vollziehen,keiner konnte sich auf diese Krise einstellen ,nur Herr Jendrick nimmt sich das Recht raus, Geschäfte offen zu lassen,die ab heute ebenfalls schließen sollten. Was bezweckt er damit ? Unvernunft läßt grüßen !
h3631
18.03.2020, 13:23 Uhr
@Undine
Verraten Sie mal wie das auf den Parkplätzen vor den Märkten zugehen soll. Wie sollen sich die Menschen denn verhalten?
Auf eine Antwort bin ich gespannt.
Fischkopp66
18.03.2020, 16:03 Uhr
Nordhausen scheint immun zu sein
Wenn ich mal das Haus verlasse um nötige Einkäufe zu tätigen oder aus dem Fenster schaue sehe ich Menschen wie eh und je, warum? Ganz einfach, niemand nimmt es ernst, aber wie auch wenn die Landesherren aus Thüringen stehts bemüht sind den Anweisungen der Bundesregierung einfach zu ignorieren, verstehe das wer will.
Spätestens wenn das SHK an seine Grenzen kommt und das wird es kurz über lang, dann sind natürlich wieder die unbelehrbaren, sprich die Einwohner schuld, aber mir Sicherheit nicht unsere so tollen Landesfürsten.
Wer stoppt diese Vollpfosten endlich.
Reality
18.03.2020, 16:35 Uhr
richtig so
Haben alle Kritiker dieser Entscheidung einmal an die vielen Hundert Menschen in Nordhausen gedacht, die ab Freitag Abend Kurzarbeitergeld beantragen müssen? Die Familien die hinter jeder Verkäuferin/Verkäufern stehen, deren Existenz nun bedroht ist, wenn nach vielen Wochen der Zwangsschließung das Geschäft insolvent ist, durch ständige fortlaufende Nebenkosten wie Miete, Energie, Versicherung etc.. So etwas muss vorbereitet werden!
Ich wünsche uns allen ein schnelles Ende dieser Krise. Bleiben Sie gesund!
Undine
18.03.2020, 16:40 Uhr
@hw3631
Einfach mal zu Hause bleiben. Soziale Kontakte auf ein Minimum beschränken und das Einkaufen auf "Lebensmittel besorgen".
harz59
18.03.2020, 16:42 Uhr
Förderalismus
.....ist das Zauberwort.
Die Regierung bestimmt gar nichts ( fast nichts).
Sie gibt Empfehlungen, bespricht sich mit Ministerpräsidenten......
Die Entscheidungen treffen die Bundesländer selbst.
Auch heute Abend wird es von Frau Merkel keine Entscheidungen geben, sie wird nur an die Menschen appellieren.
Lassen wir uns überraschen!
Voll ist es in den Märkten nur, weil die meisten Menschen egoistisch sind, viel zu viel kaufen (hamstern), als gäb es kein Morgen.
In diesen Zeiten kommt bei vielen Menschen der wahre Charakter ans Licht.
Ich wünsche jedenfalls, dass alle besonnenen reagieren und vorallem gesund bleiben!
Capone
18.03.2020, 16:56 Uhr
Überforderung auch für Landrat
Es fehlt das Verständnis für den Erlass. Es geht nicht um die Erkrankung sondern um die Übertragung der Viren. Möglichst wenig Kontakte. Läden schließen, Parlamentsarbeit aussetzen, Verwaltung für den Besucherverkehr schließen, Arbeit über mail und Telefon funktioniert im Moment sehr gut. Die ermüdenden Vorträge mal bei Seite stellen und handeln. Das wäre wichtiger als Fotos vom Krisenbewältiger.
Waldemar Ceckorr
18.03.2020, 17:26 Uhr
föderalismus ist kein zauberwort,
sondern nur ein anderer ausdruck für kleinstaaterei, der bund will die frisöre offen lassen, thüringen will sie zumachen, was soll der scheiss ?

der waldi
geloescht.20250302
18.03.2020, 18:07 Uhr
Dann macht unsere Frisörin Hausbesuch!
Ist ja keine Versammlung, wenn sie zu Kaffee und Kuchen vorbeikommt...
Paulinchen
18.03.2020, 18:16 Uhr
Föderalismus hin, oder her,...
... wer sich das Interview mit dem Ministerpräsidenten Ramelow angesehen hat, der sollte verstanden haben, dass es in Thüringen keine Sonderregelung geben wird. Die Landesregierung schließt sich den Empfehlungen der Bundesregierung vollumfänglich an. Punkt!

Damit war der Ministerpräsident aus meiner Sicht, klar und deutlich. Also gibt es keinen Alleingang wie in Bayern, die Notstandserklärung. Denn am Ende, blickt niemand mehr durch. Hoppla, Herr Ramelow, das fand ich nicht schlecht von Ihnen.
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