eic kyf msh nnz uhz tv nt
Fr, 10:07 Uhr
13.03.2020
BARMER Thüringen:

Einrichtung von Videosprechstunden gefordert

Videosprechstunden können Arztpraxen entlasten und Infektionsrisiken senken. Seit dem 1. Oktober 2019 gibt es für Patientinnen und Patienten auch bei ärztlichen Erstkontakten die Möglichkeit, per Videosprechstunde einen Arzt zu konsultieren...

Anzeige Refinery (lang)
Das Gespräch läuft ähnlich ab wie in der Praxis, mit dem Unterschied, dass sich Arzt und Patienten an getrennten Orten befinden. „Momentan ist das hausärztliche Angebot an Videosprechstunden noch sehr überschaubar. Dabei kann gerade in Zeiten von Erkrankungswellen, wie aktuell Influenza oder Covid-19, ein Arzt-Patienten-Kontakt per Videosprechstunde helfen, das Infektionsrisiko in den Praxen und Wartezimmern deutlich zu reduzieren. Patienten müssten eigentlich nicht mehr für jeden Termin in die Praxis kommen“, sagt Birgit Dziuk, Landesgeschäftsführerin der BARMER in Thüringen.

Angebot an Videosprechstunden ist ausbaufähig
Bei langen Anfahrtswegen, nach Operationen oder während Erkrankungs-wellen können telemedizinische Leistungen eine sinnvolle Hilfe sein. Die Voraussetzungen für eine solche Fernbehandlung per Video sind gegeben. Neben dem Honorar für die Videosprechstunde erhalten Ärzte auch eine zeitlich begrenzte Anschubfinanzierung. Zur Umsetzung ist vom Arzt ein zertifizierter Videodienstanbieter auszuwählen, der für einen reibungslosen und datenschutztechnisch sicheren Ablauf der Videosprechstunde sorgt. Aktuell bieten mehrere zertifizierte Anbieter ihre Software kostenlos an. „Leider ermöglichen bisher nur wenige Arztpraxen in Sachsen ihren Patientinnen und Patienten eine Sprechstunde per Video“, bedauert Dziuk.

Patient und Arzt können sich in die Augen schauen
Videosprechstunden können dem Patienten besser das Gefühl von Sicherheit vermitteln als es ein Telefonat kann. „Allerdings sollten Mediziner ihren Patienten vorab erläutern, welche Behandlungen auf Distanz und welche nur im direkten Kontakt möglich sind oder weiterer Diagnostik bedürfen, um zu hohen Erwartungen vorzubeugen“, rät Dziuk. Patienten, die für das Arztgespräch eine Videosprechstunde nutzen wollen, brauchen ein internetfähiges Gerät mit Kamera, Mikrofon und Lautsprecher. Eine zusätzliche Software ist nicht erforderlich. Sie erhalten von der Arztpraxis einen Termin für die Videosprechstunde, die Internetadresse des Videodienstanbieters und den Einwahlcode für die Sprechstunde.
Autor: red

Anzeige symplr (6)
Kommentare
geloescht 20210614
13.03.2020, 10:38 Uhr
Software für Videogespräche den Arztpraxen durch die Landräte in Verbindung zu den KK
zur Verfügung stellen wäre eine Option .Zumindest sollte darüber im Landkreis Nordhausen diskutiert werden.Ich kann mir nicht vorstellen,dass grosses Technikverständnis bei Hausärzten dafür vorhanden ist.Hier bedarf es einer Grundsatzdiskussion auch was Vergütung solcher Gespräche u.a. betrifft. Ich würde mir sowas wünschen.
Mein Hausarzt bietet eine Medikamentenbestellung über seine Website an.Das finde ich schon mal grossartig.
Videogespräche wären eine tolle Sache.Gerade gegenwärtig.
Es muss nur angeschoben werden.
Herr Taft
13.03.2020, 11:35 Uhr
Videotelefonie
Kann doch jedes Smartphone, Tablet und laptop...außerdem mancher PC oder TV.

Software gibt's kostenlos und nutzt mittlerweile fast jedet: WhatsApp, Skype, viber, ich meine auch Google und facebook bieten video chat/Telefonie an. Man müsste sich eigentlich nur auf eine Software einigen. Großartiges IT-Verständnis ist dabei nicht notwendig.
Paulinchen
13.03.2020, 11:57 Uhr
@Oberlehrer....
...kann es sein, dass Sie schon recht lange im Ländle Ihr Zuhause gefunden haben?

Hier bei uns, gibt es leider noch sehr viele weiße Flecken auf dem Plan, der über die Netzabdeckung des Mobilfunks Auskunft gibt. Wo kein Netz, da auch kein Internet. Selbst mit den Glasfaserkabel werden hier längst nich alle Orte erreicht. Hier gilt leider noch immer das Prizip FORD.

Für Ossis Reicht Das. C'est la vie!
LAGE
13.03.2020, 13:21 Uhr
Video mit Arzt
Nur mal so eine Frage: die besonders gefährdete Gruppe sind die Älteren (Ü-60). Was denken sie, wie bei denen der Umgang mit dem Internet funktioniert und wie viele daran Interesse haben? Da ich aus der Branche komme, werde ich auch sehr oft um Hilfe gebeten, die ich auch gern leiste, aber bei solchen Videoübertragungen ist das Maximum bei einigen erreicht! Trifft natürlich nicht für alle zu!
Paulinchen
13.03.2020, 13:56 Uhr
Israel gibt an die...
... Bevölkerung ein Mundstück aus, welches sich der Patient in den Mund steckt. Mittels einer Kamera und integriertem Licht, wird der Rachenraum samt Zunge und tiefer, sichtbar. Der mit dem Patienten, via Internet verbundene Arzt, sieht somit, ob es Anzeichen einer Infektion gibt oder nicht. Er entscheidet dann darüber, ob es zu Maßnahmen kommen muss oder nicht. Leben dort die intelligenteren Techniker und Politiker?
Nun wissen wir ja auch, dass der Coronavirus sich aus den künftigen, steigenden Temperaturen eher nicht in seiner Gefährlichkeit beeinflussen lässt. Also wird es mit Urlaub außer Landes wohl eher nichts. Welche Pläne gibt es bei den uns Regierenden, in Sachen Reisen innerhalb unserer Heimat? Ich denke, es wird wohl bei Balkonien bleiben. Aber zumindest sollten wir über derartige Entscheidungen etwas erfahren. Denn mit Rückerstattung von Reservierungskosten, hat sicher der eine oder andere schon bemerkenswerte Erfahrungen gemacht.
Herr Taft
13.03.2020, 16:02 Uhr
Nur ein zusätzlicher Weg..
@ Pauline: Also.... Ich habe zum Thema geschrieben und die Gedanken von andreaspaul weitergeführt.... Sie fangen gleich wieder mit Jammern und persönlichen Angriffen an. Aber Sie haben deswegen hier ja auch Ihre Fans. Motzen ist eben In.

Zum Thema:

Ich denke, das eine video-Betreuung nur ein Weg sein kann, mit einem Arzt in Kontakt zu treten, alle anderen (persönlicher Praxisbesuch, Hausbesuch) werden ja deswegen nicht abgeschafft. Es kann nur ein zusätzlicher Service sein.

Bei Banken und Versicherungen ist es ja ähnlich.
Kobold2
13.03.2020, 16:57 Uhr
Paulinchen
Die Opferrolle, als vernachlässigte Region, in Sachen Netzausbau, können sie getrost wieder ablegen. Die Flecken verteilen sich Kreuz und quer durch Deutschland, damit bekommen sie hier keinen Mitleidsbonus.
Kommentare sind zu diesem Artikel nicht mehr möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (9)
Anzeige symplr (8)