Fr, 19:31 Uhr
15.11.2019
Das Ferienhotel "Wolfsmühle" eröffnete seinen Anbau
Ein Traum wurde endlich wahr
Das ist ein Traum, der heute hier eingeweiht wird, sagte Robert Hempel heute Nachmittag sichtlich stolz vor den über einhundert geladenen Gästen. Familie, Mitarbeiter und Freunde, regionale Partner und bauausführende Firmen waren zum Feiern gekommen und des Lobes voll über einen weiteren Meilenstein in der Erfolgsgeschichte der Wolfsmühle …
Doris Hempel bedankt sich bei ihren Gästen
In der fünften Generation betreiben die Hempels das idyllisch gelegene Objekt zwischen Rodishain und Stempeda, von dem aus die Urlauber bequem nach Stolberg wandern und sich an der wunderschönen Landschaft des Südharzes erfreuen können. Das touristische Potential und die außergewöhnliche Lage waren gute Voraussetzungen, aus der Wolfsmühle nach der Wende wieder eine Erfolgsgeschichte zu machen. Aber ermöglicht wurde dieses kleine Wunder letztlich durch das unermüdliche Team um Doris und Hempel und ihren Sohn Robert, die Stück für Stück ein lukratives und ausgewogenes Angebot für Urlauber geschaffen haben, das längst über die Kreisgrenzen hinaus einen guten Ruf genießt.
Und so ist die heutige Eröffnung eines zweistöckigen Anbaus an die historische Stätte eine folgerichtige Entwicklung, auch wenn sie den Hempels einige Bauchschmerzen bereitet hatte. Wir hatten die Architekten-Pläne schon vor vier Jahren fertig, erzählt Robert Hempel, der 2008 nach zehnjähriger Wanderschaft durch renommierte deutsche Hotels wieder als Küchenchef nach Hause zurückkam. Doch als wir den Preis dafür erfuhren, haben wir das Projekt schnell in die Schublade gesteckt. Es vergingen fast drei Jahre, bis der richtige Zeitpunkt kam, die Thüringer Wiederaufbaubank und die Sparkasse das Vorhaben mit einem Investitionsvolumen von 1,9 Millionen Euro kreditierten, die Hempels eine 30-prozentige Förderung erwirkten und sich todesmutig in das Abenteuer Anbau stürzten.
Irgendetwas zwischen Mut und Wahnsinn sei es gewesen, erinnert sich Robert Hempel, das sie veranlaßt habe die zwölf luftigen Balkonzimmer mit phantastischer Aussicht, einen neuen Fahrstuhl dafür, den neuen Frühstücksraum mit dem großen Büffettrakt, das Kinderspielzimmer und einen neuen Toilettenbereich anzubauen. Schließlich habe man sich gesagt: Jetzt oder nie und binnen Jahresfrist ist das Vorhaben realisiert worden. Alle Arbeiten haben regionale Firmen ausgeführt, 90 Prozent des ausgegebenen Geldes bleibt in der Region, verrät er. Vom Tischler aus dem Eichsfeld bis zu den Wandgemälden vom Künstler Nordhäuser Axel Schumann, von den Friwi-Keksen und -torten aus Stolberg bis zu den Likören aus der Nordhäuser Traditionsbrennerei.
Großer Andrang herrschte nicht nur am Büffet, sondern auch bei der Besichtigung der neuen Räumlichkeiten
Natürlich ist der Bau auch ein Teil der neuen Unternehmensstrategie, die vor allem auf Familien und Urlauber setzt, die über einen längeren Zeitraum den Südharz besuchen und das gemütliche Ambiente mit seinen unterschiedlichen Angeboten von Tieren bis Spielplatz und delikaten Speisen bis Rundumservice und barrierefreien Zimmern geniessen wollen. Zu den jetzt 42 Zimmern kommen drei komfortable Mobil Homes außerhalb und das Zeltplatzangebot im Sommer.
Der Erfolg gibt den Hempels Recht, die neuen Räume sind jetzt im November schon zur Hälfte belegt, obwohl sie noch gar nicht richtig beworben wurden. Die Konzentration auf die eigenen Stärken und Möglichkeiten sowie die systematische Einbeziehung regionaler Partner zeugen von der hohen Professionalität des Unternehmens Wolfsmühle.
Ob Feuerwehrmann, Vereinsschütze, Oberbürgermeister, Handwerker, DeHoGa-Vertreter, Tourismusvereinschefin oder der Nachbar von nebenan, alle zeigten sich heute Nachmittag begeistert von dem, was die Familie Hempel hier im letzten Jahr aus dem Boden gestampft hat. Wir sind stolz darauf, dass wir es in der kurzen Zeit geschafft haben und wir hatten tolle Handwerker am Werk, die voll durchgezogen haben, resümierte ein zufriedener Küchenchef und schritt ans große Büffet, wo er eine gigantische Galloway-Keule für seine Gäste fachgerecht in tellergerechte Scheiben schnitt.
Küchenchef Robert Hempel schneidet eine Rinderkeule
Mit der Wolfsmühle besitzt der Kreis Nordhausen ein touristisches Vorzeigeobjekt, um das uns viele andere Regionen nur beneiden können. Hier zeigt sich, wie mit ehrlichem und mutigem Unternehmergeist eine Attraktion mit Leuchtturmcharakter entstehen kann - ganz unabhängig von immer wieder aufgelegten Tourismuskonzepten, wie sie gestern verhandelt wurden.
Olaf Schulze
Autor: oschDoris Hempel bedankt sich bei ihren Gästen
In der fünften Generation betreiben die Hempels das idyllisch gelegene Objekt zwischen Rodishain und Stempeda, von dem aus die Urlauber bequem nach Stolberg wandern und sich an der wunderschönen Landschaft des Südharzes erfreuen können. Das touristische Potential und die außergewöhnliche Lage waren gute Voraussetzungen, aus der Wolfsmühle nach der Wende wieder eine Erfolgsgeschichte zu machen. Aber ermöglicht wurde dieses kleine Wunder letztlich durch das unermüdliche Team um Doris und Hempel und ihren Sohn Robert, die Stück für Stück ein lukratives und ausgewogenes Angebot für Urlauber geschaffen haben, das längst über die Kreisgrenzen hinaus einen guten Ruf genießt.
Und so ist die heutige Eröffnung eines zweistöckigen Anbaus an die historische Stätte eine folgerichtige Entwicklung, auch wenn sie den Hempels einige Bauchschmerzen bereitet hatte. Wir hatten die Architekten-Pläne schon vor vier Jahren fertig, erzählt Robert Hempel, der 2008 nach zehnjähriger Wanderschaft durch renommierte deutsche Hotels wieder als Küchenchef nach Hause zurückkam. Doch als wir den Preis dafür erfuhren, haben wir das Projekt schnell in die Schublade gesteckt. Es vergingen fast drei Jahre, bis der richtige Zeitpunkt kam, die Thüringer Wiederaufbaubank und die Sparkasse das Vorhaben mit einem Investitionsvolumen von 1,9 Millionen Euro kreditierten, die Hempels eine 30-prozentige Förderung erwirkten und sich todesmutig in das Abenteuer Anbau stürzten.
Irgendetwas zwischen Mut und Wahnsinn sei es gewesen, erinnert sich Robert Hempel, das sie veranlaßt habe die zwölf luftigen Balkonzimmer mit phantastischer Aussicht, einen neuen Fahrstuhl dafür, den neuen Frühstücksraum mit dem großen Büffettrakt, das Kinderspielzimmer und einen neuen Toilettenbereich anzubauen. Schließlich habe man sich gesagt: Jetzt oder nie und binnen Jahresfrist ist das Vorhaben realisiert worden. Alle Arbeiten haben regionale Firmen ausgeführt, 90 Prozent des ausgegebenen Geldes bleibt in der Region, verrät er. Vom Tischler aus dem Eichsfeld bis zu den Wandgemälden vom Künstler Nordhäuser Axel Schumann, von den Friwi-Keksen und -torten aus Stolberg bis zu den Likören aus der Nordhäuser Traditionsbrennerei.
Großer Andrang herrschte nicht nur am Büffet, sondern auch bei der Besichtigung der neuen Räumlichkeiten
Natürlich ist der Bau auch ein Teil der neuen Unternehmensstrategie, die vor allem auf Familien und Urlauber setzt, die über einen längeren Zeitraum den Südharz besuchen und das gemütliche Ambiente mit seinen unterschiedlichen Angeboten von Tieren bis Spielplatz und delikaten Speisen bis Rundumservice und barrierefreien Zimmern geniessen wollen. Zu den jetzt 42 Zimmern kommen drei komfortable Mobil Homes außerhalb und das Zeltplatzangebot im Sommer.
Der Erfolg gibt den Hempels Recht, die neuen Räume sind jetzt im November schon zur Hälfte belegt, obwohl sie noch gar nicht richtig beworben wurden. Die Konzentration auf die eigenen Stärken und Möglichkeiten sowie die systematische Einbeziehung regionaler Partner zeugen von der hohen Professionalität des Unternehmens Wolfsmühle.
Ob Feuerwehrmann, Vereinsschütze, Oberbürgermeister, Handwerker, DeHoGa-Vertreter, Tourismusvereinschefin oder der Nachbar von nebenan, alle zeigten sich heute Nachmittag begeistert von dem, was die Familie Hempel hier im letzten Jahr aus dem Boden gestampft hat. Wir sind stolz darauf, dass wir es in der kurzen Zeit geschafft haben und wir hatten tolle Handwerker am Werk, die voll durchgezogen haben, resümierte ein zufriedener Küchenchef und schritt ans große Büffet, wo er eine gigantische Galloway-Keule für seine Gäste fachgerecht in tellergerechte Scheiben schnitt.
Küchenchef Robert Hempel schneidet eine Rinderkeule
Mit der Wolfsmühle besitzt der Kreis Nordhausen ein touristisches Vorzeigeobjekt, um das uns viele andere Regionen nur beneiden können. Hier zeigt sich, wie mit ehrlichem und mutigem Unternehmergeist eine Attraktion mit Leuchtturmcharakter entstehen kann - ganz unabhängig von immer wieder aufgelegten Tourismuskonzepten, wie sie gestern verhandelt wurden.
Olaf Schulze





