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Di, 11:05 Uhr
12.11.2019
Lesung und Gespräch

Antisemitismus in der DDR

In der DDR galt der Antisemitismus als Element faschistischer Ideologie als überwunden. Der politisch instrumentalisierte Antizionismus, der Israel als „Agressorstaat“ definierte, gehörte hingegen jahrzehntelang zur Staatsdoktrin. In der Stadtbibliothek wird sich demnächst Wolfgang Benz mit der Thematik befassen...

Erst 1988, als der 50. Jahrestag der Novemberpogrome erstmals in Ostberlin aufwändig begangen wurde, kam es zu einer taktischen Annäherung an Israel. Die Beiträge des Sammelbands „Antisemitismus in der DDR“ nehmen die Traditionen und Wirkungen judenfeindlicher Ressentiments in der DDR in den Blick und setzen sich auch mit deren Auswirkungen bis in die Gegenwart auseinander.

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In Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen lädt die KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora am 19. November ganz herzlich in den Ratssaal der Stadtbibliothek Nordhausen zu einer Lesung mit dem Herausgeber Wolfgang Benz. Im Anschluss an seinen Vortrag wird der langjährige Leiter des renommierten Zentrums für Antisemitismusforschung für Fragen aus dem Publikum zur Verfügung stehen. Beginn der Veranstaltung ist um 19.00 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Ausschlussklausel: Entsprechend § 6 Abs. 1 VersG sind Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, von der Versammlung ausgeschlossen.
Autor: red

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Kommentare
Paulinchen
12.11.2019, 17:49 Uhr
Der EuGH...
...ist aber heute auf Distanz, mit eimem Urteil, zu Israel gegangen. Das wird den Israelis eher nicht gefallen. Man darf auf die Reaktionen gespannt sein.

Wein ist also nicht gleich Wein, sei denn, er ist richtig deklariert.
Leser X
12.11.2019, 17:56 Uhr
Und schon wieder...
... so ein Bildungabend, der uns ob unserer Vergangenheit beschämt machen soll. Bei mir haut das immer nicht hin. Muss ich zum Arzt?
geloescht.20250302
12.11.2019, 19:59 Uhr
Beschämt...
...sollten nicht wir, sondern die Veranstalter des Mauerfalljubiläums und speziell (Zum wiederholten Male ob seiner laschen Genehmigungspolitik) der Berliner Senat sein, ausgerechnet an diesem Tag antiisraelische Propaganda in hebräischen Schriftzeichen auf Großleinwand projizieren zu lassen.
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