Mi, 07:26 Uhr
27.04.2005
Nicht in der Masse
Nordhausen (nnz). Hartz IV - für viele Menschen ein Horrorwort. Es bedeutet sozialen Abstieg und oftmals auch Ausgrenzung aus der Gesellschaft. Hartz IV bedeutet aber auch den Start von Versuchen der Wiedereingliederung von Langzeitarbeitslosen, vor allem von Jugendlichen. Wie es damit im Landkreis Nordhausen aussieht, das wollte die nnz wissen.
Von der Arbeitsgemeinschaft im Landkreis Nordhausen (ARGE) werden nach Informationen der nnz derzeit mehr als 4.300 junge Leute unter 25 Jahre betreut, davon sind rund 2.500 jünger als 15, gelten also nicht als erwerbsfähig. Die besondere Aufmerksamkeit soll vor allem den rund 800 jungen Frauen und Männern gelten, die älter als 18 Jahre sind und die ihre Berufsausbildung abgebrochen haben oder die überhaupt nichts in der Tasche haben. Mit allen Betroffenen waren in den vergangenen Wochen intensive Gespräche geführt worden. Dabei sollte ausgelotet werden, welche Maßnahme aus einem breiten Katalog den größten Erfolg für die jungen Menschen versprechen würde.
Jetzt sollen für die ersten 150 von ihnen Fortbildungsmaßnahmen beginnen. Wie ARGE-Geschäftsführer Hans-Georg Müller der nnz im Gespräch sagte, gäbe es darüber hinaus neun Trainingsmaßnahmen für 300 Teilnehmer. Dazu würden Bewerbungs- oder Vermittlungsprojekte gehören. Die unter 25jährigen werden auch bei den Arbeitsgelegenheiten berücksichtigt, derzeit haben etwa 180 von ihnen einen so genannten Ein-Euro-Job. Darin sind zusätzlich eine sozialpädagogische Betreuung sowie die Angebote von Beratungsdiensten mit eingebunden. Weitere Programme, so versicherte Müller, befinden sich in Vorbereitung.
Das Fazit des Geschäftsführers lautet denn auch: Gerade bei den jungen Menschen soll der Erfolg nicht nach Masse abgerechnet werden. Es zählen letztlich die richtigen Erfolge. Und das sind Vermittlungen von jungen Menschen in den ersten Arbeitsmarkt oder in eine Berufsausbildung. Damit ist dann der erste und vielleicht auch wichtigste Schritt getan, um dem Teufelskreis Hartz IV zu entfliehen.
Autor: nnzVon der Arbeitsgemeinschaft im Landkreis Nordhausen (ARGE) werden nach Informationen der nnz derzeit mehr als 4.300 junge Leute unter 25 Jahre betreut, davon sind rund 2.500 jünger als 15, gelten also nicht als erwerbsfähig. Die besondere Aufmerksamkeit soll vor allem den rund 800 jungen Frauen und Männern gelten, die älter als 18 Jahre sind und die ihre Berufsausbildung abgebrochen haben oder die überhaupt nichts in der Tasche haben. Mit allen Betroffenen waren in den vergangenen Wochen intensive Gespräche geführt worden. Dabei sollte ausgelotet werden, welche Maßnahme aus einem breiten Katalog den größten Erfolg für die jungen Menschen versprechen würde.
Jetzt sollen für die ersten 150 von ihnen Fortbildungsmaßnahmen beginnen. Wie ARGE-Geschäftsführer Hans-Georg Müller der nnz im Gespräch sagte, gäbe es darüber hinaus neun Trainingsmaßnahmen für 300 Teilnehmer. Dazu würden Bewerbungs- oder Vermittlungsprojekte gehören. Die unter 25jährigen werden auch bei den Arbeitsgelegenheiten berücksichtigt, derzeit haben etwa 180 von ihnen einen so genannten Ein-Euro-Job. Darin sind zusätzlich eine sozialpädagogische Betreuung sowie die Angebote von Beratungsdiensten mit eingebunden. Weitere Programme, so versicherte Müller, befinden sich in Vorbereitung.
Das Fazit des Geschäftsführers lautet denn auch: Gerade bei den jungen Menschen soll der Erfolg nicht nach Masse abgerechnet werden. Es zählen letztlich die richtigen Erfolge. Und das sind Vermittlungen von jungen Menschen in den ersten Arbeitsmarkt oder in eine Berufsausbildung. Damit ist dann der erste und vielleicht auch wichtigste Schritt getan, um dem Teufelskreis Hartz IV zu entfliehen.

