Mo, 07:27 Uhr
25.04.2005
Job oder Flop?
Nordhausen (nnz). "Arbeit statt Hartz IV", "Geniale Geschäftsidee", "Erfolgsjob sofort" - angesichts solcher Botschaften dürfte eigentlich niemand Existenzsorgen haben. In der kommenden Woche gibt es Rat und Auskunft zu solch verlockenden Angeboten.
In Tageszeitungen, am Telefon, im Internet, im Briefkasten oder auf dem Zettel hinterm Scheibenwischer werden immer wieder wahre Jobwunder versprochen. Doch meist steckt hinter solchen Versprechen nichts als "heiße Luft". Das zweite Standbein für die neue Existenz ist eben meistens nicht "risikolos" und "praxiserprobt". Schlimmer noch, in vielen Fällen dienen unseriöse Offerten ausschließlich dazu, diejenigen, denen es ohnehin schon schlecht geht, abzukassieren, etwa, indem Vorauskasse für die Übersendung fraglicher Informationsmaterialien und Schutzgebühren verlangt wird oder die Interessenten für nähere Informationen teure Mehrwertdienste-Rufnummern anrufen sollen.
Im Rahmen eines bundesweiten Projektes, das vom Bundesministerium für Verbraucherschutz gefördert wird, wollen die Verbraucherzentralen verstärkt Aufklärungsarbeit leisten. So schaltet die Verbraucher-Zentrale Thüringen am kommenden Mittwoch (27.4.) von 14 bis 19 Uhr eine spezielle Hotline. Unter 0361/ 5551458 können Verbraucher ihre Fragen zum Thema stellen oder ihre Erfahrungen mit dubiosen Nebenverdienst-Anbietern berichten. Darüber hinaus besteht am Donnerstag (28.4.) von 9 bis 12 Uhr und von 13 bis 16 Uhr in der Nordhäuser Beratungsstelle, August-Bebel-Platz 6 sich von Silvia Georgi, der Juristin der Verbraucherzentrale, zu dieser Thematik persönlich beraten zu lassen.
"Finger weg von fragwürdigen Jobangeboten", raten Thüringens Verbraucherschützer und empfehlen denjenigen, die unsicher sind, ob ein Angebot seriös oder unseriös ist, in der Verbraucherzentrale nachzufragen. Das Misstrauen gegenüber Angeboten sollte proportional zu dem in Aussicht gestellten Verdienst steigen.
Misstrauen ist insbesondere auch dann angebracht, wenn Vorauszahlungen gefordert werden, der Einstieg in den Nebenjob vom Besuch teurer Lehrgänge oder Seminare abhängig gemacht wird, der Anbieter sich hinter einer Postfachadresse oder einer teuren Mehrwertdienste-Rufnummer versteckt, die Tätigkeit nur vage beschrieben ist oder offen bleibt, welche fachlichen Voraussetzungen die Interessenten zu erfüllen haben.
Autor: nnzIn Tageszeitungen, am Telefon, im Internet, im Briefkasten oder auf dem Zettel hinterm Scheibenwischer werden immer wieder wahre Jobwunder versprochen. Doch meist steckt hinter solchen Versprechen nichts als "heiße Luft". Das zweite Standbein für die neue Existenz ist eben meistens nicht "risikolos" und "praxiserprobt". Schlimmer noch, in vielen Fällen dienen unseriöse Offerten ausschließlich dazu, diejenigen, denen es ohnehin schon schlecht geht, abzukassieren, etwa, indem Vorauskasse für die Übersendung fraglicher Informationsmaterialien und Schutzgebühren verlangt wird oder die Interessenten für nähere Informationen teure Mehrwertdienste-Rufnummern anrufen sollen.
Im Rahmen eines bundesweiten Projektes, das vom Bundesministerium für Verbraucherschutz gefördert wird, wollen die Verbraucherzentralen verstärkt Aufklärungsarbeit leisten. So schaltet die Verbraucher-Zentrale Thüringen am kommenden Mittwoch (27.4.) von 14 bis 19 Uhr eine spezielle Hotline. Unter 0361/ 5551458 können Verbraucher ihre Fragen zum Thema stellen oder ihre Erfahrungen mit dubiosen Nebenverdienst-Anbietern berichten. Darüber hinaus besteht am Donnerstag (28.4.) von 9 bis 12 Uhr und von 13 bis 16 Uhr in der Nordhäuser Beratungsstelle, August-Bebel-Platz 6 sich von Silvia Georgi, der Juristin der Verbraucherzentrale, zu dieser Thematik persönlich beraten zu lassen.
"Finger weg von fragwürdigen Jobangeboten", raten Thüringens Verbraucherschützer und empfehlen denjenigen, die unsicher sind, ob ein Angebot seriös oder unseriös ist, in der Verbraucherzentrale nachzufragen. Das Misstrauen gegenüber Angeboten sollte proportional zu dem in Aussicht gestellten Verdienst steigen.
Misstrauen ist insbesondere auch dann angebracht, wenn Vorauszahlungen gefordert werden, der Einstieg in den Nebenjob vom Besuch teurer Lehrgänge oder Seminare abhängig gemacht wird, der Anbieter sich hinter einer Postfachadresse oder einer teuren Mehrwertdienste-Rufnummer versteckt, die Tätigkeit nur vage beschrieben ist oder offen bleibt, welche fachlichen Voraussetzungen die Interessenten zu erfüllen haben.

