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Sa, 17:24 Uhr
29.06.2019
Windpark Uthleben

Sommerfest am Bürgerwindrad

Vor etwas mehr als einer Woche erwarben die Stadtwerke Anteile an mehreren Windrädern im "Windpark Uthleben" und öffneten die Beteiligung für mehrere Energiegenossenschaften. Heute lud man zum ersten "Windparkfest" am "Bürgerwindrad"...

Bürgerfest am Windpark (Foto: Angelo Glashagel) Bürgerfest am Windpark (Foto: Angelo Glashagel)

Trotz eines sonnenreichen Samstages fanden heute einige Besucher ihren Weg auf die Hügel über Uthleben. Hier konnte man sich das "Bürgerwindrad" einmal aus der Nähe ansehen.

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Den Begriff nutzte Hans-Jürgen Weidt, Bürgermeister in Werther und Vorsitzender der "Energiegenossenschaft Helmetal", die zusammen mit drei weiteren Genossenschaften aus Thüringen Anteile am Windpark erworben hat und von vier bis fünf Prozente Rendite ausgeht.

"Wir haben vor allem hierher geladen um die Akzeptanz zu fördern und Fragen zu beantworten", sagt Weidt, so nah komme man einem Windrad selten. Wer schwindelfrei war konnte die Fahrt in luftige Höhe auf sich nehmen, wer lieber am Boden bleiben wollte machte die Reise per Virtual-Reality Brille.
Angelo Glasahgel
Sommerfest am Windpark (Foto: Angelo Glashagel)
Sommerfest am Windpark (Foto: Angelo Glashagel)
Sommerfest am Windpark (Foto: Angelo Glashagel)
Sommerfest am Windpark (Foto: Angelo Glashagel)
Sommerfest am Windpark (Foto: Angelo Glashagel)
Sommerfest am Windpark (Foto: Angelo Glashagel)
Sommerfest am Windpark (Foto: Angelo Glashagel)
Sommerfest am Windpark (Foto: Angelo Glashagel)
Autor: red

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Kommentare
henry12
29.06.2019, 18:37 Uhr
Ohne rot zu werden
Jetzt heißt der Betrug am Verbraucher "Bürger"
Windrad. Ganz schön clever, damit bekommt ein negativer Begriff eine neue Identität.
Wenn es dann noch Eis gibt und den Blick durch die Videobrille, sieht die Welt gleich ganz anders aus.
Erinnert irgendwie an Glasperlen und billigen Fusel, das hat auch schon funktioniert. Was die
"Bürger" dafür hergeben, ist hoffentlich den meisten bewusst. Ihre Heimat.
ja-man
29.06.2019, 19:21 Uhr
Besser als ...
Jedes Windrad ist besser als ein Kohlekraftwerk.
Schon komisch: alle wollen Strom aber keine will beim Erzeugen dabei sein.
Ich finde Windräder super.
HeiKev
29.06.2019, 19:36 Uhr
Keine besonders schlaue Argumentation,
die Sie hier einwerfen henry12. Die Heimat muss man hergeben, wenn der Tagebau darüber hinweg rollt. Fragen Sie die Menschen in der Lausitz, die kennen sich damit aus. Oder wenn man die Heimat aufgrund eines Störfalles am A-Reaktor verlassen muss. Da wird die Heimat hergegeben, aber nicht wegen Windrädern. Die sehen nur nicht schön aus, sorgen aber dafür, dass henry12 weiter in die Tasten hauen und traurige Geschichten verbreiten kann.

Solange wir Blitze nicht nutzen können, fällt Strom nun einmal nicht vom Himmel.
henry12
29.06.2019, 20:02 Uhr
@jan-m
Klar brauch ich Strom, aber nicht aus den uneffizienten Betrugsanlagen. ( Wirkungsgrad in Thüringen unter 16 % ) .
Tagebaue gab und gibt es in der goldenen Aue nicht. So weit ich weiß. Deshalb muss diese Drohkulisse auch nicht herhalten, tut mir leid.
Schon mal was von dezentraler Stromversorgung gehört ? Es gibt nicht nur
KKW , AKW oder diese Windkraftluftnummern.
Aber so langsam muss man es mit der Angst bekommen, wenn in diesem Staat etwas
"-wende" oder "-wandel" genannt wird.
Glaskugel
29.06.2019, 20:29 Uhr
Genau so sieht's aus
Henry12 hat recht. Wir haben hier keine Braunkohle in der Goldenen Aue. Sollen die doch zusehen bei Boxberg, Borna oder im Rheinland wo die bleiben, wer interessiert sich denn für uns? Dezentrale Stromversorgung ist die Devise, genau wie Henry das vorschlägt. Schon mal davon gehört?

Dezentrale Stromerzeugung sind zum Beispiel Photovoltaik, Biomasse und Windenergie. dazu braucht man doch keine Windräder, oder...äh,..na ja...ups...
Paul
29.06.2019, 20:41 Uhr
janm
Ja die Windräder sind ganz große Verarsc... ! Und das eigenartige ist: man findet es toll- nur will sie niemand vor der eigenen Tür haben. Und auch nicht in Waldgebieten oder auf landwirtschaftl. Nutzflächen. Es gab auch schon Bürgerinitiativen gegen Windräder: sie stehen zu nah an unseren Häusern (Lärmbelästigung) und die Nähe der Windräder würde den Wert ihres Gründstückes mindern ! Und warum muß Deutschland dann zusätzlich Strom von den Nachbarländern kaufen, da die ja noch genug Atomstrom haben, das würde mich mal Interessieren. Aber Öffentlich werden diese Nachbarländer verpönt weil sie die Klimaverdummung der deutschen Regierung nicht mitmachen. Und der achsoviel gepriesene Klimawamdel, der nur zu einem sehr geringen Teil "Menschengemacht" ist, wie will man bitteschön einen Klimawandel aufhalten. Mit Giga Kühlschränken ?? Es hat schon öfter Kliawandel auf der Erde gegeben. Und das wird bestimmt nicht der letzte sein. Vielleicht haben wir in 20 Jahren Eiszeit ?
Holger18
29.06.2019, 21:11 Uhr
Hey Paul, musste Deine Zeitmaschine notlanden?
Anders kann ich mir nicht erklären, wie die Diskussion der letzten 25 Jahre dermaßen an einem vorbei gehen kann. Also: Der Klimawandel ist menschengemacht und man kann ihn tatsächlich nicht mehr ganz aufhalten (1,5 Grad Temperatursteigerung haben wir schon). Aber man kann aufhören ihn weiter anzuheizen.
Und Dein super Beispiel, dass es schon immer Klimawandel gegeben hat ist natürlich richtig. Nur hat dieser dann Jahrhundertausende Zeit "gehabt" um sich zu entwickeln ... und Menschen hat's da auch keine gegeben.
Aber klar, wenn's Dir irgendwann zu warm wird in der Dachgeschoßwohnung oder Dein Gemeindewald verrreckt, dann sind daran bestimmt wieder die links-grünversifften Realitätsverweigerer schuld.
AKNOT
30.06.2019, 11:12 Uhr
Nutzungsgrad
@henry12: Nur um es mal vielleicht auch für andere gesagt zu haben. Sie verwechseln Wirkungsgrad mit Nutzungsgrad. Und dass der Nutzunsgrad bei Kraftwerken, die fluktuierende Energiequellen wie Wind oder Sonne ausschöpfen, vergleichsweise niedrig ist, liegt in der Natur der Sache und ist absolut kein Argument gegen diese Anlagen.
Im Gegenteil: Hätte eine Windkraftanlage bspw. einen sehr hohen Nutzungsgrad, würde das eher auf eine Unterdimensionierung der entsprechenden Anlage hinweisen.
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