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Mo, 17:25 Uhr
24.06.2019
Schicksal der Vertriebenen in der DDR im Blick behalten

Primas trifft Seehofer

Zu einer eindringlichen Gedenkstunde hatte das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat anlässlich des fünften bundesweiten Gedenktages für die Opfer von Flucht und Vertreibung am 20. Juni 2019 nach Berlin eingeladen. Mit dabei war auch Egon Primas...

Präsident des BdV Dr. Bernd Fabritius, Bürgermeister der Stadt Norden Heiko Schmelzle, Bundesinnenminister Horst Seehofer und Egon Primas

Unter dem gläsernen Dach des Schlüterhofes im Deutschen Historischen Museum in Berlin sprachen Bundesinnenminister Horst Seehofer, der Präsident des Bundes der Vertriebenen (BdV), Dr. Bernd Fabritius, die Friedenspreisträgerin des Deutschen Buchhandels, Professor Dr. Aleida Assmann, sowie der höchste Vertreter des UNHCR in Deutschland, Dominik Bartsch.

Der Nordhäuser CDU-Landtagsabgeordnete Egon Primas, stellvertretender Vorsitzender der CDU-Fraktion im Thüringer Landtag, nahm als Mitglied des BdV-Präsidiums ebenfalls an der Gedenkstunde teil.

Das kurze Zusammentreffen mit Seehofer nutzte er unter anderem für ein Lob für die neuen heimatpolitischen Ansätze des Ministeriums sowie für die Wertschätzung der Arbeit der deutschen Heimatvertriebenen, Spätaussiedler und ihrer Verbände, insbesondere im Bereich der grenzüberschreitenden Verständigung. Primas bat darum, das Schicksal der Vertriebenen in der ehemaligen DDR noch stärker in den Blick zu nehmen und aufzuarbeiten.
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Kommentare

25.06.2019, 10.58 Uhr
Leser X | Die Ewig-Gestrigen
Wie viele Jahrzehnte soll denn dieser Verein noch sein Gift versprühen? Nun soll man sich demnächst auf Anregung Seehofers ganz und gar in Tschechischen treffen. Geschmackloser geht es kaum. Hier wird auf revanchische Weise mit den Gefühlen betagter Bürger gespielt und gern der historische Auslöser ausgeblendet.

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25.06.2019, 11.26 Uhr
Latimer Rex | Leser X/Ein Ewig-Unversöhnlicher
Was "geschmacklos" am "Tag der Heimat" sein soll und
auf welche Weise dabei "Gift versprüht wird", entzieht
sich jeder vernünftigen Betrachtung. "Revanchistisch"
stammt noch aus dem Wörterbuch der DDR-Diktatur.
Die Tschechen sind da weiter: Sie veranstalten gemein-
same Treffen mit den brutal vertriebenen Sudeten-
deutschen. Aus dem Westen ist viel in den Erhalt von
alten Schlössern, Kulturgut u.a. investiert worden.

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25.06.2019, 21.28 Uhr
tannhäuser | Ewiggestrige?
Wenn mit "Flucht und Vertreibung" das gemeint ist, was ich darunter verstehe, sehe ich darin nichts Verwerfliches.

Dass @ Latimer Rex den Begriff "Revanchismus" zum DDR-Bashing nutzt, geschenkt...Er hat damit Recht, mit solchen Floskeln wurden wir doch tatsächlich bestrahlt.

Dass dieses Thema mitsamt der begrüßten Protagonisten seit Merkels Motto "Hereinspaziert" 2015 im Vergleich zu den Schicksalen der Menschen, deren Verbund Erika Steinbach vorstand, böswillig falsch interpretiert wird, steht auf einem anderen Blatt.

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