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Do, 22:33 Uhr
20.06.2019
Künftig auch für Bielen

Trinkwasser aus Nordhausen

Der Nordhäuser Wasserverband (WVN) schließt kommende Woche den Ortsteil Bielen wieder an sein Trinkwassernetz an. Ab Dienstagmittag erhalten die rund 1300 Einwohner ihr Trinkwasser dann nicht mehr aus dem Brunnen Auleben, der dem Trinkwasserzweckverband (TWZV) Alter Stolberg gehört, sondern aus dem Nordhäuser Wasserwerk...


Die Umstellung der Trinkwasserversorgung ist von Montagabend, 24. Juni, bis Dienstagmittag, 25. Juni, vorgesehen.

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Der zuständige TWZV Alter Stolberg hat alle Einwohner rechtzeitig per Wurfzettel über die Umstellung informiert. „Die Menschen in Bielen müssen sich darauf einstellen, dass in einer kurzen Übergangszeit Trübungen des Trinkwassers auftreten können“, sagte Wasserverbandsgeschäftsführerin Carmen Lis. Mit der Umstellung kommt es zu Veränderungen der Fließrichtung des Trinkwassers im Rohrnetz. Das kann Ablagerungen aufwirbeln, wodurch sich das Trinkwasser vorübergehend trüben kann.

Um die Auswirkungen für die Bielener so gering wie möglich zu halten, wird das gesamte Rohrnetz in der Ortslage während der Umstellung gespült. Dabei arbeiten beide Wasserversorger eng zusammen. Im Vorfeld der Umstellung waren einige technische Umbauarbeiten im Übergabeschacht am BIC, im Gewerbegebiet zwischen Nordhausen und Bielen, nötig. Die Rohrleitungen vom Wasserwerk in der Nordhäuser Alexander-Puschkin-Straße nach Bielen liegen bereits in der Erde, da der WVN vor 2017 schon jahrelang Trinkwasser an den TWZV Alter Stolberg geliefert hatte.

Auch nach der technologischen Umstellung gehört der Nordhäuser Ortsteil Bielen zum TWZV Alter Stolberg. Zu diesem gehören weiterhin Görsbach, Urbach und Heringen mit den Ortsteilen Auleben, Uthleben und Windehausen. In dessen Verbandsversammlung im April haben die Verbandsräte neben der Auflösung des Verbandes beschlossen, dass die TWZV-Mitgliedsgemeinden möglichst zeitnah wieder mit Trinkwasser aus dem Nordhäuser Wasserwerk versorgt werden sollen. WVN und TWZV haben daraufhin ein gemeinsames Konzept erarbeitet, um den Beschluss umzusetzen.

„Da die Umstellung technologisch recht anspruchsvoll ist, haben wir vereinbart, im Laufe der nächsten Monate Ort für Ort von Bielen bis nach Auleben umzustellen. Das kann noch einige Zeit in Anspruch nehmen“, bittet Carmen Lis die Bewohner der anderen Goldenen-Aue-Orte um Geduld. Bild von moritz320 auf Pixabay
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