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Fr, 07:41 Uhr
01.07.2005

Die Jäger kommen

Nordhausen (nnz). Eigentlich ist Peter Winsel Getränke-Händler. Seit mehreren Jahrzehnten macht er im Landkreis Nordhausen diesen Job, recht erfolgreich. Doch eigentlich ist Winsel verrückt. Verrückt nach guter handgemachter Musik. Und an dieser Freude will er andere Menschen teilhaben lassen.


In die riesigen Hallen der Wippertaler Getränke GmbH hatte er schon mehrfach einige Musikgrößen eingeladen. Im vergangenen Jahr war es zum Beispiel Spencer Davis. Und immer mit dabei die Gruppe Vital aus Erfurt. Die Jungs kennt Peter Winsel seit Jahren und die erfüllen ihm auch immer einen ganz persönlichen Wunsch – sie lassen ihn mitspielen. Diese Mischung macht die Bierfeste in Sundhausen vielleicht so erfolgreich und da dachte sich Peter Winsel: Ich setze noch einen drauf und hole die Schürzenjäger. Drei Jahre ging der Getränkehändler mit diesem Vorhaben schwanger, im September 2004 wurde der Vertrag unterzeichnet.

Morgen wird es soweit sein. Auf dem Gelände des Scheunenhofes soll das Musikereignis des Jahres in Nordhausen steigen. Um 14 Uhr wird Einlaß sein, zwei Stunden später spielen die Jungs von „V.I.A“, die Kinder der Schürzenjäger aus Tirol. Ab 20 Uhr sind dann die Herren um Peter Steinlechner dran. Nach dreieinhalb Stunden sollen aber noch nicht Schluß sein, ab 23.30 Uhr wird es noch eine Autogrammstunde geben. Einige Restkarten gibt es noch an der Tages- und Abendkasse.

Mit dieser Tour wollen die Schürzenjäger auch ihre aktuelle CD „Hinter dem Horizont“ vermarkten, deshalb trägt die Tour natürlich diesen Namen. Eine Gruppe, die seit über 30 Jahren viele hunderttausend Fans erreicht, die mehr als 50 Gold- und Platin-Platten im heimischen Studio aufhängen konnten, ist keinesfalls zu elitären Superstars geworden. Menschlich und musikalisch stehen sie fest auf heimatlichem Boden, kreieren einen unverwechselbaren Crossover-Sound aus alpenländischer Folkmusik, aus Schlager-, Pop- und Rockelementen, der die Basis ihres ureigenen Schürzenjägersounds bildet und die Unverwechselbarkeit der Band ausmacht.

Auch mit ihrem aktuellen Album „Hinter dem Horizont“ haben die Schürzenjäger Peter Steinlechner, Alfred Eberharter Senior und Junior, Patrick Cox, Christoph von Haniel und Florian Leis-Bendorff erneut ein Meisterstück feinster Crossover-Musik vorgelegt.

Doch Peter Winsel blickt jetzt schon weiter nach vorn: Das nächste Bierfest steht an, da soll es wieder krachen und dann will sich Linsel, der Getränkehändler aus dem Landkreis Nordhausen, noch einen Musikwunsch erfüllen: Er will „Uriah Heep“ nach Nordhausen holen. Damit sollte er sich beeilen, bei dem Alter der britischen Herren weiß man nie, ob es noch mal klappen könnte. Wenn die Jungs um Mick Box dann doch kommen, dann werden den Nordhäuser garantiert die Ohren dröhnen.
Autor: nnz

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