Fr, 12:06 Uhr
24.05.2019
Personalien in der Stiftung
Dr. Hördler nicht mehr Gedenkstättenleiter
Wie nnz jetzt erfuhr, ist Dr. Stefan Hördler nicht mehr Leiter der KZ-Gedenkstätte Mittelbau Dora. Seine Funktion in Nordhausen währte nur etwas mehr als fünf Jahre...
Hördler hatte im Februar 2014 Dr. Jens Christian Wagner abgelöst. Er gilt als ausgewiesener Experte für die Verbrechen des Nationalsozialismus.
Wer wie die nnz in diesen Tagen etwas über die Gründe seiner Entbindung von der Funktion erfahren will, der stößt auf eine Mauer des Schweigens. Vor allem bei der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau Dora. Hinter vorgehaltener Hand wird in Weimar berichtet, dass man Hördler scheinbar dienstliche Vergehen vorwerfe.
Unter der rund 40 Mitarbeitern der Stiftung kursiert das Gerücht, dass die Gründe konstruiert sein sollen, um sich von Dr. Hördler zu trennen. Eine Arbeitnehmervertretung habe es in Weimar jahrelang nicht gegeben, erst in den zurückliegenden Wochen konnte wohl ein Personalrat gewählt werden. Doch auch der hüllt sich in Schweigen und verweist auf Vertraulichkeit.
Nach Informationen der nnz könnte die Angelegenheit in den nächsten Wochen das zuständige Arbeitsgericht beschäftigen.
Autor: redHördler hatte im Februar 2014 Dr. Jens Christian Wagner abgelöst. Er gilt als ausgewiesener Experte für die Verbrechen des Nationalsozialismus.
Wer wie die nnz in diesen Tagen etwas über die Gründe seiner Entbindung von der Funktion erfahren will, der stößt auf eine Mauer des Schweigens. Vor allem bei der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau Dora. Hinter vorgehaltener Hand wird in Weimar berichtet, dass man Hördler scheinbar dienstliche Vergehen vorwerfe.
Unter der rund 40 Mitarbeitern der Stiftung kursiert das Gerücht, dass die Gründe konstruiert sein sollen, um sich von Dr. Hördler zu trennen. Eine Arbeitnehmervertretung habe es in Weimar jahrelang nicht gegeben, erst in den zurückliegenden Wochen konnte wohl ein Personalrat gewählt werden. Doch auch der hüllt sich in Schweigen und verweist auf Vertraulichkeit.
Nach Informationen der nnz könnte die Angelegenheit in den nächsten Wochen das zuständige Arbeitsgericht beschäftigen.

