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Mi, 07:25 Uhr
05.06.2019
nnz-Forum:

Heute ist der internationale Tag der Umwelt!

Am 5. Juni 1972 wurde zur Eröffnung des ersten Umweltgipfels in Stockholm der erste Welt-Umwelttag offiziell vom United Nations Environment (UNEP, Umweltprogramm der Vereinten Nationen) ausgerufen. Daran erinnert Manfred Kappler aus Ilfeld...


Seit 1976 gibt es diesen Aktionstag, den auch Deutschland neben sehr vielen Staaten weltweit begeht. Dieses Programm soll die Stimme der Umwelt dokumentieren und sich als Lehrer, Vermittler aber auch als Anwalt für den schonenden Umgang und einer Nachhaltigkeit in unseren Lebensraum einsetzen.

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Umweltschutz ist die Gesamtheit aller Maßnahmen zum Schutz und dem Erhalt der natürlichen Lebensgrundlage aller Lebewesen. Durch den Menschen verursachte Schäden sollten behoben werden. Als wichtige Kriterien sind Klima-, Wald-, und Gewässerschutz anzusehen. Wobei die globale Erwärmung und die Luftverschmutzung nicht minder in ihrer Problematik sind.

Was haben wir in diesen 43 Jahren geleistet, dass unser Planet heute in der globalen Klimakrise steckt um nicht zu sagen in der begonnenen Klimakatastrophe?

Mit unserer Wegwerfgesellschaft und einer Globalisierung haben wir aus unserer Erde, unserem Lebensraum, eine Müllhalde gemacht. Diese Wegwerfgesellschaft verbraucht rigoros alle greifbaren Rohstoffe ohne Rücksicht auf Mensch und Umwelt. Es geht nur um das schnelle Geld und um Macht. Über 10 Millionen Tonnen Plastik-Müll gelangen jährlich in unsere Meere. Die Ostasiatischen Länder schicken in zwischen unseren Müll wieder zurück. Von dieser, von uns verursachten Müllinvasion spricht kaum einer. All diese Probleme werden vertagt, weil die Politiker um Stimmen und Posten bangen. Diese haben hauptsächlich mit sich selbst zu tun und dem Posten-Poker.

So wurde im Schatten der Europawahl und den Regionalwahlen kaum Notiz von dem Klimagipfel in Wien genommen, wo es wiederum um den notwendigen Ausstieg der Fossilen-Energiequellen ging. Der Ausstoß der Treibhausgase geht ungebremst weiter und somit auch die Erderwärmung.

Schaut Euch doch einmal richtig um, wie sich unser Umfeld in den letzten Jahren verändert hat. Wir selbst haben uns auch verändert, nur in welche Richtung? Wir sollten langsam mal uns und unsere Lebensgewohnheiten ändern.

Inzwischen geht es nicht nur um das Überleben der Bienen. Es geht um die komplexen Überlebensmöglichkeiten der Natur unserer Umwelt und letztlich um uns selbst. Der Wald stirbt vor unseren Augen, hinzu kommen Waldbrände und Unwetter. Der Wald und die Natur im Fernsehen nutzen uns nichts, davon kann der Mensch nicht leben. Einzelne Inseln von Natur können auch kaum existieren, es fehlt der Zusammenhang und die Verbindung. Brauchbare Ansätze wurden aus Profitgründen vom Tisch gewischt oder wegdiskutiert. So wird immer noch das Biosphärenreservat – Südharz verhindert.

Verhindert damit weiterhin mit Umweltgiften gespritzt werden kann. Verhindert damit die Gipsindustrie ungehindert weiter Natur und Landschaft zerstören kann. Diesen Raubbau an Gips sollte ein Ende gesetzt werden. Müssen wir unsere Heimat den Gipskarstgürtel abbaggern und nach China usw. verkaufen? Und unseren Menschen will man weismachen, sie könnten dann keine Gipskartonplatten mehr kaufen. Mit welchem Recht nennt die Gipsindustrie diese Vorkommen ihr Eigentum? Haben sie diese geschaffen? Diese Landschaft gehört den Menschen welche hier leben! Egal was im Grundbuch oder wo anders steht. Eigentum verpflichtet zum Erhalt und nicht zur Vernichtung.

Jeder von Ihnen sollte sich überlegen, wie kann ich durch mein Handeln meine Umwelt verändern und erhalten? Kann ich auch mal auf was verzichten. Mal Einkaufen ohne so viele Plastetüten und Verpackung. Die gepriesene Freiwilligkeit der Julia Klöckner bringt keine Änderung.

Denken Sie mal über eine Veränderung nach, denn wir müssen weg von dieser Wegwerfgesellschaft und dem Unfairen Handel mit den Entwicklungsländern. Deutscher Billigweizen und Billigfleisch ruinieren die dortigen Lebensgrundlagen. Statt zu Verhungern machen sich diese dann lieber auf den Weg nach Deutschland.

Wir brauchen ein Umdenken und Umlenken aber nicht erst irgendwann, sondern heute. Die Natur und die Klimakriese machen keine Kompromisse, wenn auch die Politiker es gern hätten.
Manfred Kappler, Ilfeld
Autor: red

Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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Kommentare
altmeister
05.06.2019, 08:10 Uhr
Aha
Schaut Euch mal an...
Die Luft- und Wasserqualität hat sich in den letzten Jahren spürbar verbessert.
Die Mülltrennung ist Standard, was durch die Entsorger daraus mit Zustimmung der Politik gemacht wird, das kann dem Verbraucher nicht angelastet werden.
Fahrzeuge werden immer umweltfreundlicher.
Maßnahmen zur Energieeinsparung werden seit Jahren mit einem immensen Aufwand genutzt, sei es durch Umrüstung auf LED-Technik, Wärmedämmung, effiziente Geräte und Maschinen usw.
Wind- und Sonnenenergie werden, wenn auch ohne wirklichen Plan zur Speicherung, genutzt.

Ich könnte die Liste noch weiter führen, es sollte aber bekannt sein, was sich alles geändert hat. Darum nur schnell diese paar Punkte. Es ist natürlich gerade "in" sich in schlechtmachender Weise zu Umwelt- und Naturschutz zu äußern, passt es ja zur allgemeinen Klimahysterie, welche inzwischen schon als Ideologie angesehen werden kann. Fakten und klare Aussagen fehlen oft, physikalische Zusammenhänge werden ignoriert, Halbwahrheiten verbreitet und Erfolge ausser Betracht gelassen.
Ohne Zweifel ist Umwelt- und Naturschutz wichtig und darf nicht vergessen werden, aber diese Schwarzmalerei ist nur grauenhaft.
Trüffelschokolade
05.06.2019, 10:54 Uhr
Schwarzmalerei?
Was altmeister verkennt ist, dass gerade die Verunglimpfung als "Klimahysterie" ideologisch ist.

Die Forschung ist sich hier so einige wie in kaum einem anderen Feld, mehr als 95% der Fachwissenschaftler haben hier im Groben einen Konsens, auch wenn es natürlicherweise in Details Unterschiede gibt. Gleichzeitig ist auch hier der Konsens relativ stark in Hinsicht darauf, dass die bisherigen Leistungen eben _nicht_ genug sind.

Hier geht es nicht um Pessismus, hier geht es um Realismus. Nicht umsonst ist hier auch die Jugend so aktiv: deren Lebensgrundlagen werden im Moment durch oft ignorante Alte zerstört.
altmeister
05.06.2019, 11:19 Uhr
@Trüffelschokolade
Danke für die schnelle Bestätigung meines Kommentares!
Die Argumentation mit Gemeinplätzen, pauschalen Behauptungen und Halbwahrheiten haben Sie bestens bestätigt.
Wie üblich, in Diskussionen ja keine genauen Fakten anwenden, welche geprüft und widerlegt werden können.
Leider werden noch zu Viele durch solch "Argumente" beeinflußt, da Hinterfragen und Eigenrecherche für so manchen zu lästig und unbequem sind.
Tor666
05.06.2019, 12:06 Uhr
Trüffelschokolade
diese 95% bzw. teilweise 97% sind in der Art & Weise, wie Sie es nutzen, völlig widerlegt und eine Ente aus der Schublade der Klimahysterie. Nachweislich. Natürlich springt die offizielle Mehrheit auf diesen Zug auf. Nur stellt sich mir die Frage, weshalb die Klimapropheten nun mit ihren Prognosen richtig liegen sollen, während alle früheren für die Tonne waren?

Allein wie der IPCC mit Kritikern und Gutachtern umgeht, spricht Bände. Die aktuelle Propaganda wirkt, verhilft sie doch den unsäglichen Grünen zu einem Stimmenhoch, wie es sich nicht nur Soros erträumt und mit dreistelligen Millionenbeträgen fördert.

Die Welt wird unseren Weg nicht mitgehen. Deutschland macht, die Welt lacht.

Passt alles in die heutige Zeit. Man hat gut von der Flüchtlingskrise abgelenkt, man kann für Luft Steuern kassieren, die Amerikaner demolieren unsere Wirtschaft & schwächen somit auch Europa. Ärmere Länder halten ihre Hände auf, um sich ihre Versäumnisse unter dem Deckmantel Klimaschutz bezahlen zu lassen.
Und da, wo es nötig wäre, wird auf Umweltschutz verzichtet. Bspw., wenn wir uns mit Fracking Gas der Amis erpressen lassen. umweltschädlich gewonnen, umweltschädlich geliefert, dazu noch teuer.
sarkaso
05.06.2019, 12:17 Uhr
@altmeister
"in Diskussionen ja keine genauen Fakten anwenden, welche geprüft und widerlegt werden können"

Schade, mir fehlt der kleine Zusatz "welche geprüft und widerlegt ODER BESTÄTIGT werden können", insofern unterstelle ich eine klare anti-Haltung per se.
Aber sei es d'rum: eine Diskussion ist vor allem daher schwierig, weil jeder im internet Argumentationen PRO seinen eigenen Standpunkt finden kann, ebenso wie die Gegenseite dann andere Experten findet, welche CONTRA dieselben Argumente sind, und so geht das hin und her, und am Ende glaubt dann doch jeder, was er glauben möchte.

Ich persönlich glaube: ich kann mich nicht an den letzten langen, harten Winter erinnern, in dem durchgängig mehrere Tage oder gar Wochen Schnee gelegen hätte. Das Wetter war die letzten 13 Monate durchgängig zu warm, was in meinen Augen kein "Wetter", sondern dann doch schon durchaus "Klima" ist. Es wird immer früher im Jahr sehr warm, es gibt immer längere, extrem heiße Sommermonate ohne Niederschlag, und der Winter ist auch nicht mehr das, was er mal war. Subjektiv, ja, gebe ich zu.

Und, wenn alle Argumente versagen: menschlich gesehen, was ist so schlimm daran, sich für einen klimabewussten Umgang mit der Erde einzusetzen? Ist mir persönlich lieber als zu sagen: "weiter so, immer raus mit dem CO2, passiert ja nachweislich gar nichts".
Andreas Dittmar
05.06.2019, 13:02 Uhr
Ideologie
Ich bin kein Gegner des Klimaschutz @Trüffelschokolade aber sämtliche Ideen ohne Rücksicht auf Verluste in die Tat umzusetzen und ganz speziell die Methode, beim PKW-Fahrer anzufangen, halte ich für bedenklich : Neues Auto oder Fahrverbot. Natürlich haben wir auch großes vor. Als erstes Land der Welt steigen wir aus Kohle und Kernenergie aus. Das ist unsere Grundlast.Die ersetzen wir laut Herrn Krieg durch PV und ausgebaute Autoakkus. ca. 50 GW Leistung zweimal am Tag zu schalten.... ist sportlich.

Die Tage sah ich im TV LKW auf Autobahnen an Oberleitungen elektrisch unterwegs. Weil wir es nicht auf die Reihe kriegen, eine gleichzeitig für Personen- und Güterverkehr sinnvoll und effektiv nutzbare N-S und O-W Bahnverbindung zu bauen.

Lithium ist ein wichtiger Bestandteil der Akkus. Vorkommen gibt es in Südamerika, von 10 Mio Tonnen wird ausgegangen. Das ist in der Atacamawüste in 400m tiefen unterirdischen Salzseen gebunden. Diese werden abgepumpt und an der Oberfläche verdunstet !!! unter Beigabe von Chemikalien. Dadurch sinkt der Grundwasserspiegel und das dort spärlich vorhandene Wasser fehlt den Bauern.

Plastik in den Weltmeeren und wir regulieren in Deutschland den Verkauf von Wattestäbchen und Einkaufstüten.

Es werden "Klimaziele" gesetzt um die Erderwärmung um wenige Grad zu reduzieren. Der schlimmste Gegner der Erde ist CO2. Das müssen wir vernichten, koste es was es wolle.

Ihr Artikel, Herr Kappler trifft es beim Müllproblem genau auf den Punkt.
altmeister
05.06.2019, 13:44 Uhr
Meinungen
Zuallererst sollte beim Lesen der Artikel zur anstehenden Klimakatastrophe geprüft werden, wer diese geschrieben hat und wer dahinter steht, weiterhin sollte immer gefragt werden, wer Vorteile davon hat.
Schon weiß ich, welches Ergebnis sich ergeben soll.
Dass ich, @sarkaso, nicht den von Ihnen angesprochenen Begriff der Bestätigung genutzt habe, lag einzig in dem Punkt, dass ich einem Kommentator geantwortet habe, dem Allgemeinplätze zur Argumentation ausreichend erscheinen. Dieses Problem sehe ich im Zusammenhang mit Diskussionen zu diesem Thema leider fast immer und daher auch meine Meinung, dass es sich um eine Ideologie handelt.
Jeder Kommentar von mir kann nur meine persönliche Meinung darstellen, ich hin aber sehr gern bereit, diese Diskussionen zu führen, verschließe mich nicht anderen Meinungen und kann auch meine Meinung revidieren und eigene Fehler zugeben sowie die Richtigkeit anderer Argumente anerkennen.
Das erfordert aber ehrliche und klare Fakten.
Andreas Dittmar
05.06.2019, 15:57 Uhr
Datengrundlagen
Die professionelle Erfassung der Wetterdaten begann Ende des 18. Jahrhunderts. Wir können also auf genaue Wetterdaten aus den vergangen 230 Jahren zurückgreifen. Geht es weiter zurück, muss man sich auf die Überlieferungen der jeweiligen Beobachter verlassen.

Der Mensch lebt seit ca. 2 Mio Jahren auf der Erde. Nicht nur die exzessive Ausbeutung der Ressourchen begann im 19. Jh sondern auch die grossen Durchbrüche in der Wissenschaft. Mitte des 20. Jh. gelang es, die Materie soweit zu erforschen, um aus Kernspaltung und Kernfusion Energie zu gewinnen. Warum nun manche hochgebildeten aber trotzdem moralisch, geistigen Aussenseiter ihr enormes Wissen in die Entwicklung von ABC-Waffen mit unvorstellbarer Zerstörugskraft steckten, wird wohl deren persönliches Geheimnis bleiben. Fakt ist, was damals dort in die Atmosphähre geschossen wurde, strahlt auch heute noch.

Um beim globalen Klima zu bleiben,
Will man nun wissen, wie das Klima vor 10000 Jahren war, muss man die Gesteinschichten auf Hinweise absuchen und sich an Modellen orientieren. Fakt ist, wir haben keine verlässlichen Referenzwerte, älter als 230 Jahre und verlässliche Modelle können sich auch nur auf diesen Zeitraum als Datengrundlage stützen, eventuell noch die Überlieferungen. 2020 wird die Erde 1 Grad wärmer sein als 1880. Tendenz seit 1980 steigend wie schon zwischen 1930 und 1950. Der Begriff "steigend" geht von einem festgelegten Mittel aus, welcher den Zeitraum zwischen 1950 und 1980 betrachtet.
Trüffelschokolade
05.06.2019, 16:01 Uhr
Widerlegt?
Altmeister, inwiefern sind sie denn bitte widerlegt? Wo sind denn ihre vermeintlichen Fakten? Bisher kam hier nichts, außer reinen Behauptungen.

SIe drängen hier auf Fakten, aber haben bisher selbst nichts geliefert außer "Stimmt doch alles gar nicht!", das Ganze noch garniert mit ein wenig impliziten Verschwörungstheorien.

Vielleicht lohnt es sich ja mal die lokalen Experten selbst einzuladen. Die Hochschule Nordhausen hat als einen ihrer Forschungsschwerpunkt GreenTec und ist mit ihren Forschungsschwerpunkten eine der forschungsstärksten Fachhochschulen der Republik. Prof. Wesselak hat auf dem letzten Hochschulinformationstag einen Vortrag zum Klimawandel und seine Leugner gehalten, wurde mir erzählt.

Vielleicht lohnt es sich ja mal mit den Experten dort in Austausch zu treten anstelle hier vor Ideologie zu sprühen.
altmeister
05.06.2019, 17:53 Uhr
Fakten
Sehr geehrter @Trüffelschokolade, ich habe Ihnen einige Fakten aufgeführt, die definitiv stimmen.
Wenn Sie allerdings das geschriebene Wort nicht verstehend lesen können oder wollen, so ist es eine vertane Liebesmühe, Ihnen noch weitere Fakten zu liefern.
Kann z. B. im Rhein wieder gebadet, können da gefangene Fische wieder gegessen werden? Dies als ein Beispiel für die bessere Wasserqualität. Ich möchte aber jetzt nicht mit weiteren Beispielen diese Kommentarspalte füllen, mit gesundem Menschenverstand und ohne Scheuklappen können diese selbst ermittelt werden.
Ich frage mich wirklich, was Sie dazu bringt, mich in eine Ideologie stecken zu wollen, nur weil Sie nicht bereit sind, Fakten und Argumente zu akzeptieren, welche nichr in Ihr Weltbild passen.
Das lustigste ist, dass Sie mir unterstellen wollen, ich würde Verschwörungstheorien anhängen! Eines können Sie mir glauben, ich habe gern Physik, Mathematik, Chemie, Geografie, Biologie sowie Astronomie in der Schule gehabt, brauche mich mit meinem Abschluss, meiner Qualifikation und Arbeit, welche täglich mit diesen Themen zu tun hat, nicht zu verstecken und interessiere mich auch heute noch für naturwissenschaftliche Themen.
Eine Diskussion mit einem Professor mag interessant sein, jedoch sollte die auf Augenhöhe erfolgen, noch dazu, da dieser Professor wohl seine eigene Arbeit nicht in Frage stellen würde. Gern würde ich eine solche Diskussion unter Einbeziehung eines kompetenten Gegenparts besuchen und da gern die eine oder andere Frage stellen.
Aber zu argumentieren, dass Sie jemanden kennen und der hat einmal...
Sehr schwach!
Trüffelschokolade
05.06.2019, 21:17 Uhr
Mülltrennung und Klimawandel?
Was sie zu Mülltrennung und Co. schreiben hat doch nichts mit "Klimawandelhysterie" zu tun?
Ihre Behauptung ist: es gibt eine Klimawandelhysterie, und sie haben, ohne Belege, behauptet, dass der 97-Prozent-Konsens widerlegt wäre.

Um die Wasserqualität und Mülltrennung und co ging es mir doch gar nicht?
Dass sich da vieles verbessert hat, ist ohne Frage eine gute und belegenswerte Tatsache. Die Wasserqualität und Qualität der Mülltrennung hat allerdings mit Klima nur bedingt zu tun. Eine super Mülltrennung eher wenig wenn Teile Bangladeschs überflutet werden aufgrund schmelzenden Eises?
Wo sind denn nun die "Fakten", die die Hysterie des Klimawandels belegen, die den großen Konsens aufbrechen?

Der Vorwurf der impliziten Verschwörungstheorie geht zudem um etwas anderes: Während es gut ist kritisch zu begutachten wer was sagt, bedeutet das nicht automatisch, dass damit auch ein bestimmtes Ergebnis einhergehen muss. Nur weil XY etwas sagt, heißt das nicht automatisch, dass dann auch Z bei raus kommt.
Sie schrieben deterministisch, im Prinzip eine Kausalität, gleichwohl kann es immer nur um Korrelation gehen. Das ist eine wichtige Unterscheidung, die allerdings oftmals vergessen wird. Weshalb ich sie beispielsweise mit meinen Studis auch regelmäßig diskutiere.

Ein zweiter Teil ihres Menschenbildes betrübt mich auch: das Absprechen der Möglichkeit, dass Menschen ihre eigenen Arbeit in Frage stellen oder zumindest kritisch beachten könnten. Dass das sicher nicht einfach fällt, ohne Frage. Es einem Wissenschaftler aber im Prinzip abzusprechen, ist eher traurig.
Gerade Wissenschaft ist ja ein beständiger Prozess des Infragestellens. Das Infragestellen ist Kernprinzip von Wissenschaft: wissenschaftstheoretisch kann etwas nie vollends belegt werden, es geht stattdessen darum die beste Erklärung zu finden, die möglichst viele Alternativerklärungen ausschließt.

Zumal das gleiche Argument auch auf ihren "kompetenten Gegenpart" anwenden könnte: welches Interesse hätte diese Person denn ggf. die eigene Arbeit in Frage zu stellen...? Warum wäre die Person eventuell weniger diskreditiert...?
Andreas Dittmar
06.06.2019, 00:59 Uhr
Umwelt und Klima
Klima und Umweld bilden die Grundlage für das Überleben auf einem Planeten. Negative Einflüsse auf die Umwelt sind gut erforscht und als Umweltschäden sichtbar. Diese Schäden sind zum größten Teil vom Mensch gemacht. Daraus resultiert, das man diese unmittelbar beeinflussen kann. Wenn wir weiterhin Weltmeere und Entwicklungsländer zumüllen, fällt uns das irgendwann auf die Füße.

Zum Klima habe ich weiter oben bereits erwähnt, auf welche Daten sicher zurückgegriffen werden können ca. 230 Jahre. Ergänzend muß noch erwähnt werden, dass man auch anhand von Bohrproben Gase nachweisen kann, welche die Oberfläche in einem bestimmten Zeitraum aufgenommen hat. Anhand von gefundenen Pflanzenresten, Fossilien und noch anderen geologischen Untersuchungen lässt sich auch die Temperatur bestimmen. Eine Änderung im 1-Grad-bereich vor 10000 bis 100000 Jahren für einen Zeitraum von 30 Jahren für das gesamte globale Klima sicher nachzuweisen ist aus meiner Sicht technisch unmöglich. Diesen Faktor Klima kann man aus meiner Sicht nicht unmittelbar beeinflussen, schon gar nicht lokal begrenzt. Genau das versuchen wir aber zu realisieren. Wir haben sichere Wetterdaten aus 230 Jahren, Bohrproben aus vielen Teilen der Welt, kennen die physikalischen und chemischen Zusammenhänge in der Atmosphäre und wir haben moderne Hochleistungsrechner, welche diese Daten nach unseren Vorgaben verarbeiten und ein Blatt Papier mit einer Kurve oder Tabelle ausspucken.
altmeister
06.06.2019, 07:24 Uhr
Diskussion
Zitat Trüffelschokolade:
"Zumal das gleiche Argument auch auf ihren "kompetenten Gegenpart" anwenden könnte: welches Interesse hätte diese Person denn ggf. die eigene Arbeit in Frage zu stellen...? Warum wäre die Person eventuell weniger diskreditiert...?"

Ja, genau darum wäre eine solche Diskussion spannend, wenn konträre Meinungen aufeinanderprallen, welche von Personen auf Augenhöhe vertreten werden.

Weiteres Zitat Trüffelschokolade:
" Weshalb ich sie beispielsweise mit meinen Studis auch regelmäßig diskutiere."

Schon interessant!
Hier teilen Sie also mit, dass Sie an einer Hochschule arbeiten, vielleicht sogar ein Kollege von Professor Wesselak sind. So ganz unvoreingenommen können Sie also anscheinend nicht diskutieren.
Ein Student im Disput mit Ihnen hält sich mit Sicherheit in seinen Aussagen zurück, er will letztendlich seinen Abschluss und keinen Zoff mit seinem Dozenten.
Es ist übrigens toll, welche Begriffe Sie in die Diskussion werfen, ich musste erstmal nachsehen, was deterministisch bedeutet. Die Verwendung solcher Fremdwörter hat leider oft den Versuch in sich, dem anderen in einer Diskussion aufzuzeigen, dass der Diskussionspartner nicht auf Augenhöhe steht. Ich frage in Diskussionen daher nach, was solche Worte bedeuten, wodurch sich häufig herausstellt, dass eigentlich nichts Neues ausgesagt wurde.

Dass Umwelt- und Naturschutz nichts mit Auswirkungen auf das Klima zu tun haben, das ist allerdings eine seltsame Aussage! Warum ist, Ihrer Meinung nach @Trüffelschokolade, es nicht relevant, wenn durch vernünftige Mülltrennung ein Recycling möglich ist, welches den Abbau von Rohstoffen oder Fällung von Bäumen mindert?
Ihr Beispiel, Bangladesch, ist hier schlecht zu diskutieren, da gibt es zu viele Varianten und Denkansätze, welche den hier vorgegebenen Rahmen sprengen würden. Ich möchte daher an dieser Stelle nur auf die Progradation hinweisen, welche das von Ihnen genannte Problem für Bangladesch relativiert.
Sonntagsradler 2
06.06.2019, 08:51 Uhr
Irgendwie mal wieder klasse Thema und Kommentare
Da Diskotieren 3, 4 Kommentatoren hier über Umweltverschmutzung und Klimawandel was ja auch in Ordnung ist. Aber retten oder aufhalten lässt sich die ganze Sache nicht mehr. Spart eure Kommentare lieber für die Sinnlose Abzocke durch einer Co2 Steuerauf.
In Übrigen, sich hier in Nordhausen über Umweltverschmutzung zu diskutieren ist mehr als lachhaft. Schaut man an manchen Stellen könnte man denken man befände sich auf einer Abfalldeponie aber nicht in einer Stadt. Hier scheinen, so wie im gesamten Bundesgebiet, Diskussionen darüber leichter geführt zu werden als Taten folgen zu lassen. Ach ja wir leben Gott sei Dank in einer Land der Meinungsfreiheit. Meinungsfreiheit geht nun mal vor Körperliche Aktivitäten die für Sauberkeit in der Stadt führen könnten.Dazu werden zur Not mit einen kleinen Trick auch Kinder angespannt. Das ist meine kleine Welt…
Wartet mal ab wen die CO2 Abzockers teuer kommt. Was meint Ihr Theoretiker wen trifft es härter? Einen Industrieboss, einen Beamten, die Staatsdiener in den jeweiligen Ländern und Berlin oder die zukünftigen Rentner und Aufstocker.
Wenn die Herrschaften schon schön beim Diskotieren sind vielleicht können Sie mir den Sinn einer CO2 Steuer erklären
Ich habe es schon mal geschrieben »eine richtig Geile Welt«
. Das ist meine kleine Welt
Sie ist frei und ohne Sorgen. :-)
Trüffelschokolade
06.06.2019, 11:10 Uhr
Ablenkung
Altmeister:
Ich finde es ehrlich gesagt ziemlich spannend, dass Sie sich an "deterministisch" aufhängen. Ich hätte eher gedacht, dass Korrelation ein Verständnisproblem hervorruft, zumindest war das für mich ein Fremdwort bis zum Studium.
Ich stamme aus einer klassischen Arbeiterfamilie, für mich ist die Frage wer wie wann in welchem Kontext warum verstanden wird, auch eine Frage der eigenen Biographie. Der Sprung an die Universität war für mich ein immenser Schritt, der auch mit genug Herausforderungen aufgrund meiner "einfachen" Herkunft verbunden war.
In einer kürzlichen Diskussion mit meinen (nicht übermäßig gebildeten) Vater konnte er mit Begriff zumindest was anfangen. Aber für die Zukunft ist es gut zu wissen, dass ich das bei dem Begriff nicht unbedingt voraussetzen kann.
(Und nur nebenbei, weil es in den Raum gestellt wurde: meine Studis befinden sich nicht in Nordhausen.)

Und wieder lenken Sie ab und beantworten nicht meine eigentliche Frage. Mir geht es um die Klimawandelhysterie und den Konsens, den Sie als widerlegt bezeichnet haben. Immer noch bleiben Sie hier eine Antwort und insbesondere "Fakten" schuldig.

Dass Mülltrennung keinerlei Verbindung zu Klimawandel hat, habe ich im Übrigen auch nicht gesagt. Wenn Sie genau nachlesen, finden Sie eine Einschränkung und keine Verneinung.

Zu Bangladesch: was sind denn all die unzähligen Varianten und Denkansätze, die Sie hier behaupten? Sicherlich wird es hier eine Bandbreite von Meinungen geben, verfolgt man aber die Berichterstattung, so erscheint mir die Lesart hier doch relativ eindeutig.
Da hilft dann auch ein in den Raum geworfenes "Progradation" wenig. Zumal sich im Moment scheinbar keine besondere Zunahme von Progradation verzeichnen lässt, wenn ich meine schnellen Googlefunde richtig interpretiere. Während die Bedrohung durch steigende Meeresspiegel eine reale Gefahr darstellt.
(Mein erster Gedanke wäre sogar, dass tendenziell die Sedimentablagerung nachlassen würde mit weiterem Klimawandel: ich gehe davon aus, dass die Sedimente v.a. durch Wasserströme transportiert werden. Die sedimenttragenden Wasserströme könnten aber durch steigende Temperaturen auch eher an Kraft verlieren und damit weniger Sedimente transportieren, sprich, die Progradation würde sich verringern. Die Annahme von Progradation durch sinkenden Wasserspiegel hingegen ist im Kontext steigenden Meeresspiegels natürlich von vornherein eine unsinnige Annahme.)

Und wieder ist festzustellen: Die von Ihnen behaupteten "Fakten" bleiben Sie schuldig. Immerhin haben Sie mir einen Denkanstoß bzgl. der Verwendung von Begriffen geliefert. Danke dafür allemal.
Fönix
06.06.2019, 11:29 Uhr
Der Fortschritt in Wissenschaft und Technik bietet mittlerweile
die Voraussetzungen, auch für prähistorische Zeiträume sehr genaue Modelle der Klimaentwicklung aufzustellen. Mittlerweile kann aus den vielen tausenden Bohrkernen insbesondere aus den Gletscherregionen und aus den Sedimentschichten der Ozeane durch Pollenanalyse und Untersuchung der Artenverteilung, der Häufigkeit, der Größe, des Ernährungszustandes und vieler weiterer Indikatoren diverser (Mikro-) Organismen ein sehr genaues, wissenschaftlich belastbares Bild der Entwicklung des Lebens auf unserem Planeten gezeichnet werden. Da die Verteilung und Ausprägung bestimmter Zeigerarten (hier sind z.B. die Schalen von Mollusken sehr interessant und aussagefähig !) unmittelbaren Rückschluss auf die vorherrschenden Temperaturen zulässt, schaffen es die Wissenschaftler mittlerweile dank moderner Rechentechnik, eine sehr genaue Rekonstruktion der zurückliegenden Evolutionsepochen unseres Planeten auch über größere zusammenhängende Regionen darzustellen. Deshalb halte ich es für vermessen, wenn jemand die Temperaturangaben der Wissenschaftler in Frage stellt, die sich auf die Zeiträume vor Erfindung des Thermometers beziehen. Die bekannten Klimakurven sind für die zurückliegenden Zeiten schon sehr genau, etwaige temporäre Unsicherheiten entsprechend dargestellt. Auf entsprechende Quellen habe ich in früheren Beiträgen schon mehrfach verwiesen.

Ganz anders sind aus meiner Sicht die Prognosen für zukünftige Entwicklungen zu bewerten. Sie sind nicht per se falsch, aber mit Unsicherheiten und Unwägbarkeiten behaftet, jeder seriöse Wissenschaftler stellt das auch immer so dar, weil das bei Prognosen immanent ist. Problematisch sind hier die Interpretationen der davon abzuleitenden Szenarien und die darauf basierenden Handlungsempfehlungen. Diese werden zunehmend ungefiltert von der Politik aufgegriffen und für ihre Ideologien missbraucht.

Um das ganze Problem noch einmal zu illustrieren, kann man in diesem Zusammenhang ausnahmsweise Wetter und Klima einmal gleichsetzen: Die Darstellung des Wetters für zurückliegende Zeiträume von z.B. 50 Jahren ist mehr oder weniger taggenau möglich, egal ob den ermittelten Messwerten die handschriftlichen Aufzeichnungen des Meteorologen auf der Wetterstation mit Quecksilberthermometer oder eine moderne digitale Wetterstation zugrunde liegen. Die Wettervorhersage (=Prognose) drückt dagegen nur einen Erwartungswert aus, der selbst für die kommenden drei Tage oft nur mäßig genau abgeschätzt werden kann, die 14-Tage-Vorhersage ist oft genug Spekulation und alles, was darüber hinausgeht, reine Kaffeesatzleserei.
Klimaprognosen ordne ich genauso ein. Sie sind ein Erwartungswert, können aber allenfalls Anhaltspunkte für ein MÖGLICHES Szenario liefern. Wenn bestimmte politische Akteure dieses nun zu ihrem Mantra erklären und alle anderen Sichtweisen verteufeln, werden sie für mich unglaubwürdig. Für mich ist dieser in die Zukunft projizierte Allwissenheitsanspruch unwissenschaftlich und damit unseriös.

Sicher ist dagegen, dass wir als Menschheit insgesamt mit unserer derzeitigen Art zu wirtschaften unseren Globus in den schnellen Ruin treiben. Der Ressourcenverbrauch übersteigt den Ressourcenzuwachs um ein Vielfaches. Wir entlassen jeden Tag Unmengen giftige bzw. stark schädigende Rückstände in unsere Umwelt und verlagern für den damit erzielbaren höheren Gewinn ganze Industriezweige in Regionen, die es mit Umwelt- und Sozialstandards nicht so genau nehmen können oder wollen. Diese sogenannte Globalisierung einzudämmen und überall auf nachhaltiges Wirtschaften umzustellen würde für die Menschen vor allen in den entwickelten Industrieländern natürlich bedeuten, auf liebgewordene Rituale zu verzichten und den Lebensstandard neu zu justieren. Da sich für solche Entwicklungen die meisten Wähler erst einmal nicht begeistern lassen, schürt man lieber die Klimahysterie. Wenn die Lemminge erst einmal in's Laufen gekommen sind, werden sie ihre Richtung so schnell nicht mehr ändern …
Fönix
06.06.2019, 11:56 Uhr
Kurze Anmerkungen zu verschiedenen Kommentaren in diesem Thread:
Das Territorium von Bangladesh war schon gewaltigen Überschwemmungen ausgesetzt als die Menschen noch nicht mal wussten dass Kohle brennt. insofern ist das für mich argumentativ eher schwach und somit nicht wirklich ein überzeugendes Beispiel für die schädlichen Folgen steigender Temperaturen.

Ein anderer Punkt:
Auch wenn Herr Dittmar noch keinen lebenden Plateosaurus gesehen hat, wird er sicherlich nicht bestreiten, dass er (natürlich der Plateosausus!) vor vielen Millionen Jahren durch unsere Lande gezogen ist und als Aasfresser ein gutes Auskommen gefunden hat.
Wenn wir ihn noch nicht gesehen haben, woher wissen wir dann von ihm? Die Wissenschaft macht's möglich. Als erstes wurde die Existenz nachgewiesen, später die Verbreitung und die Lebensweise. Schritt für Schritt hat die Wissenschaft diese Erkenntnisse gesichert. Warum sollen wir dann die wissenschaftlich ermittelten Temperaturverläufe vergangener Epochen anzweifeln? Nur weil es erst seit 230 Jahren Thermometer gibt? Herr Dittmar nimmt doch für die Reise nach Jerusalem mittlerweile auch lieber das Flugzeug als die Pferdekutsche. Ohne exakt zu wissen, welcher Unterdruck an der Oberseite der Tragflächen den Flieger in den Himmel hebt.
Sonntagsradler 2
06.06.2019, 12:15 Uhr
Fönix | Ihre Kommentare finde ich immer wieder gut und
Für Sie und alle „Klimatheoretiker“ die Lemminge sind schon lange in’s laufen gekommen
Googlt mal Tickende CO2-Zeitbomben
In Sibierien lauert die Größte Gefahr.
Selbst in den Rocky Mountains
Junge junge dan können wir aber eine Menge CO2 Steuer zahlen. :-)
Na ja unsere Politiker und nnz Klimatheoretiker machen das schon.
Andreas Dittmar
06.06.2019, 12:38 Uhr
@Trüffelschokolade
Es ist schon beeindruckend ihre Kommentare zu lesen. Sie versuchen die Diskusion wie eine Blockchain aufzubauen, welche durch invertieren der Argumente ihres Gegenübers immer zum Ergebnis Null führt. Das ist auch scheinbar ihr Ziel. Es ist ganz einfach, wenn man das mit Beispielen hinterlegte erste Argument des Gegenübers in der eigenen Argumentation als falsche Behauptung wieder zurückschiebt. Das muss man dann noch nicht mal begründen, weil man damit automatisch die gebrachten Beispiele infrage stellt und immer wieder neue "sogenannte Fakten" anfordert.
Aus ihrer Sicht ist ja Wissenschaft auch "Gerade Wissenschaft ist ja ein beständiger Prozess des Infragestellens. Das Infragestellen ist Kernprinzip von Wissenschaft: " => Galileo Galile "Und sie dreht sich doch" Sie dreht sich wirklich und er konnte erklären warum das so ist.
Sie empfehlen dann sogar noch Zitat : "Prof. Wesselak hat auf dem letzten Hochschulinformationstag einen Vortrag zum Klimawandel und seine Leugner gehalten, wurde mir erzählt"
Altmeisters Standpunt und seine Beispiele sind aus dem ersten Kommentar klar erkennbar.
Nach ihrem Schema könnte man auch KI programmieren, die jeden in Grund und Boden disskutiert natürlich immer mit dem Restrisiko, dass jemand die Trigger findet.

PS @Fönix klasse Kommentar
Mit Hilfe der Bohrkerne ist vieles möglich. Die genaue Eingrenzug auf kurze Zeiträume, Einflüsse von Wind und Meeresströmungen, da wird es schwerer.....
ich bestreite nicht die Möglichkeiten der Wissenschaft, hinterfrage jedoch die Schlussfolgerungen und Maßnahmen welche die Politik manchmal daraus ableitet, also sich an diesem 1Grad Konsens festzubeißen, gerade weil wir es seit 230 Jahren genau messen können und die wirklichen schädigenden Einflüsse nicht konsequent abstellen.
Fönix
06.06.2019, 12:57 Uhr
kleine Ergänzung für Sonntagsradler 2:
Ihre Hinweise z.B. hinsichtlich des Permafrostbodens in Sibirien sind völlig berechtigt. Weitaus schwerwiegender sind allerdings die Folgen hinsichtlich des Methaneises im Meer. Wenn hier die Dämme brechen und das freiwerdende Methan aufsteigt und die Atmosphäre gelangt, gehen alle Heizungsbauer dieser Welt pleite ...

Auf alle diese Szenarien bin ich in der nnz in den letzten Jahren mehrfach eingegangen (übrigens auch auf die Lemminge ;-)), ich erspare mir hier jegliche Wiederholung.
Fönix
06.06.2019, 15:21 Uhr
@ Andreas Dittmar
Zitat Andreas Dittmar:

"ich bestreite nicht die Möglichkeiten der Wissenschaft, hinterfrage jedoch die Schlussfolgerungen und Maßnahmen welche die Politik manchmal daraus ableitet ..."

Da sind wir uns ja wirklich mal uneingeschränkt einig!

Ich möchte an der Stelle noch ergänzen, wie armselig und durchschaubar ich die aktuellen politischen Strategien der etablierten Parteien wahrnehme. In Wahlkampfzeiten hängen alle ihr Fähnchen nach dem Wind. Noch nicht lange her, da tönte ein Egon Primas von der CDU, man solle doch die Landwirte ihre Arbeit machen lassen, sie sind die Profis und wissen was sie tun (ich bringe es im Augenblick nur sinngemäß zusammen). Was lese ich jetzt im zur Europa- und Kommunalwahl verteilten Flyer der regionalen CDU: Wir müssen etwas gegen das Bienensterben tun, wir müssen nachhaltige Landwirtschaft unterstützen etc. etc., für mich Trittbrettfahrer der schlimmsten Sorte !! Weniger, weil sie jetzt scheinbar zumindest im Grundsatz die Probleme erkannt haben sondern vielmehr, weil sie kein Wort der Entschuldigung dafür formulieren, in dieser Hinsicht jahrzehntelang uneingeschränkt ausschließlich die ertragsoptimierte Intensivlandwirtschaft hofiert zu haben und dies mit den horrenden EU-Subventionen auch heute noch tun! Hier müsste komplett und grundsätzlich umgesteuert werden, ein paar Meter Alibi-Blühstreifen werden das gravierende Insektensterben nicht aufhalten oder gar umkehren! Die Folgen dieser politkgemachten Misere sind noch gar nicht absehbar, werden uns aber mittelfristig mehr beschäftigen als der Klimawandel, ohne dass ich hier das eine gegen das andere ausspielen will ...
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