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Heute ist der internationale Tag der Umwelt!
Mittwoch, 05. Juni 2019, 07:25 Uhr
Am 5. Juni 1972 wurde zur Eröffnung des ersten Umweltgipfels in Stockholm der erste Welt-Umwelttag offiziell vom United Nations Environment (UNEP, Umweltprogramm der Vereinten Nationen) ausgerufen. Daran erinnert Manfred Kappler aus Ilfeld...
Seit 1976 gibt es diesen Aktionstag, den auch Deutschland neben sehr vielen Staaten weltweit begeht. Dieses Programm soll die Stimme der Umwelt dokumentieren und sich als Lehrer, Vermittler aber auch als Anwalt für den schonenden Umgang und einer Nachhaltigkeit in unseren Lebensraum einsetzen.
Umweltschutz ist die Gesamtheit aller Maßnahmen zum Schutz und dem Erhalt der natürlichen Lebensgrundlage aller Lebewesen. Durch den Menschen verursachte Schäden sollten behoben werden. Als wichtige Kriterien sind Klima-, Wald-, und Gewässerschutz anzusehen. Wobei die globale Erwärmung und die Luftverschmutzung nicht minder in ihrer Problematik sind.
Was haben wir in diesen 43 Jahren geleistet, dass unser Planet heute in der globalen Klimakrise steckt um nicht zu sagen in der begonnenen Klimakatastrophe?
Mit unserer Wegwerfgesellschaft und einer Globalisierung haben wir aus unserer Erde, unserem Lebensraum, eine Müllhalde gemacht. Diese Wegwerfgesellschaft verbraucht rigoros alle greifbaren Rohstoffe ohne Rücksicht auf Mensch und Umwelt. Es geht nur um das schnelle Geld und um Macht. Über 10 Millionen Tonnen Plastik-Müll gelangen jährlich in unsere Meere. Die Ostasiatischen Länder schicken in zwischen unseren Müll wieder zurück. Von dieser, von uns verursachten Müllinvasion spricht kaum einer. All diese Probleme werden vertagt, weil die Politiker um Stimmen und Posten bangen. Diese haben hauptsächlich mit sich selbst zu tun und dem Posten-Poker.
So wurde im Schatten der Europawahl und den Regionalwahlen kaum Notiz von dem Klimagipfel in Wien genommen, wo es wiederum um den notwendigen Ausstieg der Fossilen-Energiequellen ging. Der Ausstoß der Treibhausgase geht ungebremst weiter und somit auch die Erderwärmung.
Schaut Euch doch einmal richtig um, wie sich unser Umfeld in den letzten Jahren verändert hat. Wir selbst haben uns auch verändert, nur in welche Richtung? Wir sollten langsam mal uns und unsere Lebensgewohnheiten ändern.
Inzwischen geht es nicht nur um das Überleben der Bienen. Es geht um die komplexen Überlebensmöglichkeiten der Natur unserer Umwelt und letztlich um uns selbst. Der Wald stirbt vor unseren Augen, hinzu kommen Waldbrände und Unwetter. Der Wald und die Natur im Fernsehen nutzen uns nichts, davon kann der Mensch nicht leben. Einzelne Inseln von Natur können auch kaum existieren, es fehlt der Zusammenhang und die Verbindung. Brauchbare Ansätze wurden aus Profitgründen vom Tisch gewischt oder wegdiskutiert. So wird immer noch das Biosphärenreservat – Südharz verhindert.
Verhindert damit weiterhin mit Umweltgiften gespritzt werden kann. Verhindert damit die Gipsindustrie ungehindert weiter Natur und Landschaft zerstören kann. Diesen Raubbau an Gips sollte ein Ende gesetzt werden. Müssen wir unsere Heimat den Gipskarstgürtel abbaggern und nach China usw. verkaufen? Und unseren Menschen will man weismachen, sie könnten dann keine Gipskartonplatten mehr kaufen. Mit welchem Recht nennt die Gipsindustrie diese Vorkommen ihr Eigentum? Haben sie diese geschaffen? Diese Landschaft gehört den Menschen welche hier leben! Egal was im Grundbuch oder wo anders steht. Eigentum verpflichtet zum Erhalt und nicht zur Vernichtung.
Jeder von Ihnen sollte sich überlegen, wie kann ich durch mein Handeln meine Umwelt verändern und erhalten? Kann ich auch mal auf was verzichten. Mal Einkaufen ohne so viele Plastetüten und Verpackung. Die gepriesene Freiwilligkeit der Julia Klöckner bringt keine Änderung.
Denken Sie mal über eine Veränderung nach, denn wir müssen weg von dieser Wegwerfgesellschaft und dem Unfairen Handel mit den Entwicklungsländern. Deutscher Billigweizen und Billigfleisch ruinieren die dortigen Lebensgrundlagen. Statt zu Verhungern machen sich diese dann lieber auf den Weg nach Deutschland.
Wir brauchen ein Umdenken und Umlenken aber nicht erst irgendwann, sondern heute. Die Natur und die Klimakriese machen keine Kompromisse, wenn auch die Politiker es gern hätten.
Manfred Kappler, Ilfeld
Seit 1976 gibt es diesen Aktionstag, den auch Deutschland neben sehr vielen Staaten weltweit begeht. Dieses Programm soll die Stimme der Umwelt dokumentieren und sich als Lehrer, Vermittler aber auch als Anwalt für den schonenden Umgang und einer Nachhaltigkeit in unseren Lebensraum einsetzen.
Umweltschutz ist die Gesamtheit aller Maßnahmen zum Schutz und dem Erhalt der natürlichen Lebensgrundlage aller Lebewesen. Durch den Menschen verursachte Schäden sollten behoben werden. Als wichtige Kriterien sind Klima-, Wald-, und Gewässerschutz anzusehen. Wobei die globale Erwärmung und die Luftverschmutzung nicht minder in ihrer Problematik sind.
Was haben wir in diesen 43 Jahren geleistet, dass unser Planet heute in der globalen Klimakrise steckt um nicht zu sagen in der begonnenen Klimakatastrophe?
Mit unserer Wegwerfgesellschaft und einer Globalisierung haben wir aus unserer Erde, unserem Lebensraum, eine Müllhalde gemacht. Diese Wegwerfgesellschaft verbraucht rigoros alle greifbaren Rohstoffe ohne Rücksicht auf Mensch und Umwelt. Es geht nur um das schnelle Geld und um Macht. Über 10 Millionen Tonnen Plastik-Müll gelangen jährlich in unsere Meere. Die Ostasiatischen Länder schicken in zwischen unseren Müll wieder zurück. Von dieser, von uns verursachten Müllinvasion spricht kaum einer. All diese Probleme werden vertagt, weil die Politiker um Stimmen und Posten bangen. Diese haben hauptsächlich mit sich selbst zu tun und dem Posten-Poker.
So wurde im Schatten der Europawahl und den Regionalwahlen kaum Notiz von dem Klimagipfel in Wien genommen, wo es wiederum um den notwendigen Ausstieg der Fossilen-Energiequellen ging. Der Ausstoß der Treibhausgase geht ungebremst weiter und somit auch die Erderwärmung.
Schaut Euch doch einmal richtig um, wie sich unser Umfeld in den letzten Jahren verändert hat. Wir selbst haben uns auch verändert, nur in welche Richtung? Wir sollten langsam mal uns und unsere Lebensgewohnheiten ändern.
Inzwischen geht es nicht nur um das Überleben der Bienen. Es geht um die komplexen Überlebensmöglichkeiten der Natur unserer Umwelt und letztlich um uns selbst. Der Wald stirbt vor unseren Augen, hinzu kommen Waldbrände und Unwetter. Der Wald und die Natur im Fernsehen nutzen uns nichts, davon kann der Mensch nicht leben. Einzelne Inseln von Natur können auch kaum existieren, es fehlt der Zusammenhang und die Verbindung. Brauchbare Ansätze wurden aus Profitgründen vom Tisch gewischt oder wegdiskutiert. So wird immer noch das Biosphärenreservat – Südharz verhindert.
Verhindert damit weiterhin mit Umweltgiften gespritzt werden kann. Verhindert damit die Gipsindustrie ungehindert weiter Natur und Landschaft zerstören kann. Diesen Raubbau an Gips sollte ein Ende gesetzt werden. Müssen wir unsere Heimat den Gipskarstgürtel abbaggern und nach China usw. verkaufen? Und unseren Menschen will man weismachen, sie könnten dann keine Gipskartonplatten mehr kaufen. Mit welchem Recht nennt die Gipsindustrie diese Vorkommen ihr Eigentum? Haben sie diese geschaffen? Diese Landschaft gehört den Menschen welche hier leben! Egal was im Grundbuch oder wo anders steht. Eigentum verpflichtet zum Erhalt und nicht zur Vernichtung.
Jeder von Ihnen sollte sich überlegen, wie kann ich durch mein Handeln meine Umwelt verändern und erhalten? Kann ich auch mal auf was verzichten. Mal Einkaufen ohne so viele Plastetüten und Verpackung. Die gepriesene Freiwilligkeit der Julia Klöckner bringt keine Änderung.
Denken Sie mal über eine Veränderung nach, denn wir müssen weg von dieser Wegwerfgesellschaft und dem Unfairen Handel mit den Entwicklungsländern. Deutscher Billigweizen und Billigfleisch ruinieren die dortigen Lebensgrundlagen. Statt zu Verhungern machen sich diese dann lieber auf den Weg nach Deutschland.
Wir brauchen ein Umdenken und Umlenken aber nicht erst irgendwann, sondern heute. Die Natur und die Klimakriese machen keine Kompromisse, wenn auch die Politiker es gern hätten.
Manfred Kappler, Ilfeld
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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