Fr, 10:23 Uhr
24.05.2019
Landesregierung sucht jetzt Gespräche mit Appenrodes Ortschef
Erfurt auf den Keks gehen
Wir müssen der Landesregierung immer wieder auf den Keks gehen, ist sich der Ellricher Stadtrat und Ortsteilbürgermeister von Appenrode, Ingmar Flohr (FDP), sicher. Bestätigt wurde er jüngst durch ein Schreiben aus dem Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft (TMIL)...
Dort hatte er auf das Problem der Ortsdurchfahrt ohne Gehweg und die unbefestigten Nebenstraßen aufmerksam gemacht. Letzten Donnerstag flatterte dann eine Mail ein. Im 3. Quartal wird ein Mitarbeiter des Ministeriums auf mich zukommen, um einen Termin für ein Arbeitsgespräch zu verabreden", war der Ortschef doch schon etwas überrascht.
Hier sollen die Möglichkeiten ausgelotet werden, inwiefern das TMIL bei den Infrastrukturmaßnahmen helfen kann. Frau Ministerin Keller (Die Linke) war in den letzten Jahren eine zuverlässige Partnerin. Dafür sage ich schon einmal Danke, so Flohr.
In einer anderen Angelegenheit ist auch mächtig Bewegung. Die Zeilen an den Ministerpräsidenten und den Innenminister, vor allem in Bezug auf die Ortsfeuerwehr Appenrode, scheinen Früchte zu tragen. Seit dem Feuerwehrjubiläum am 11. Mai hat sich Landrat Matthias Jendricke (SPD) dem Gerätehausproblem angenommen und zur Chefsache erklärt, freute sich Flohr gemeinsam mit den Kameradinnen und Kameraden.
Erste Gespräche und Vor-Ort-Termine sind gelaufen, demnächst erledigt der Bauhof die Tiefbauarbeiten und dann kommen in zwei Wochen jeweils ein Sanitär- und ein Umkleidecontainer. Ich wurde von einigen meiner Stadtratskollegen belächelt und kritisch beäugt. Der Grundtenor aller Briefe war derselbe: Die Einheitsgemeinde Stadt Ellrich braucht mehr Geld aus Erfurt, macht Flohr noch einmal auf die Probleme der kommunalen Selbstverwaltung aufmerksam.
Sollte die FDP wieder in den Stadtrat einziehen und ich weiter Ortschef von Appenrode bleiben, werden die Damen und Herren in Erfurt weiterhin regelmäßig von mir hören, unterstreicht Flohr noch einmal die Attribute des liberalen Wahlkampfes: Kritisch, Unabhängig, Zuverlässig, Unbequem.
Autor: sscDort hatte er auf das Problem der Ortsdurchfahrt ohne Gehweg und die unbefestigten Nebenstraßen aufmerksam gemacht. Letzten Donnerstag flatterte dann eine Mail ein. Im 3. Quartal wird ein Mitarbeiter des Ministeriums auf mich zukommen, um einen Termin für ein Arbeitsgespräch zu verabreden", war der Ortschef doch schon etwas überrascht.
Hier sollen die Möglichkeiten ausgelotet werden, inwiefern das TMIL bei den Infrastrukturmaßnahmen helfen kann. Frau Ministerin Keller (Die Linke) war in den letzten Jahren eine zuverlässige Partnerin. Dafür sage ich schon einmal Danke, so Flohr.
In einer anderen Angelegenheit ist auch mächtig Bewegung. Die Zeilen an den Ministerpräsidenten und den Innenminister, vor allem in Bezug auf die Ortsfeuerwehr Appenrode, scheinen Früchte zu tragen. Seit dem Feuerwehrjubiläum am 11. Mai hat sich Landrat Matthias Jendricke (SPD) dem Gerätehausproblem angenommen und zur Chefsache erklärt, freute sich Flohr gemeinsam mit den Kameradinnen und Kameraden.
Erste Gespräche und Vor-Ort-Termine sind gelaufen, demnächst erledigt der Bauhof die Tiefbauarbeiten und dann kommen in zwei Wochen jeweils ein Sanitär- und ein Umkleidecontainer. Ich wurde von einigen meiner Stadtratskollegen belächelt und kritisch beäugt. Der Grundtenor aller Briefe war derselbe: Die Einheitsgemeinde Stadt Ellrich braucht mehr Geld aus Erfurt, macht Flohr noch einmal auf die Probleme der kommunalen Selbstverwaltung aufmerksam.
Sollte die FDP wieder in den Stadtrat einziehen und ich weiter Ortschef von Appenrode bleiben, werden die Damen und Herren in Erfurt weiterhin regelmäßig von mir hören, unterstreicht Flohr noch einmal die Attribute des liberalen Wahlkampfes: Kritisch, Unabhängig, Zuverlässig, Unbequem.

