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Fr, 14:08 Uhr
15.03.2019
AOK PLUS legt Gesundheitsbericht für das Jahr 2018 vor

Krankenstand im Landkreis Nordhausen gestiegen

Der Krankenstand der AOK-PLUS-versicherten Arbeitnehmer im Landkreis Nordhausen ist im Jahr 2018 auf 6,6 Prozent gestiegen. Der Wert liegt über dem Thüringer Durchschnitt von 6,3 Prozent. Das geht aus dem aktuellen Gesundheitsbericht der AOK PLUS hervor...
  • Der Krankenstand der AOK-Mitglieder in Betrieben im Kreis Nordhausen betrug im Jahr 2018 6,6 Prozent. Im Jahr 2017 lag der Krankenstand der AOK-Mitglieder in Betrieben im Kreis Nordhausen bei 6,3 Prozent.
  • Der Krankenstand aller AOK-Mitglieder im Bundesgebiet betrug im Jahr 2018 5,5 Prozent. Im Jahr zuvor lag der bundesweite Krankenstand bei 5,3 Prozent.
  • Der Anteil der Mitglieder, die sich einmal oder mehrfach krank meldeten, betrug 61,8 Prozent. Im Jahr 2017 lag dieser Wert bei 60,4 Prozent.
  • Die durchschnittliche Krankheitsdauer pro Fall lag bei 13,1 Kalendertagen. Dies entspricht einer Veränderung gegenüber dem Vorjahr von 4,0 Prozent.
  • Die Branche Öffentliche Verwaltung/Sozialversicherung hatte mit 9,0 Prozent den höchsten Krankenstand bei den AOK-Mitgliedern. Der niedrigste Wert war im Wirtschaftszweig Banken/Versicherungen mit 5,1 Prozent festzustellen.
  • Auf 100 Versicherte in Betrieben im Kreis Nordhausen kamen 184,6 Arbeitsunfähigkeitsmeldungen. Die Zahl der Krankschreibungen überschritt damit den Vorjahreswert um 1,4 Prozent.
  • Im Jahr 2018 kamen auf jedes AOK-Mitglied in Betrieben im Kreis Nordhausen 24,1 Arbeitsunfähigkeitstage. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl der Arbeitsunfähigkeitstage um 5,1 Prozent.
  • Die Krankheitsarten mit den höchsten Anteilen an allen Arbeitsunfähigkeitsfällen waren: Atemwege mit einem Anteil von 23,9 Prozent, Muskel/Skelett mit 14,5 Prozent, Verdauung mit 10,5 Prozent und Verletzungen mit 7,0 Prozent.
  • Bezogen auf die AU-Tage waren die vier wichtigsten Krankheitsarten Muskel/Skelett mit 20,4 Prozent, Atemwege mit 14,6 Prozent, Psyche mit 12,5 Prozent und Verletzungen mit 10,5 Prozent.
  • Der Anteil von AU-Fällen mit einer Dauer von mehr als sechs Wochen betrug 4,4 Prozent. Diese Langzeiterkrankungen verursachten 39,5 Prozent aller AU-Tage.
Hier finden Sie den kompletten Bericht.
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