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Fr, 14:12 Uhr
15.03.2019
Nimm

Großer Andrang bei Teilhabe-Treffen

Vor kurzem bildete sich eine lange Schlange vor dem Raum der Sprachklasse in der Peterbergschule Nordhausen. Mehr als fünfzig Interessierte waren der Einladung des Netzwerkes zur Integration von Menschen mit Migrationshintergrund im Landkreis Nordhausen, kurz NIMM, gefolgt und wollten sich mit der Teilhabe Zugewanderter an unserer Gesellschaft auseinandersetzen...

Reges Interesse (Foto: privat)
Ines Gast eröffnete als Vertreterin des NIMM das Treffen mit einem Rückblick: Sie erinnert an den Entstehungsprozess des „Lokalen Integrationsplanes für den Landkreis Nordhausen“, den das NIMM 2012 erarbeitet hat, sowie des „Lokalen Integrationskonzeptes 2018 für den Landkreis Nordhausen“, den der Integrationsbeirat des Nordhäuser Kreistages erstellt hat. Die sich ständig verändernden Rahmenbedingungen machen eine regelmäßige Aktualisierung notwendig, so die Akteure.

Möglichst viele weitere Beteiligte dafür zu gewinnen, war ein Ziel der Veranstaltung. Dazu hatte das NIMM prominente Gäste als Impulsgeber eingeladen. Mirjam Kruppa, die Beauftragte des Freistaates Thüringen für Integration, Migration und Flüchtlinge, sprach über die Entwicklung und Fortschreibung des Thüringer Integrationskonzepts. Kernziel des Konzepts ist die gesamtgesellschaftliche Teilhabe aller hier lebenden Menschen.

Rea Mauersberger berichtete als Vorsitzende des Migrations- und Integrationsbeirates der Stadt Jena, wie dort auf kommunaler Ebene ein Integrationskonzept erarbeitet wurde und ständig evaluiert wird. Sie gab damit wichtige Anregungen, wie auf lokaler Ebene die gesamte Gesellschaft an der Erarbeitung und Umsetzung von Teilhabestrategien beteiligt werden kann. Diese werden in Nordhausen beim nächsten Treffen im Mai einfließen, wenn das weitere Vorgehen beraten wird. Wer beim letzten NIMM-Treffen nicht dabei sein konnte, sich aber auch gern einbringen möchte, meldet sich bitte bei Ines Gast, telefonisch unter 03631 9798411 oder per E-Mail an I.Gast@jugendsozialwerk.de
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