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Di, 22:27 Uhr
15.01.2019
Statement zum nnz-artikel

Gutes Signal für Tourismus im Südharz

Der Tourismusverband Südharz Kyffhäuser begrüßt, dass der Nordhäuser Unternehmer Axel Heck den Nordhäuser „Handelshof“ weiter als Hotel betreiben will...


„Für unsere Rolandstadt ist es ungemein wichtig, dass die bestehenden Hotelkapazitäten erhalten bleiben und auch weiter in die Qualität investiert wird“, betont Landrat Matthias Jendricke, der zugleich Aufsichtsratsvorsitzender des Tourismusverbandes Südharz Kyffhäuser ist.

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„In Nordhausen waren die Hotelkapazitäten schon immer zu knapp und deshalb wäre es fatal gewesen, wenn ein Hotel wie der Handelshof in der Innenstadt weggebrochen wäre. Und zudem sind die Übernachtungszahlen in unserer Region insgesamt immer noch so gering, dass sich die Schließung eines Hauses gleich deutlich in der Statistik ausgewirkt hätte.“

Die geplante Aufwertung des Handelshofs sei ein gutes Signal am Jahresanfang für die touristische Entwicklung des Landkreises Nordhausen, so der Landrat weiter. „Wir hoffen, dass es auch bei einem weiteren touristischen Vorhaben, dem Hotel „Zur Hoffnung“ in Werther, in diesem Jahr vorangehen wird. Hier hatte sich bislang wohl die Umschreibung der neuen Eigentumsverhältnisse verzögert“, so Jendricke. „Durch die verkehrsgünstige Lage steckt auch in diesem Haus viel Potential und es freut mich, dass hier ebenso die Nordhäuser Unternehmer Andreas Peter und Silvio Wagner dieses Hotel aufwerten wollen.

In den vergangenen zehn Jahren lagen die Übernachtungszahlen im Landkreis Nordhausen laut Statistischem Landesamt knapp unter der Marke von 200.000 Übernachtungen, die nur in 2016 geknackt wurde. Allerdings werden hier nur Betriebe mit mindestens zehn Betten gezählt. „Insgesamt gibt es natürlich mehr Übernachtungen im Südharz, denn kleinere Beherbergungsbetriebe, Ferienwohnungen und Campingplätze werden in dieser Statistik nicht erfasst“, sagt Jessica Piper, Vorstand des Tourismusverbandes. Die kompletten Zahlen für das vergangene Jahr liegen noch nicht vor.

Seit 2018 wird zudem das Verbandsgebiet des Tourismusverbandes gemeinsam ausgewiesen. Demnach gab es im Südharz Kyffhäuser von Januar bis September gut 444.000 Übernachtungen, was einem Plus von rund 12.500 Übernachtungen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht. „Hier müssen wir selbstkritisch anmerken, dass der Motor für dieses Wachstum weiterhin der Kyffhäuserkreis ist“, so Piper. „Aber ich bin überzeugt davon, dass wir das touristische Potential des Südharzes noch nicht ausschöpfen und bei entsprechenden Investitionen in die Qualität und auch den Ausbau der touristischen Infrastruktur ein deutliches Wachstum erreichen können. Deshalb freut es mich umso mehr, dass gerade neue private wie öffentliche touristische Vorhaben in der Pipeline sind.“
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