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Fr, 09:31 Uhr
21.12.2018
Junge Union

Größenwahn in Nordhausen

Die Junge Union Nordhausen hat die in den letzten Tagen stattfindende Diskussion über eine Erweiterung des Straßenbahnnetzes intensiv verfolgt. Bei der Jungen Union tritt hier großes Kopfschütteln ein...


Es entstehe das Gefühl, dass die SPD und die Linke von Größenwahn verfolgt werden. Nordhausen sei keine Großstadt mit 100.000 Einwohner, sondern Nordhausen habe knapp 43.000 Einwohnern.

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"Man will für einen solchen Bau Fördermittel vom Land akquirieren. Dass ist alles schön und gut aber die Kosten, die nach dem Bau entstehen, zum Beispiel für die Instandhaltung des Netzes, die Betriebskosten etc. werden vollkommen außer Acht gelassen. Dies ist bei den aktuellen Fahrgastzahlen für uns in der betriebswirtschaftlichen Betrachtung nicht darstellbar.

Noch dazu ist der Ortsteil Krimderode bereits mit zwei Haltestellen der HSB und zwei Haltestellen der Nordhäuser Verkehrsbetriebe gut an das bestehende Netz angeschlossen. Eine jetzt visionierte Verlängerung bis zum AKS hilft den ansässigen Anwohnern nicht weiter, da die meisten noch gut 1 km weiter weg wohnen und so weiter auf die bestehenden Netze angewiesen sind.

Unser Herr Landrat soll nicht immer diese politischen Spiele einwerfen und sich um seine Angelegenheiten kümmern. Wir sind der Meinung, mit dem Kreis hat er genug zu tun und um die Stadt kümmern sich andere. Und sollten Fragen zu seiner Stellenbeschreibung vorherrschen können wir gern weiterhelfen."
Autor: red

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Kommentare
Leo 1A5
21.12.2018, 11:11 Uhr
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Peter59
21.12.2018, 13:10 Uhr
So geht das nicht......
Jendricke hat einen Vorschlag gemacht, mehr nicht. Und wenn er das umsetzen will, ist das als Landrat seine Sache. Noch besser ist eine Anbindung nach Bielen, reduziert das Unfallgeschehen. Ich meine hier Audifahrer mit roten Kennzeichen, die mit über 100 hier langbrettern. "Nationalität" unbekannt.......
Eckenblitz
21.12.2018, 15:08 Uhr
Junge Union
Glauben sie wirklich, dass im Stadtrat so gescheite Leute sitzen, die sich um das wohlergehen der Stadt kümmern können? Ich habe eher das Gefühl, dort kümmert sich jeder nur um seine Brieftasche und Interessen, oder nicht?
Hans Dittmar
22.12.2018, 00:02 Uhr
Straßenbahn nach Krimderode
Diese besoffene Idee wird doch jedes Jahr eingeworfen. Aber wurde in den vergangen Jahren nicht immer wieder gesagt, dass ein Bus auf der selben Linie nur 1/3 der Kosten einer Straßenbahn benötigt.

Es ist schon bemerkenswert, dass die Mitglieder des Kreistages schon die Kröte mit dem AKS geschluckt haben. Ich glaube nicht dass die Heringer und Bleicheröder nun noch eine Straßenbahn nach Krimderode finanzieren wollen. Es ist ja auch vielmehr eine Aufgabe der Stadt Nordhausen.
Nordhäuser1985
22.12.2018, 09:47 Uhr
Schön
Ich persönlich finde es gut, das sich die Junge Union gedanken um Wirtschaftlichkeit macht, da wäre meine frage wo ist sie beim Theater gegeben?

Mit der Straßenbahn finde ich garnicht schlecht. Wenn es um Wirtschaftlichkeit geht, dann würde die Straßenbahn schon seit 1991 nicht mehr fahren, da es die Einnahmen zum Gewinn nicht gibt.
Flitzpiepe
22.12.2018, 12:12 Uhr
ÖPNV
ist nirgends wirtschaftlich betreibbar. Da ist es egal ob mit Straba oder Bus oder ...
Wenn man aber über eine Erweiterung der Straba nachdenkt, sollte man schon danach schauen, das Defizit so gering wie möglich zu halten. Eine Erweiterung nach Krimderode ist da unsinnig weil hochgradig unwirtschaftlich.
Eine innerstädtische Erweiterung Richtung Bielen (nicht bis Bielen!) durch Wohngebiete, an der Hochschule und Friedhof vorbei, macht da viel mehr Sinn.
G.Auer
23.12.2018, 18:42 Uhr
Visionen
Selbs ein sozialdemokratischer Altkanzler, der heute 100 Jahre geworden wäre, sagte einmal: Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen.
Hendi
27.12.2018, 19:25 Uhr
Kosten Bus vs. Straßenbahn
Zitat von Hans Dittmar:
"Aber wurde in den vergangen Jahren nicht immer wieder gesagt, dass ein Bus auf der selben Linie nur 1/3 der Kosten einer Straßenbahn benötigt."

Das lässt sich so allgemein eh nicht sagen. In Mülheim an der Ruhr hat man es schließlich auch hingekriegt, mit dem Ersatz einer Straßenbahnlinie durch eine Buslinie die Betriebskosten zu erhöhen.
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