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Fr, 13:02 Uhr
07.12.2018
Stadt-CDU wählte neuen Vorstand

Nüßle bleibt Vorsitzender, Scholz kandidiert für Europa

Der CDU Ortsverband Nordhausen hat sich gestern Abend (6.12.) im "Nordhausen" einen neuen Ortsvorstand (siehe Bild) für die nächsten zwei Jahre gewählt. (Foto: CDU-Stadtverband Nordhausen) Der CDU Ortsverband Nordhausen hat sich gestern Abend im "Nordhausen" einen neuen Ortsvorstand für die nächsten zwei Jahre gewählt, alter und neuer Vorsitzender ist Stefan Nüßle. Auch zu den anstehenden Wahlkämpfen wurden Entscheidungen getroffen...

Seine 1. Stellvertreterin ist Carola Böck. Zweiter Strellvertrter ist Martin Juckeland. Zum Schatzmeister wurde Bernd Stodolka gewählt. Beisitzer/innen im Vorstand sind Cerstin Fuhrmann, Steffen Iffland, Birgit Scholz, Johann Reinhardt und Steffen Romer. Sarah Schnause wird die neue Mitgliederbeauftragte sein.

In seiner Rede sagte Nüßle, dass sich der Ortsvorstand seit der letzten Wahl vor 2 Jahren breiter aufgestellt habe. „Es gab eine bunte Altersmischung, auch mit Blick auf die Professionen war der Vorstand vielfältiger geworden.“

In den zurückliegenden zwei Jahren sei es gelungen, „gemeinsam in eine Richtung zu gehen. Wir haben an unserer Geschlossenheit gearbeitet und ich denke, wir sind dabei gut vorangekommen“, so Nüßle.

Der Ortsvorsitzende rekapitulierte auch die Mitgliederzahlen: 2016 habe man 227 Mitglieder gehabt, davon 84 Frauen; 2018 habe man 211 Mitglieder, davon 77 Frauen. Es habe 35 Austritte und 24 Eintritte gegeben. „Gemessen am allgemeinen Mitgliederrückgang bei den Volksparteien ist dies ein solides und durchaus erfreuliches Ergebnis“, so Nüßle. Nicht nur der Vorstand, sondern die Nordhäuser CDU insgesamt habe eine gute Teamleistung gezeigt.

„Wir haben eine wechselhafte Wahlperiode erleben dürfen. Es war eine Zeit, in der die Menschen
und auch unsere Mitglieder der CDU nicht immer Vertrauen geschenkt haben, es waren keine
einfachen Zeiten. Ich bin allen dankbar, die auch in diesen schwierigen Zeiten nicht die Flucht aus
der Partei angetreten haben sondern ihrem Willen, mitzugestalten und zu verändern auch
Ausdruck verliehen haben“, so Nüßle weiter.

Mit Blick auf die zurückliegenden Bundestags- und Oberbürgermeisterwahlen konstatierte Nüßle, dass es „zwei ganz unterschiedliche Ergebnisse gab. Die Menschen in der Region haben Manfred Grund in der Bundestagswahl mit einem eindrucksvollen Ergebnis als unseren Bundestagsabgeordneten wiedergewählt. Und wir haben auf der anderen Seite einen
ebenso hochengagierten Wahlkampf von Inge Klaan um das Amt des Oberbürgermeisters erlebt
und unterstützt, der leider nicht erfolgreich war und uns auch gezeigt hat, dass wir zwar stärkste
politische Kraft in der Region sind, aber unsere Potenziale auch ausgebaut werden müssen.“

Für die Zukunft gelte es, traditionelle Formen des Parteilebens fortzuführen. „Aber wir werden zukünftig unsere Mitglieder nicht nur mit diesen Formaten erreichen. Hier geht es darum, im Zeitalter der weiteren Digitalisierung neue Angebote der Beteiligung zu machen. Das ist aber eben nicht nur die platte Botschaft per Facebook oder Whatsapp.“

Mit Blick auf die Europawahl sagte Nüßle, werde die Nordhäuser CDU Birgit Scholz in den Nominierungswettbewerb schicken. Die Wahlen zum Thüringer Landtag wiederum seien richtungsweisend für Thüringen. Neben Steffen Iffland habe auch auch Steffen Romer seine Bereitschaft zur Kandidatur für die Landtagswahlen angekündigt. „Wir werden also die Wahl haben, und ich kann Ihnen versprechen, unser Kandidat wird "Steffen" heißen“, sagte Nüßle.

Zentrale Wahl vor Ort bleibe aber die Kommunalwahl am 26. Mai, zu der man mit einer starken Mannschaft antreten- und die Position als stärkste Fraktion im Stadtrat festigen wolle. „Lassen sie uns zusammen für unsere Stadt Nordhausen, für die Menschen in unserer Region weiter engagiert und gemeinsam um die beste Lösung ringen“, sagte Nüßle.
CDU-Stadtverband Nordhausen
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Kommentare

08.12.2018, 08.08 Uhr
Kilian Baltres | Schön daß es die nordhäuser CDU noch gibt
Man hat sehr wenig von der CDU in seit vielen Monaten gehört und, das Gefühl daß es sie gar nicht mehr gibt. K. Baltres
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