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Do, 10:00 Uhr
08.11.2018
Habau-Standort Heringen

Größter Einzelauftrag in der Firmengeschichte

Die HABAU-Unternehmensgruppe am Standort Heringen hat den Zuschlag für den größten Einzelauftrag in der Geschichte des Unternehmens erhalten. Die Universalbeton Heringen und die Habau Hoch- und Tiefbau GmbH werden gemeinsam mit der Firma Implenia Leipzig in Spremberg den Rohbau für eine zweite Papierfabrik an diesem Standort errichten...

Visualisierte Ansicht (Foto: HABAU) Das Bild zeigt die visualisierte Ansicht der neuen Papierfabrik

Das Auftragsvolumen für die beteiligten Unternehmen beläuft sich auf rund 43 Millionen Euro netto, Auftraggeber ist die Firma Hamburger Rieger.

“Für unsere 280 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die acht Auszubildenden bedeutet dieser Auftrag eine gesicherte Auslastung des Betonfertigteilwerkes über die normalerweise schwachen Wintermonate. Wir können die in diesem Jahr anhaltend sehr gute Auslastung des Heringer Standortes weiter sichern”, freut sich Geschäftsführer Dr. Jens Stark.

Ab der nächsten Woche wird in Heringen mit der Produktion von insgesamt 5.000 Fertigteilen begonnen. Darunter werden auch 200 Stützen sein, die eine Länge bis zu 28 Meter haben und bis zu 70 Tonnen auf die Waage bringen. Der Transport der Teile erfolgt über die Straße. Mit Beginn des kommenden Jahres, so sieht es laut Dr. Stark der Plan vor, soll in Spremberg mit der Montage begonnen werden, Ende 2019 soll der Rohbau stehen.

Bei der Produktion ist auch die Tatsache von Bedeutung, dass das Unternehmen in Heringen in den zurückliegenden Wochen acht neue Montagemitarbeiter einstellen konnte.
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Kommentare

08.11.2018, 11.35 Uhr
Checker | Größter Einzelauftrag...
Den positiven Aspekten in allen Ehren. Aber wenn ich darüber nachdenke wie sich diese schweren Transporte wieder durch die kleinen drumherum liegenden Ortschaften quälen müssen u die Straßen kaputt fahren, die dann mit Steuergeldern wieder repariert werden müssen, kommen mir so meine Zweifel...
08.11.2018, 12.11 Uhr
Bomai Bog | Vielleicht
fallen bei diesem Großauftrag ja auch mal ein paar Kubikmeter Beton ab und Universalbeton schafft es damit, den desolaten Weg Richtung Uthleben zu reparieren. Der Zustand spottet ja jeder Beschreibung, gerade wenn man bedenkt das zwei ansässige Firmen täglich mit Beton zu tun haben.
Der ursprüngliche Weg wurde ja ein Opfer des Kiesabbaus für das Betonwerk.
08.11.2018, 12.18 Uhr
Nörgler | @Checker
Ich schlage vor, die gesamte Industrie abzuschaffen. Dann gibt es keinen Staub, keine kaputten Straßen und keine Arbeitsplätze mehr. Für die Abschaffung der Automobilindustrie, so wie wir sie kennen, ist der Startschuss schon gegeben. Erst Diesel, dann Benziner usw.

Wohlstand ist mit Industrie und Arbeitsplätzen verbunden. Wenn das alles nicht mehr gewollt ist, schaffen wir doch alles ab?

Was die Verwendung der Steuergelder betrifft, sind diese sinnvoll in gute Straßen investiert. Für die Verschwendung von Steuergeldern gibt es genügend Beispiele. Erst wieder in dieser Woche.
08.11.2018, 12.42 Uhr
Nörgler | @Bomai Bog
Vielleicht verstehen Sie nicht, wie dieses System, das nahezu alle Ossis vor fast 30 Jahren herbeigesehnt haben, funktioniert. Unternehmen zahlen Steuern. gut funktionierende Unternehmen zahlen mehr davon. An den Staat, aber auch an die Kommunen. Denen gehören die Straßen und Wege. Und diese Kommunen, in Ihrem Fall vermutlich die Landgemeinde Heringen, die muss für die Infrastruktur sorgen. Auch für Wege. So läuft das nun mal. Da sollten Sie vielleicht mal bei ihren Volksvertretern nachfragen, warum der Weg so deslotat ist?
08.11.2018, 13.18 Uhr
Matz | Seltsame Kiesroute Bomai Bog
Beide Kiesteiche liegen am Werk. Warum sollten die Firmen den Kies vom Betonwerksteich oder dem ehemaligen ZBO Teich nach Uthleben und wieder zurück ins Betonwerk fahren @Bomai Bog? Die werden nicht wie die Landwirte für's Umherfahren und Anwesenheit subventioniert. Ohne das Werk gäbe es dort vermutlich gar keine Plattenstraße für die Öffentlichkeit, sondern nur einen von Bauern kaputt gefahrenen Feldweg.
08.11.2018, 13.22 Uhr
gandalf | Ansichtssache
Die Alternative wäre, diesen Auftrag anderen Firmen zu überlassen. Dann haben wir halt einige Arbeitslose mehr in der Region. Ob die sich dann über die tollen Straßen freuen können, da kommen mir so meine Zweifel...
08.11.2018, 13.41 Uhr
Bomai Bog | Nörgler, da gebe ich Ihnen vollkommen Recht,
nur ist es bei diesem Weg leider nicht so wie Sie schreiben.
Wie ich in meinem ersten Kommentar ja schon geschrieben habe, fiel der öffentliche Weg dem Kiesabbau zum Opfer. Als Ausgleich wurde eben der Weg, welcher nun in dem desolaten Zustand ist, gebaut, allerdings nicht von der Kommune.
Für solch ein renommiertes Unternehmen wie Habau dürfte es sicherlich kein Problem sein, diese Schäden zu beheben. Der Kommune sind in diesem Fall leider die Hände gebunden.
Es soll ja durchaus Mitarbeiter oder Besucher von Habau geben die diesen Weg benutzen und hoffen, dass die Ölwanne der Schlaglochrallye standhält.
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