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Di, 11:26 Uhr
30.10.2018
Zahlen aus dem Landkreis

Bislang 21 Abschiebungen

Es kommen immer weniger Flüchtlinge nach Deutschland, frohlockt es derzeit aus dem Mund diverser Politiker in Bund und im Land. Wir haben uns die aktuellen Zahlen für den Landkreis Nordhausen angesehen…


Nach Angaben der Kreisverwaltung leben aktuell über 1.000 Frauen, Männer und Kinder als Flüchtlinge im Landkreis Nordhausen, 527 von ihnen haben einen beschiedenen Asylantrag, werden demzufolge vom Jobcenter des Landkreises betreut. Das sind 332 Männer und 195 Frauen. Zur Zahl der Kinder in den Bedarfsgemeinschaften wurden seitens der Behörden keine Angaben gemacht.

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Von der Kreisverwaltung betreut wurden Ende September 376 Personen, die noch keinen Status haben. Die meisten davon kommen aus Afghanistan (112), aus dem Irak (94) und Syrien (30).

Von Januar bis September dieses Jahres gab es nach Auskunft der Kreisverwaltung und des Jobcenters 126 Integrationen von Flüchtlingen in den ersten Arbeitsmarkt, also in Arbeit und Ausbildung. Weitere 134 Flüchtlinge, die einen anerkannten Status haben, werden als arbeitslos geführt.

Zurzeit leben im Landkreis Nordhausen 91 abgelehnte ausreisepflichtige Asylbewerber, abgeschoben wurden bisher 21 Personen.

Zum Schluss noch ein Blick in die nationale Statistik. Bis zum 7. Oktober 2018 wurden in Deutschland 112.413 neue Migranten registriert, in Thüringen waren es 3.017.
Autor: red

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Kommentare
free Gigi
30.10.2018, 13:57 Uhr
I want you
"Abschiebehelfer" o.s.ä. könnte die nächste Stellenausschreibung vielleicht lauten...
Günther Hetzer
30.10.2018, 17:03 Uhr
gern auch freiwillig ...
Gute Idee @N. Baxter, melde mich sogar freiwillig um in meiner knappen Freizeit zu helfen...
Mueller13
30.10.2018, 17:59 Uhr
@ Leser X - Statistikbeschwerde
Hier dürfen Sie sich über die mangelnde Statistik oder deren Auswertung beschweren.

Zitat: "Nach Angaben der Kreisverwaltung leben aktuell über 1.000 Frauen, Männer und Kinder als Flüchtlinge im Landkreis Nordhausen, "

Über 1.000!? 1.002 oder 9.748? Beides über 1.000...

Zitat: "Das sind 332 Männer und 195 Frauen. Zur Zahl der Kinder in den Bedarfsgemeinschaften wurden seitens der Behörden keine Angaben gemacht."

Müssen wir die Kinder nicht versorgen/beschulen. Warum gibt es dazu keine Angaben von Seiten der Behörde?
Leser X
31.10.2018, 08:35 Uhr
Mueller13
Dieses Thema interessiert mich nicht so sonderlich. Mein Fokus gilt eher den hausgemachten Problemen in diesem Land.
Andreas Dittmar
31.10.2018, 13:16 Uhr
Es sind 994+Kinder @Müller13
576 Asylanträge anerkannt
376 Asylanträge in Arbeit
91 Personen ohne Aufenthaltsberechtigung
Über die Kinder wurden keine Angaben gemacht. Ich gehe mal davo aus, dass bei den Kindern der Menschen, die vom Jobcenter betreut werden keine Extraerhebung gemacht wird. Die bekommen regulär Kindergeld. Bei den Leuten welche als Asylbewerber Leistungen beziehen bekommen auch die Kinder ihren Anteil über die Eltern. Was ich nicht verstehe, ist die Bilanz. Wir haben 12 % der Flüchtlinge integriert. Ich möchte da gern mal wissen unter welchen Bedingungen. ca. 14 % haben sich bereits arbeitslos gemeldet. Auch das ist absolut unverständlich, da Herr Froböse permanent Fachkräfte braucht und es freie Lehrstellen gibt. Dann sind da noch die 267 Personen, die weder arbeitslos sind noch eine Arbeit haben. Was ist mit denen ? Wenn ich da jetzt noch an Frau Kruppas Brief denke, habe ich das Gefühl, hier sitzen absolut unfähige Leute auf bestimmten Postitionen .

Andreas Dittmar, Alternative für Deutschland
Karla Kolumna
05.11.2018, 16:21 Uhr
Fragen
"Müssen wir die Kinder nicht versorgen/beschulen."
Natürlich. Kinder und Jugendliche haben eine Schulpflicht. Dementsprechend werden sie beschult. Darüber kann vermutlich das Schulamt eine Aussage treffen und nicht der Landkreis? Die Anzahl der Kinder in den Bedarfsgemeinschaften interessiert mich auch, vielleicht gibt es noch einen Nachtrag dazu?

"Dann sind da noch die 267 Personen, die weder arbeitslos sind noch eine Arbeit haben. Was ist mit denen?"
Ich gehe davon aus, dass diese Menschen einen Integrationskurs besuchen. Deutsch lernen ist doch ein sinnvoller Schritt in Richtung Arbeitsmarkt, oder?

"Wir haben 12 % der Flüchtlinge integriert. Ich möchte da gern mal wissen unter welchen Bedingungen."
Was verstehen Sie unter Integration?
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