Di, 11:37 Uhr
08.02.2005
Reinholz: Jetzt ist Mittelstand dran
Nordhausen (nnz). Mit der Thüringer Wirtschaft geht es weiter nach oben. Das zumindest sagen die Zahlen für das zurückliegende Jahr aus. Wie Thüringens Wirtschaftsminister Jürgen Reinholz (CDU) diese Zahlen interpretiert, das erfahren sie mit dem bekannten Klick.
"Die Thüringer Wirtschaft ist weiter auf Wachstumskurs": Mit diesen Worten hat Thüringens Wirtschaftsminister Jürgen Reinholz die heute vorgelegten Konjunkturdaten kommentiert. Mit einem Wirtschaftswachstum von 1,7% liegt Thüringen über dem Durchschnitt der neuen und im Schnitt der alten Länder. "Das ist das höchste Wachstum in Thüringen seit dem Jahr 2000", so der Minister.
"Erneut hat sich die Industrie als Wachstumsmotor für Thüringen erwiesen", sagte Reinholz. So liegt die Bruttowertschöpfung im verarbeitenden Gewerbe mit 8,5% deutlich über dem Durchschnitt der alten Länder. Jetzt zahle es sich aus, dass Thüringen in den vergangenen Jahren beim Strukturwandel gut vorangekommen sei und die Industrie inzwischen einen größeren Anteil an der gesamten Wirtschaftsleistung habe. Auf diese Weise sei es gelungen, die nach wie vor rückläufige Entwicklung im Bausektor zu kompensieren.
Reinholz ließ allerdings keinen Zweifel daran, dass die deutsche Wirtschaft weiterhin dringend auf bundespolitische Reformen, insbesondere im Bereich der Unternehmensbesteuerung, angewiesen sei. Erst dann sei eine nachhaltige Entlastung auf dem Arbeitsmarkt zu erwarten. Insbesondere für den Mittelstand müssten die Rahmenbedingungen deutlich verbessert werden, um die anspringende Konjunktur zu stützen.
Autor: nnz"Die Thüringer Wirtschaft ist weiter auf Wachstumskurs": Mit diesen Worten hat Thüringens Wirtschaftsminister Jürgen Reinholz die heute vorgelegten Konjunkturdaten kommentiert. Mit einem Wirtschaftswachstum von 1,7% liegt Thüringen über dem Durchschnitt der neuen und im Schnitt der alten Länder. "Das ist das höchste Wachstum in Thüringen seit dem Jahr 2000", so der Minister.
"Erneut hat sich die Industrie als Wachstumsmotor für Thüringen erwiesen", sagte Reinholz. So liegt die Bruttowertschöpfung im verarbeitenden Gewerbe mit 8,5% deutlich über dem Durchschnitt der alten Länder. Jetzt zahle es sich aus, dass Thüringen in den vergangenen Jahren beim Strukturwandel gut vorangekommen sei und die Industrie inzwischen einen größeren Anteil an der gesamten Wirtschaftsleistung habe. Auf diese Weise sei es gelungen, die nach wie vor rückläufige Entwicklung im Bausektor zu kompensieren.
Reinholz ließ allerdings keinen Zweifel daran, dass die deutsche Wirtschaft weiterhin dringend auf bundespolitische Reformen, insbesondere im Bereich der Unternehmensbesteuerung, angewiesen sei. Erst dann sei eine nachhaltige Entlastung auf dem Arbeitsmarkt zu erwarten. Insbesondere für den Mittelstand müssten die Rahmenbedingungen deutlich verbessert werden, um die anspringende Konjunktur zu stützen.

