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Di, 11:21 Uhr
08.02.2005

Nicht nur Kinder!

Nordhausen (nnz). Für Kinder ist eine Impfschutz eine Notwendigkeit. Auch Erwachsene benötigen regelmäßig Schutzimpfungen. Ist Ihr Impfschutz ausrechend? Antworten auf diese Frage gibt es mit einem Klick.


Impfungen gehören zu den wichtigsten und wirksamsten vorbeugenden Maßnahmen der Medizin. Je größer die Zahl der Geimpften ist, umso größer wird die Chance, einzelne Krankheitserreger zurückzudrängen oder auszurotten. Es ist daher wichtig, dass man sich regelmäßig über Impfungen zum Schutz Ihrer Gesundheit und der Kinder informiert. Die Grundlage hierfür bilden die Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO), die Impfempfehlungen für ganz Deutschland ausspricht. Hausärzte, Apotheker oder das Gesundheitsamt sprechen gern über Fragen im Zusammenhang mit Schutzimpfungen.

Um den Impfschutz bei Diphtherie und Tetanus (Wundstarrkrampf) aufrecht zu erhalten, benötigt man auch als Erwachsener in 10-jährigen Abständen Auffrischungen. Hier bestehen besonders gravierende Impflücken, vor allem bei älteren Menschen. Falls keine vollständige Grundimmunisierung gegen Kinderlähmung vorhanden ist, sollte man diese auch im Erwachsenenalter nachholen oder vervollständigen lassen. Eine Auffrischimpfung ist vor Reisen in Länder mit hohem Infektionsrisiko angezeigt. Für Frauen mit Kinderwunsch ist die Impfung gegen Röteln wichtig, da Rötelninfektionen bei Schwangeren schwerste Behinderungen beim ungeborenen Kind verursachen.

Wenn man über 60 Jahre alt ist oder eine erhöhte gesundheitliche Gefährdung infolge eines Grundleidens, wie z. B. chronische Lungen-, Herz-, Kreislauf-, Leber- und Nierenkrankheiten sowie
Diabetes oder andere Stoffwechselkrankheiten haben, sollte man sich unbedingt gegen Virusgrippe und Pneumokokkeninfektionen impfen lassen. Die Impfung gegen Virusgrippe muss man jährlich im Herbst wiederholen lassen, die Pneumokokkenimpfung muss erst nach 6 Jahren aufgefrischt werden. Zusätzlich ist die Impfung gegen Virusgrippe auch für alle Personen, die zahlreiche Kontakte zu anderen Menschen haben, empfehlenswert.

Man beachte, dass es seit 2002 in Thüringen wieder Risikogebiete einer durch Zecken übertragenen
Hirnhautentzündung (FSME - Frühsommer-Meningocephalitis) gibt. Es betrifft den Saale-Holzland-Kreis, den Saale-Orla-Kreis und den Landkreis Hildburghausen. Alle Bewohner und Besucher dieser Landkreise, die sich dort in der Natur aufhalten, sollten gegen FSME geimpft sein. Bei Auslandsreisen sind je nach Zielland und Reisestil noch weitere Impfungen zu empfehlen, wie z. B. gegen FSME, Gelbfieber, Hepatitis A, Hepatitis B, Meningokokken, Tollwut, Typhus und die medikamentöse Malariavorbeugung.

Hausärzte, Apotheker oder das Gesundheitsamt beraten gern! Man überprüfe das Impfbuch und lasse anlässlich eines Arztbesuches die Impfungen überprüfen und noch notwendige Impfungen nachholen. Schutzimpfungen sind von der Praxisgebühr befreit. Die Kosten für alle Impfungen die in Thüringen notwendig werden, übernehmen in der Regel die Krankenkassen.
Autor: nnz

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