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Fr, 19:50 Uhr
19.10.2018
Kreissporttag 2018

Die einen kamen, die anderen nicht!

58 Sportvereinen hat die Stadt Nordhausen, in denen über 8.000 Sportler organisiert sind. Das ist ein Fünftel der Stadtbevölkerung und sie bilden alle Altersgruppen und soziale Schichten der Kreisstadt ab, die sich da im größten ehrenamtlichen Bereich unserer Gesellschaft, dem Sport, organisieren...

Blick in den noch leeren Tagungsraum (Foto: KSB Nordhausen)
Dass tun sie unter dem Dach des Kreissportbundes. Der hatte gestern Abend zu seinem Kreissporttag in die Salzaer „Friedenseiche“ geladen, wo unter anderem die Wahl eines neuen Vorstandes auf der Tagesordnung stand.

Der Landkreis mit seinem Landrat Matthias Jendricke und dessen Stellvertreter Stefan Nüßle (gleichzeitig Vorsitzender des Nordhäuser Schwimmvereins) war prominent auf dieser Veranstaltung vertreten und der Landessportbund entsandte seinen Präsidenten Peter Gösel in die Nordprovinz.

Nur die Stadtverwaltung Nordhausen glänzte einmal mehr mit Abwesenheit, wie schon kürzlich bei der Premierenvorstellung des neuen Cricketteams in Krimderode. Kein Oberbürgermeister Buchmann war zugegen, der sich im vorigen Jahr an gleicher Stelle noch feiern ließ und vielfältige Versprechungen in Richtung Nordhäuser Sport machte.

Und auch seine Bürgermeisterin Krauth, in deren Amtsbereich der Sport fällt, ließ sich schon im Vorfeld entschuldigen. Gut, könnte man jetzt meinen, die beiden sind froh, nach ihrer 60-Stunden-Woche mal die Beine hochlegen zu können, oder sie waren eventuell zeitgleich auf einer anderen Veranstaltung, wurde in der sportlichen Runde orakelt.

Aber hätte dann nicht wenigstens ein Vertreter der Verwaltung ein Grußwort verlesen können, fragten sich die Teilnehmer in der Friedenseiche? Immerhin reden wir hier nicht über einen Briefmarkenzüchterverein oder Stammbuchbildersammler. Die geringe Wertschätzung, die den städtischen Sportvereinen von Seiten unserer Stadtoberhäupter entgegengebracht wird, hat inzwischen leider schon eine gewisse Tradition. Dennoch gab es in der „Friedenseiche“ am Abend viele enttäuschte Vereinsvorstände, die eine solche Ignoranz nicht verstehen können.
Frank K.

Wir werden morgen ausführlich über den Kreissporttag berichten
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Kommentare

20.10.2018, 10.17 Uhr
Liane Enzinger | Der sondershäuser Bürgermeister Steffen Grimm zeigt wies geht
Auch unsere Nachbarstadt Sondershausen hat einen parteilosen Bürgermeister. Der zeigt, wie es gehen kann. Er ist aktiv, entwickelt Initiativen, strahlt Optimismus aus und hat ein Herz für Sondershausen. Das strahlt in die ganze Stadt aus. Er arbeitet auch sicher mehr als 40 Stunden, beschwert sich aber nicht!!!! Glück auf, Sondershausen!!!

Liane Enzinger, M.A.
20.10.2018, 13.47 Uhr
Rainer H. | OB Buchmann Glück auf!
Ja das ist schon merkwürdig was hier in der Stadt so abgeht. Aber man hat ihn mit großer Stimmenmehrheit als Protest gewählt, nun kann man sich hinterher nicht beschweren.
20.10.2018, 15.38 Uhr
shershen834 | Herr Buchmann,Herr Grimm
Herr Buchmann hat sich etwas getraut,was viele andere nicht drauf hatten.Nur könnte er nicht wissen,wie schwer es ist gegen gewachsene Strukturen im Rathaus und Stadtrat anzurennen. Solange es kein Miteinander in einer Verwaltung gibt,steht Herr Buchmann auf verlorenem Posten.Neue Besen kehren laut Volksmund gut,aber nicht,wenn es keine Loyalität gibt.Hier sind die einzelnen Amtsleiter gefordert etwas für das Miteinander zu tun.Hier gilt das Marine Prinzip.Es kann nur in eine Richtung gerudert werden und der Steuermann gibt den Kurs an.Ist zwar für viele nicht demokratisch,aber manchmal einfach im Interesse eines gemeinsamen Zieles unumgänglich.

Herr Grimm in Sondershausen hat dies als ehemaliger Polizeibeamter lernen müssen,sich auch mal nicht so wichtig zu nehmen,aber da ,wo es notwendig ist ,auch anzupacken.Mehrarbeit kennt er aus dem Dienst zur Genüge,also ist das für ihn kein Problem.Da er auch noch das Glück hatte ,im Rathaus mit offenen Armen empfangen zu werden,kann er natürlich auch etwas für die Stadt bewirken.

Also nicht nur den Herrn Buchmann kritisieren,sondern unterstützend zum Wohle von Nordhausen mitwirken.Auch sollten Bürger,das ist denen das Wohl Nordhausens am Herzen liegt ihn kontaktieren um ihn zu unterstützen.Immer daran denken,wir stehen und fallen gemeinsam.
20.10.2018, 16.35 Uhr
Nörgler | Wenn jemand
Wenn jemand eine neue Stelle annimmt, trifft er immer auf feste, vorhandene Strukturen. Diese ändern sich nicht automatisch, nur weil wer neues kommt. Im Gegenteil, dass Neue wird kritisch beäugt und wenn es ein Leiter ist noch mehr.

Es wird beurteilt, wie kommuniziert der Neue, ist er gerecht, hat er keine Vorurteile, wie beurteilt er Leistungen, kennt er sich in der Materie aus, hört er zu usw. usw. Was eben einen Leiter ausmacht oder ausmachen sollte. Eine Amtsbezeichnung muss ausgefüllt werden. Respekt und Anerkennung muss sich jeder erarbeiten.

Es wird niemand gezwungen Oberbürgermeister zu werden. Das ist eine freiwillige Entscheidung, manche kämpfen sogar dafür. Das ein Oberbürgermeister nicht machen kann, was er will, sondern den Stadtrat für die Umsetzung von Maßnahmen braucht, ist auch nicht neu. Das war schon immer so und wird so bleiben.
21.10.2018, 00.02 Uhr
tannhäuser | Offene Arme für Herrn Grimm?
Genauso wollten es die Wähler in Sondershausen und so haben sie sich entschieden.

Den jahrzehntelangen parteikartellbedingten Filz abzuwählen ist uns gelungen.

Dass jetzt absurde Querschüsse wegen eines Zebrastreifens im Kreisverkehr am Franzberg kommen und keine Wortmeldungen aus der Stänkerecke zu den Themen, welche die Bürger wirklich bewegen, zeigt nur, dass wir mit unserem "Parteilosen" nicht so falsch liegen.
21.10.2018, 09.53 Uhr
A. Wolf | Unterschied zwischen Stadt und Land
Was solche Apfel Birnen Vergleiche sollen weis vermutlich nur der Geier. Während Buchmann sich mit Großprojekten einer Stadt beschäftigt, beschäftigt sich sein Pendant im verschlafenen Örtchen eben mit Provinzthemen wie Zebrastreifen. Schon daran erkennt man den Unterschied und ein Vergleich verbietet sich von selbst.

Das es Herr Buchmann nicht schafft, zu einem Termin von solcher Breite und Bedeutung für die Vereine jemanden zum Grußwort zu delegieren, zeigt allerdings eine nicht zu leugnende Führungsschwäche. Aber wie schon erwähnt, der Wähler hat das bestellt und die Lokalpresse hat fleißig mit gepusht, also beschwert euch nicht.
21.10.2018, 10.00 Uhr
muendh | shershen834 - da gebe ich Ihnen recht!
Da gebe ich Ihnen voll recht!

Kai Buchmann wird es schwer haben. Das habe ich schon nach seinem Wahlsieg hier in der nnz geschrieben. Alle anderen hatten es doch ein wenig leichter, weil sie in einer Partei waren und dadurch einige Unterstützung oder wenigstens einigen Widerstand weniger hatten. Für Kai Buchmann aber gilt: "Was nicht sein darf auch nicht sein kann!"

Gegenüber Kai Buchmann als Parteiloser kann sich der (Polit)Filz in den nachfolgenden Ebenen voll austoben und wenn es nur mit solchen Mitteln wie (3 + 2 + 0 + 3 + 1 = 10) eine Stimmungsmache gegen ihn ist.

Der Ruf 'Kai Buchmann muss weg' ist in dieser Stadtverwaltung total fehl am Platz. Was hier fehlt ist die Möglichkeit, den Filz radikal mit einer Heckenschere zu durchschneiden, klitzeklein zu schnippeln und zu entsorgen.
21.10.2018, 13.46 Uhr
Leo 1A5 | Seelenfänger...
Wenn ein neuer Bürgermeister gewählt wurde, ist doch klar das die bisherigen Profitere alles versuchen um den ,,Neuen" davon zu überzeugen das es besser ist,, weiter so" mit ihnen zusammen zu arbeiten als das er die Politik für die Bürger macht.

Da wird er umworben und mit Pöstchen bedacht in Aufsichtsräten etc. die Geld bringen nur damit er ruhig gestellt wird und sich ja nichts ändert für ein gewisses Klientel das seit 28 Jahren schön verdient an allem und jedem.

Hat man ihn dann einmal in der ,,Falle" kann er nur noch das machen was diese Leute von ihm wollen.

Der Bürgermeister ist dann wie ,,Jagdhund an der Kette" weil sie ihn angelegt haben. So läuft das in Deutschland 2018
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