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Mo, 14:58 Uhr
07.02.2005

Weniger verkauft, mehr erlöst

Nordhausen (nnz). Das ist eine Formel, die zumindest mißtrauisch machen sollte. In welcher Branche sie jedoch Realität ist, das gibt es mit dem bekannten Klick.


Im Jahr 2003 betrug der Stromabsatz der Energieversorgungsunternehmen an Endabnehmer in Thüringen 12,1 Milliarden Kilowattstunden (kWh). Das waren nach Angaben des Thüringer Landesamtes für Statistik 1,6 Prozent weniger als im Jahr 2002. Die privaten Haushalte bezogen 119,9 Millionen kWh bzw. 4,3 Prozent mehr Strom aus dem allgemeinen Versorgungsnetz. Damit verbrauchte der Thüringer Durchschnittshaushalt 2 584 kWh im Jahr 2003. Die anderen Tarif- und Sonderabnehmer reduzierten ihren Strombedarf um 316,5 Millionen kWh (- 3,3 Prozent) auf 9 174,2 Millionen kWh.

Die Stromversorger erzielten von den Endabnehmern im Jahr 2003 Erlöse in Höhe von 1 156,4 Millionen Euro. Das waren 9,7 Prozent höhere Erlöse als im Jahr 2002. Der Durchschnittserlös betrug in Thüringen 9,6 Cent für die Kilowattstunde Strom, ein Cent mehr als im Jahr zuvor. Bundesweit lag der durchschnittliche Erlös im Jahr 2003 bei 8,8 Cent pro Kilowattstunde (2002: 8,0 Cent).

Für die Stromabnehmer gab es sehr unterschiedliche Tarif- und Vertragsregelungen. Von den privaten Haushalten erlösten die Energieerzeuger 2003 durchschnittlich 14,9 Cent pro Kilowattstunde (2002: 13,9 Cent/kWh). Die Industriebetriebe zahlten durchschnittlich 7,2 Cent je Kilowattstunde (2002: 6,2 Cent/kWh).

In den Erlösen sind neben Arbeits-, Leistungs- und Verrechnungsentgelte auch Netznutzungsentgelte, Stromsteuer sowie Ausgleichsabgaben nach dem Erneuerbare Energien-Gesetz und dem Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz enthalten, nicht jedoch die Mehrwertsteuer und rückwirkende Stromsteuerrückerstattungen. Die Erlöse zeigen nur die Einnahmeseite der Stromversorger auf und sind nicht mit deren Gewinn identisch.
Autor: nnz

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