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Do, 10:35 Uhr
27.09.2018
Handball-Nationalmannschaft zu Gast in Nordhausen

Das wird ein cooler Kracher gegen Russland

„Fast-Heimspiel“ für die Größte im Team: Wenn die DHB-Frauen am Sonntag in Nordhausen auf Olympiasieger Russland trifft, freut sich Luisa Schulze auf viele bekannte Gesichter in den Hallen. Im Interview spricht Schulze über den aktuellen Lehrgang in Aschersleben, die Vorfreude auf den Olympiasieger und die neue Teammanagerin Laura Steinbach...

Die Kreisläuferin der SG BBM Bietigheim (1,90 Meter groß), die gerade ihren 28. Geburtstag gefeiert hat, spielte früher für den HC Leipzig - und hat speziell zur Anhalt-Arena in Dessau-Roßlau, in der man am Samstag spielen wird, eine besondere Beziehung. Im Interview spricht Schulze über den aktuellen Lehrgang in Aschersleben, die Vorfreude auf den Olympiasieger und die neue Teammanagerin Laura Steinbach.

Seit Montag läuft der Lehrgang in Aschersleben, das erste Treffen des Teams seit Juni. Wie war der Start?

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Luisa Schulze: Die ersten Einheiten waren - speziell natürlich für unsere Neulinge - zum Kennenlernen, aber wir sind das immer schnell wieder drin. Bundestrainer Henk Groener hat das gut gesteuert, auch mit der Mischung aus Taktik und Athletik. Das macht Spaß, wieder mit den andere zu trainieren - denn jeder weiß auch, worum es geht.

Sie haben die Neuzugänge angesprochen. Wie schnell werden diese Talente integriert?

Luisa Schulze: Das geht bei uns ganz schnell, wir sind als Typen und als Mannschaft ganz unkompliziert. Wir kennen ja auch die jüngeren Spielerinnen aus der Liga, und auf der persönlichen Ebene findet sich das schnell.

Sie stammen aus Altenburg und haben viele Jahre in Leipzig gespielt. Was bedeuten Ihnen dann diese heimatnahen Länderspiele in Dessau-Roßlau und Nordhausen?

Luisa Schulze: Das ist eine richtig coole Sache. Viele Freunde und die Familie kommen zum Beispiel am Samstag nach Dessau-Roßlau. Seit ich in Bietigheim spiele, sehe ich meine Familie nicht mehr so oft. Zudem kenne ich die Anhalt-Arena sehr gut. Wir haben dort mit dem HC Leipzig einige Spiele absolviert, zudem, war ich ja auch schon 2015 beim WM-Playoff gegen Russland mit dabei. Ich bin mir sicher, dass die Stimmung in beiden Hallen richtig toll sein wird, da freuen wir uns drauf.

Sehen Sie die Partien also auch unter dem Fokus, Revanche für 2015 gegen Russland zu nehmen?

Luisa Schulze: Ich denke eher an uns und unsere EM-Vorbereitung, auch wenn es natürlich toll wäre, den Olympiasieger zu besiegen. Das Potenzial dazu haben wir, auch wenn wir eine junge Mannschaft sind - das hat zum Beispiel unser EM-Qualifikationsspiel gegen Spanien gezeigt. Wenn wir auch am Wochenende eine solche Leistung aufs Feld bringen und wenn wir in vollen Hallen toll unterstützt werden, haben wir auch gegen Russland eine Chance. Es werden jedenfalls zwei coole Spiele, die auch zeigen, wo wir mit Blick auf die EM gerade stehen.

Ist es generell etwas Besonderes gegen den aktuellen Olympiasieger zu spielen?

Luisa Schulze: Mir macht jedes Länderspiel Spaß, aber es ist unser Ziel, sich mit den Besten zu messen, um in naher Zukunft auch einmal eine Medaille bei einem großen Turnier zu gewinnen. Daher ist es gut, gegen Mannschaften wie Russland anzutreten. Die Spiele sind echte Kracher, auf die wir uns genauso freuen wie hoffentlich auch die Fans. Es macht schließlich Spaß gegen eine Mannschaft wie Russland zu spielen.

Machen Sie sich jetzt schon Gedanken über die schwere Vorrundengruppe bei der EM?

Luisa Schulze: Das sind wahrliche keine einfachen Gegner, aber zum aktuell frühen Zeitpunkt der EM-Vorbereitung schauen wir in Aschersleben und bei den beiden Länderspielen erst einmal auf uns und unsere Entwicklung. Das geht dann Schritt: Je näher die EM kommt, desto mehr befassen wir uns mit Norwegen, Rumänien und Tschechien.

In Aschersleben ist Laura Steinbach erstmals die neue Teammanagerin. Sie haben noch mit ihr im Nationalteam auf dem Feld gestanden. Ist das jetzt eine besondere Situation?

Luisa Schulze: Es ist super, dass eine ehemalige Spielerin diesen Posten bekommen hat. Laura weiß genau, was wir brauchen. Sie weiß, wie Trainingslager oder Turniere ablaufen. Ich kenne sie sehr gut und freue mich, dass sie wieder dabei ist. Sie wurde super von der Mannschaft aufgenommen - und jede Spielerin weiß, dass Laura neben allem Organisatorischen auch immer eine Ansprechpartnerin für alle sein wird.

Karten für die beiden Länderspiele gegen Olympiasieger Russland gibt es unter www.dhb.de/tickets.

Das Interview führte der Deutsche Handballbund
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