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Fr, 10:54 Uhr
07.09.2018
Gemeinsamkeiten

Gleich drei Verträge unterschrieben

Der Nordhäuser Oberbürgermeister Kai Buchmann und Landrat Matthias Jendricke konnten heute gleich drei wichtige Verträge unterzeichnen: den Vergleichs-Vertrag zum Albert-Kuntz-Sportpark sowie die Verträge zum Bau von Geh- und Radwegen nach Herreden und Hesserode...

Unterschrieben (Foto: J. Piper) Unterschrieben (Foto: J. Piper)
Erst in dieser Woche hatten der Stadtrat und Kreistag mit großer Mehrheit diesen Vorhaben zugestimmt, nachdem die Fraktionsvorsitzenden aus Kreistag und Stadtrat am Montag die Details verhandelt hatten.

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Im Vertrag zum Albert-Kuntz-Sportpark einigen sich Stadt und Landkreis darauf, dass der Landkreis das Stadion zum 1. Januar 2019 unentgeltlich übernimmt, um es anschließend zu modernisieren, zu sanieren und zu betreiben. Hierfür wird die Kreisverwaltung die bisher durch die Stadt geleisteten Planungen vorantreiben, um zeitnah die in Aussicht gestellten gut 6 Millionen Euro Fördermittel beim Thüringer Infrastrukturministerium zu beantragen. Hinzu kommen der Eigenanteil sowie ein zusätzlicher finanzieller Beitrag von Wacker 90, so dass insgesamt rund 8 Millionen Euro investiert werden können. Dazu ist Ende nächster Woche ein Gespräch mit Ministerin Birgit Keller in Erfurt geplant. Mit diesem Vertrag schließen beide Parteien auch einen Vergleich zu den laufenden Widersprüchen der Stadt Nordhausen zur Höhe der Kreisumlage in den Jahren 2012, 2014, 2016 und 2017.

In den beiden weiteren Verträgen verständigen sich Stadt und Landkreis auf den Bau von zwei kombinierten Geh-und Radwegen von Nordhausen nach Herreden sowie nach Hesserode mit einer Weiterführung in den Nachbarort Kleinwechsungen sowie deren Unterhalt.

Durch dieses gemeinsame Vorgehen und die Teilung der Baukosten erhöht sich die Förderquote des Freistaats Thüringen. Der städtische Anteil wird mit bis zu 90 %, der Anteil des Landkreises mit bis zu 75 % gefördert. Beide Vertragspartner hoffen nun, dass die betroffenen Grundstückseigentümer die für die Wege erforderlichen Flächen zu Verfügung stellen.

Oberbürgermeister Kai Buchmann und Landrat Matthias Jendricke zeigten sich - auch angesichts der vorangegangenen teils kontrovers geführten Diskussionen - sehr zufrieden mit dem klaren Votum ihrer politischen Gremien. Mit dem Vergleich mit der Stadt Nordhausen hat der Landkreis zudem nun fast alle offenen Kreisumlagestreitigkeiten geklärt. Mit der Abgabe der freiwilligen Aufgabe AKS kann sich die Stadt nunmehr mit den freien Ressourcen auf die kommunalen Pflichtaufgaben konzentrieren und hier die Umsetzung der Projekte weiter vorantreiben.
Autor: red

Kommentare
Stadtbewohner
07.09.2018, 12.48 Uhr
Radweg
Warum wird nach Hesserode nicht die vorhandene Straße genutzt? Einbahnstraße und Abtrennung einer Fahrspur. Nach Nordhausen geht es dann über Werther.
altmeister
07.09.2018, 13.42 Uhr
@Stadtbewohner
Dieser Vorschlag ist nicht schlecht, sollte von den Verantwortlichen aufgegriffen und umgesetzt werden!
B.Denklich
07.09.2018, 18.11 Uhr
Weil
die alte B243 die einzige Ausweichmöglichkeit nach Nordhausen wird, wenn im Ortskern von Hesserode eine vorhandene Brücke saniert werden wird, weil die Ampelphasen von Werther stadteinwärts, gerade zu den Hauptverkehrszeiten geändert werden müssten, da sich der Verkehr zurückstauen würde bis zur Autobahn, weil der Verkehr bei nicht selten vorkommenden Unfällen auf der Autobahn über Hesserode umgeleitet wird und alles zusammenbricht, wenn dort ein Radweg langgehen würde, und und und. Solche Vorschläge können nur von Leuten kommen, die nicht wirklich eine Ahnung von der Situation vor Ort haben. Meines Wissens kämpfen die Hesseröder und auch die Kleinwechsunger seit Jahren um diesen Radweg. Fragt die Leute vor Ort, bevor Ihr was vorschlagt, was vielleicht leicht umsetzbar scheint, aber zum Schluss völlig nach hinten losgehen wird.
Stadtbewohner
07.09.2018, 22.12 Uhr
Dann...
geht die Umleitung über die neue B243. Es wird doch eh jeder Meter mit dem Auto gefahren. Ich höre immer nur Auto, Auto, Auto.
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