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Di, 15:30 Uhr
04.09.2018
Neue Ausstellung im Kunsthaus

Wie Künstler Literatur sehen

Am Samstag kommender Woche wird im Kunsthaus Meyenburg die nächste Sonderausstellung eröffnet. Die große Herbstausstellung präsentiert im Kunsthaus Meyenburg erstmals „Weltliteratur zum Sehen“, mit Werken von Max Beckmann, Marc Chagall, Salvador Dalí, Max Ernst, Henri Matisse, Joan Miró, Pablo Picasso und anderen namenhaften Künstlern...

Die eigens für das Nordhäuser Kunsthaus konzipierte einzigartige Ausstellung, beschäftigt sich mit einer der ergiebigsten Quellen des künstlerischen Schaffens, der bildhaften Umsetzung von großen Themen der Weltliteratur. Die in der Ausstellung zu sehenden 100 originalen Kunstwerke verdeutlichen, wie Maler und Grafiker der Klassischen Moderne mit den literarischen Themen umgehen. Der besondere Reiz dieser Ausstellung ist, dass der Betrachter über das Bild auch einen unerwarteten Bezug zum literarischen Text findet.

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Bekannte und weniger bekannte Texte wurden immer wieder und auf unterschiedlichste Weise von namhaften Künstlern in eindrucksvollen und anschaulichen Bildzyklen dargestellt, z.B. von Salvador Dalí „Alice im Wunderland“ (Lewis Carroll) und „Faust“ (Johann Wolfgang von Goethe) oder von Henri Matisse „Ulysses“ (James Joyce). Marc Chagall schuf 1923 seine expressiven Radierungen zu Nicolai Gogol‘s „Die toten Seelen“ und beeindruckende farbintensive Lithographien zur „Bibel“ (1956).


Die Ausstellung zeigt einerseits, dass sich Pablo Picasso sowohl von Werken der griechischen Antike - wie „Die Metamorphosen“ (Ovid) - inspirieren ließ, als auch von Gedichten von Jacques Prévert und andererseits, dass der spanische Künstler für jedes literarische Werk eine andere künstlerische Stilistik verwendete.

Alle Leihgaben dieser Ausstellung stammen aus Privatbesitz. Das Ausstellungsprojekt wurde von der Sparkassenkulturstiftung Hessen-Thüringen, der Kreissparkasse Nordhausen und dem Kunsthaus Meyenburg Förderverein unterstützt.

Die Ausstellung wird am Samstag, den 15. September, um 18 Uhr eröffnet und ist bis zum 30. Dezember im Kunsthaus Meyenburg zu sehen.
Autor: red

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