Di, 14:18 Uhr
31.07.2018
Neues aus Hohenrode
Gut beschirmt in die zweite Spendenphase
Wenn Gisela Hartmann in ihren Park einlädt, dann kommen nicht nur Bekannte und Freunde, dann sind es meist auch Politiker, die per Dauereinladung geradezu "herzitiert" werden...
Schirmherrin Dr. Babette Winter, Gisela Hartmann (Foto: nnz)
Und so widerfuhr das nicht nur Vertretern der Bundespolitik, sondern heute einer Kulturstaatssekretärin der rot-rot-grünen Landesregierung, die in einem Nebensatz von einem durch Frau Hartmanns Anrufen gestressten eigenen Büro berichtete.
Nun kennt Dr. Babette Winter auch Gisela Hartmann persönlich und seit heute Vormittag auch den dazugehörigen Förderverein, den Park und die Villa und: den Pavillon. Um dieses klassizistische Bauwerkchen drehte sich bei der Zeremonie der Schirmherrschaftsverleihung eigentlich alles.
Der Pavillon hat in den zurückliegenden Jahrzehnten derart gelitten, dass - bildlich ausgedrückt - kein Stein mehr auf dem anderen stehen wird, wenn er saniert und erhalten ist. Das Dach erlitt einen 100prozentigen Totalschaden, eine Bodenplatte muss eingelegt werden und die Stufenanlage komplett erneuert werden. Es werden darüber hinaus Fenster eingesetzt, die von außen durch Fensterläden vor Vandalismus geschützt werden sollen.
Frau Winter war sodann ganz Staatsfrau, die natürlich überwältigt war vom bürgerschaftlichen Engagement der Vereinsmitglieder, mehrfach Gisela Hartmann lobte, kundtat, dass sie aus dem Auto heraus 200 Euro für den Förderverein als Spende online überwiesen hatte (Beifall) und mitteilte, dass das Land Thüringen sich auch weiterhin an der Sanierung von Park und Villa beteiligen könne. Die Villa im Park Hohenrode einschließlich des Pavillons im Park ist im Programm National bedeutende Kulturdenkmale gelistet. Für das Jahr 2018 sind vom Bund und vom Land jeweils 80.000 Euro für den gesamten Park bereitgestellt worden, davon fließen rund 40.000 Euro in die Sanierung des Pavillons. Weitere 160.000 Euro werden noch benötigt.
Das sind schon Hausnummern, wenn man zusammenrechnet, dass insgesamt rund 1,3 Millionen Euro an öffentlichen Geldern in den Park geflossen sind. Ohne das beständige Klappern von Hartmann und Co. wäre die Summe vermutlich deutlich geringer ausgefallen.
Der Chefarzt der Kinder- und Jugendpsychiatrie des Südharz Klinikums, Prof. Heiser, der heute auch den Verein "Schattenkinder" vertrat, berichtete von der therapeutischen Wirkung des Refugiums auf seine ihm und seinen MitarbeiterInnen anvertrauten Kinder und Jugendlichen. Er übergab der Staatssekretärin eine Collage mit Sonnenblumen und Wünschen, die seine jungen Patienten angefertigt hatten.
Dank an Wolfgang Asche für sein Engagement (Foto: nnz)
Gewürdigt wurde dann auch noch das Engagement von Sparkassen-Chef Wolfgang Asche, der nicht nur vor 14 Jahren zu den 34 Gründungsmitgliedern des Fördervereins gehörte, sondern auch in den jeweiligen Vorständen mitwirkte. Sowohl aus dem Vorstand des Vereins als auch aus der Bürgerstiftung wurde er verabschiedet und übernimmt nun den Vorsitz des Bürgerstiftungsrates. Wird defacto der Chefaufseher. Die Kreissparkasse wird weitere 2.000 Euro für die Sanierung des Pavillons spenden in der Hoffnung, das weiteres Geld aus privaten und unternehmerischen Geldquellen zusammenkommt, denn wie ist auf einer Info-Tafel zu lesen: "... und weiter gehts!"
Peter-Stefan Greiner
Autor: nnz
Schirmherrin Dr. Babette Winter, Gisela Hartmann (Foto: nnz)
Und so widerfuhr das nicht nur Vertretern der Bundespolitik, sondern heute einer Kulturstaatssekretärin der rot-rot-grünen Landesregierung, die in einem Nebensatz von einem durch Frau Hartmanns Anrufen gestressten eigenen Büro berichtete.
Nun kennt Dr. Babette Winter auch Gisela Hartmann persönlich und seit heute Vormittag auch den dazugehörigen Förderverein, den Park und die Villa und: den Pavillon. Um dieses klassizistische Bauwerkchen drehte sich bei der Zeremonie der Schirmherrschaftsverleihung eigentlich alles.
Der Pavillon hat in den zurückliegenden Jahrzehnten derart gelitten, dass - bildlich ausgedrückt - kein Stein mehr auf dem anderen stehen wird, wenn er saniert und erhalten ist. Das Dach erlitt einen 100prozentigen Totalschaden, eine Bodenplatte muss eingelegt werden und die Stufenanlage komplett erneuert werden. Es werden darüber hinaus Fenster eingesetzt, die von außen durch Fensterläden vor Vandalismus geschützt werden sollen.
Frau Winter war sodann ganz Staatsfrau, die natürlich überwältigt war vom bürgerschaftlichen Engagement der Vereinsmitglieder, mehrfach Gisela Hartmann lobte, kundtat, dass sie aus dem Auto heraus 200 Euro für den Förderverein als Spende online überwiesen hatte (Beifall) und mitteilte, dass das Land Thüringen sich auch weiterhin an der Sanierung von Park und Villa beteiligen könne. Die Villa im Park Hohenrode einschließlich des Pavillons im Park ist im Programm National bedeutende Kulturdenkmale gelistet. Für das Jahr 2018 sind vom Bund und vom Land jeweils 80.000 Euro für den gesamten Park bereitgestellt worden, davon fließen rund 40.000 Euro in die Sanierung des Pavillons. Weitere 160.000 Euro werden noch benötigt.
Das sind schon Hausnummern, wenn man zusammenrechnet, dass insgesamt rund 1,3 Millionen Euro an öffentlichen Geldern in den Park geflossen sind. Ohne das beständige Klappern von Hartmann und Co. wäre die Summe vermutlich deutlich geringer ausgefallen.
Der Chefarzt der Kinder- und Jugendpsychiatrie des Südharz Klinikums, Prof. Heiser, der heute auch den Verein "Schattenkinder" vertrat, berichtete von der therapeutischen Wirkung des Refugiums auf seine ihm und seinen MitarbeiterInnen anvertrauten Kinder und Jugendlichen. Er übergab der Staatssekretärin eine Collage mit Sonnenblumen und Wünschen, die seine jungen Patienten angefertigt hatten.
Dank an Wolfgang Asche für sein Engagement (Foto: nnz)
Gewürdigt wurde dann auch noch das Engagement von Sparkassen-Chef Wolfgang Asche, der nicht nur vor 14 Jahren zu den 34 Gründungsmitgliedern des Fördervereins gehörte, sondern auch in den jeweiligen Vorständen mitwirkte. Sowohl aus dem Vorstand des Vereins als auch aus der Bürgerstiftung wurde er verabschiedet und übernimmt nun den Vorsitz des Bürgerstiftungsrates. Wird defacto der Chefaufseher. Die Kreissparkasse wird weitere 2.000 Euro für die Sanierung des Pavillons spenden in der Hoffnung, das weiteres Geld aus privaten und unternehmerischen Geldquellen zusammenkommt, denn wie ist auf einer Info-Tafel zu lesen: "... und weiter gehts!"
Peter-Stefan Greiner


