Fr, 14:30 Uhr
13.07.2018
Trockener Sommer bringt Brandgefahr mit sich
Brandgefährlich
Endlich ein paar Tropfen Wasser! - so mancher Kleingärtner wird sich über die Regenfälle der vergangenen Tage gefreut haben. Doch schon in der nächsten Woche könnte sich die Lage wieder ändern. Und mit der Trockenheit steigt auch die Gefahr von Bränden zwischen Wald und Wiese. Worauf man als Wanderer und Spaziergänger achten sollte um Brände zu vermeiden weiß man beim Forstamt Bleicherode-Südharz...
Feldbrand zwischen Groß- und Kleinfurra Anfang des Monats. Foto: S. Dietzel
Nach niedrigen Temperaturen, höhrer Luftfeuchtigkeit und mehr Niederschlägen wurde die Waldbrandgefahrenstufe zu Beginn der Woche von 3 auf 2 herabgesenkt.
Für die Mitarbeiter im Forstamt Bleicherode-Südharz bedeute das eine etwas ruhigere Woche, in der langen Trockenphase zuvor hatte man wiederholt Gefahrenstufe 4 von 5 erreicht, berichtet Bernd Waldheim vom Forstamt. Konkret bedeutet das: ständige Bereitschaft und Streife fahren in besonders gefährdeten Gebieten. Bei Stufe 5 müsste man ganze Waldgebiete für die Öffentlichkeit sperren. Dazu zählen Bereiche in denen nach Stürmen wie "Frederike" noch viel Totholz liegt oder in denen viele Nadelhölzer, vor allem Fichten, zu finden sind. "Die Nadeln in Bodennähe waren in den letzten Wochen pulvertrocken, zum Teil zog sich die Trockenheit bis in die Kronen hinauf", berichtet Herr Waldheim.
Viel braucht es hier nicht um einen Brand auszulösen, schon ein achtlos weggeworfener Zigarettenstummel oder der heiße Auspuff eines Fahrzeuges könnte reichen. "Egal ob mit dem Auto oder dem Motorrad, im Sommer sollte man nicht mit dem Fahrzeug in den Wald oder auf die Wiese fahren", sagt Waldheim. Auch liegengelassene Glasflaschen können zur Gefahr werden, wer Flaschen findet sollte sie mitnehmen oder im nächsten Mülleimer entsorgen, rät das Forstamt. Und natürlich sollte man kein offenes Feuer entfachen, also auch nicht grillen.
Angelo Glashagel
Autor: redFeldbrand zwischen Groß- und Kleinfurra Anfang des Monats. Foto: S. Dietzel
Nach niedrigen Temperaturen, höhrer Luftfeuchtigkeit und mehr Niederschlägen wurde die Waldbrandgefahrenstufe zu Beginn der Woche von 3 auf 2 herabgesenkt.
Für die Mitarbeiter im Forstamt Bleicherode-Südharz bedeute das eine etwas ruhigere Woche, in der langen Trockenphase zuvor hatte man wiederholt Gefahrenstufe 4 von 5 erreicht, berichtet Bernd Waldheim vom Forstamt. Konkret bedeutet das: ständige Bereitschaft und Streife fahren in besonders gefährdeten Gebieten. Bei Stufe 5 müsste man ganze Waldgebiete für die Öffentlichkeit sperren. Dazu zählen Bereiche in denen nach Stürmen wie "Frederike" noch viel Totholz liegt oder in denen viele Nadelhölzer, vor allem Fichten, zu finden sind. "Die Nadeln in Bodennähe waren in den letzten Wochen pulvertrocken, zum Teil zog sich die Trockenheit bis in die Kronen hinauf", berichtet Herr Waldheim.
Viel braucht es hier nicht um einen Brand auszulösen, schon ein achtlos weggeworfener Zigarettenstummel oder der heiße Auspuff eines Fahrzeuges könnte reichen. "Egal ob mit dem Auto oder dem Motorrad, im Sommer sollte man nicht mit dem Fahrzeug in den Wald oder auf die Wiese fahren", sagt Waldheim. Auch liegengelassene Glasflaschen können zur Gefahr werden, wer Flaschen findet sollte sie mitnehmen oder im nächsten Mülleimer entsorgen, rät das Forstamt. Und natürlich sollte man kein offenes Feuer entfachen, also auch nicht grillen.
Angelo Glashagel


