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So, 07:00 Uhr
01.07.2018
Zahlen-Jonglage

Statistische Integration

Der EU-Asylgipfel ist Geschichte. Nach all dem, was man in diversen Medien darüber lesen konnte, wird sich nichts ändern, Deutschland wird weiterhin das Lieblingsziel von Migranten aller Herren Länder bleiben. Das müsste doch ungeheure Vorteile für dieses Land bringen und so haben wir uns erkundigt...

Ehemalige Grenzkontrollstelle bei Obernberg (Foto: nnz) Ehemalige Grenzkontrollstelle bei Obernberg (Foto: nnz)
Unsere Bundeskanzlerin scheint - getreu ihrem schon mehrfach geleisteten Eid - in den zurückliegenden Tagen hervorragend für den Schutz dieser Republik gearbeitet zu haben. Sie habe Zusagen von 14 Ländern, die Flüchtlinge zurücknehmen würden, wenn sie denn in diesen Ländern erstregistriert sind: Belgien, Dänemark, Estland, Finnland, Frankreich, Litauen, Lettland, Luxemburg, Niederlande, Portugal, Schweden, Tschechien und Ungarn und - man lese und staune - Polen.

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Polen? Ist das nicht dieser böse Nachbar, dem Deutschland und die EU-Führungen immer wieder mit Sanktionen drohten, weil der nicht bereit sei, Flüchtlinge überhaupt aufzunehmen? Wen soll Polen also zurücknehmen? Wahnwitziger sind bislang scheinbare Erfolge wohl nicht verkauft worden. Ungarn und Tschechien haben dementiert, wer also liegt noch an der Haupteinwanderungsroute? Etwa Luxemburg?

Aber mal die große Politik beiseite geschoben. Wir sollten eigentlich keine Frauen und Männer, die es in unser gelobtes Land schafften, zurückbringen. Wir vergeben uns damit die wohl größte Chance zur Lösung unseres Fachkräfteproblems. Jedenfalls, wenn man den Verlautbarungen des Institutes für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) und dessen Erhebungen vom März Glauben schenken darf. Das hat ermittelt, das bisher ein Fünftel der Angekommenen einen Job gefunden hat. Mehr noch: "Wenn sich der Beschäftigungszuwachs so fortsetzt, hat nach fünf Jahren die Hälfte der Zuwanderer eine Arbeit", sagte Herbert Brücker, Leiter des IAB-Forschungsbereichs Migration unlängst der Rheinischen Post.

Um den Norden Thüringens muss diese frohe Kunde allerdings einen weiten Bogen gemacht haben. Allein im Landkreis Nordhausen leben aktuell so um die 900 Frauen, Männer und Kinder als Flüchtlinge, so genau kann man das vermutlich für einen konkreten Moment in diesem Land nicht feststellen.

Auch hier am Inn soll die Bayrische Grenzpolizei künftig kontrollieren? (Foto: nnz) Auch hier am Inn soll die Bayrische Grenzpolizei künftig kontrollieren? (Foto: nnz)
524 von ihnen sind Ende Mai erwerbsfähige Leistungsberechtigte, sie bekommen Hartz IV. Aber erwerbsgebend, das heißt, sozialversicherungspflichtig in den ersten Arbeitsmarkt integriert, wurden in den ersten fünf Monaten dieses Jahres lediglich 47. Das sind nicht einmal neun Prozent. Gräbt man schon bei den 47 in diesem und bei den rund 100 im vergangenen Jahr etwas tiefer, dann ist die Realität noch ernüchternder.

Zum Beispiel haben wir beim Nordthüringer Unternehmerverband angefragt und wollten wissen, wie viele Einstellungen es in den zurückliegenden Jahren gegeben habe? Von den nahezu 200 Mitgliedsunternehmen mit mehr als 29.000 Beschäftigten hatten - eigenen Angaben zufolge - mal gerade zehn Kontakt mit Flüchtlingen. Rechnet man da die Vorzeige-Klasse der Autohaus-Peter-Gruppe raus, wird es für die Integrationsstatistiker noch verheerender: Von den 20 Flüchtlingen, die mit einem NUV-Mitgliedsunternehmen in Kontakt kamen, waren im Verlaufe der zurückliegenden zweieinhalb Jahre sieben wieder abhanden gekommen. Hier die Begründungen für Absagen aus Sicht der Unternehmen:
  • intensive Suche nach Azubis: ohne Erfolg, eine Absage kurz vor Beginn
  • zwei männliche Praktikanten mit Aussicht auf Ausbildung: abgebrochen während des Praktikums
  • ein männlicher Auszubildender: Abbruch kurz nach Ausbildungsbeginn
Über die Abbruchquote der Peter-Klasse - trotz intensivster Betreuung - hatten wir bereits berichtet. In Summe sind momentan bei den 200 Mitgliedsunternehmen des NUV acht Mitarbeiter in einer Beschäftigung.

Vielleicht gibt es aber dennoch Hoffnung für den Arbeitsmarkt in diesem Land: Unlängst wurde berichtet, dass sechs Afghanen im Landkreis Fürstenfeldbruck bei München mit insgesamt 931.000 Euro für ein den Weg in ein normales Arbeitsleben in Deutschland gefördert wurden. Der Erfolg des Projekts hält sich indes laut Medienberichten in Grenzen. Einer tauchte auch, ein anderer hatte Alkoholprobleme... Quintessenz: Es muss nur genügend Geld da sein.

Das alles ist eine Momentaufnahme, die sich vermutlich in einer Woche, in einem Monat oder in einem Jahr ähnlich zeigen wird, denn: An der afrikanischen Mittelmeerküste werden angesichts der jüngsten Gipfelergebnisse die nächsten Schlauchboote zum Wassergang vorbereitet. Die De-Facto-Einladungen hat auch der Schein-Gipfel der zurückliegenden Tage nicht abgeschafft.
Peter-Stefan Greiner
Autor: nnz

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Kommentare
Kritiker86
01.07.2018, 07:48 Uhr
Find
ich echt gut wie die Migranten gefördert werden. Während die deutschen Azubis sagen wir mal sehr oft wie Dreck behandelt werden(leider selbst mehrfach erlebt). Da muss sich niemand wundern wieso manche Unternehmen keinen Nachwuchs mehr bekommen. In diese Migranten wird soviel Geld gesteckt das ist der Wahnsinn, und wenn sie dann mitkriegen wie es hier abläuft machen sie die Mücke. Die Probleme der Unternehmen sind wie ich schon immer sagte selbst gemacht . Kein Wunder das alle nur noch die AFD wählen wollen. Das ist die logische Konsequenz aus den Folgen der Handlungen der willkürlichen Parteien und deren Lobbyisten. Die Abwärtsspirale ist schon längst im Gang in Deutschland und wird weiter sinken für alle...Nur die Reichen in diesen Land lachen sich ins Fäustchen weil man hier gut,gerne und schön leben kann. Wir werden ein Schmelztiegel der Religionen...was zu sozialen Konflikten erheblichen Ausmaßes führen wird. Die Zustände sind meiner Ansicht nach gut mit den zu vergleichen in den USA. Der ganze Schmutz der Kapitalismushochburg USA kommt herübergeschwommen und saugt uns aus wie eine Mücke ihren Wirt. Und was mich am meisten erschreckt es gibt kaum einen Widerstand in der Bevölkerung!!! Das alles nehmen wir mit einen Achselzucken hin und sagen was es geht es mich an. Wo ist der Stolz der alten DDR- Bürger geblieben die auf biegen und brechen zusammengehalten haben auch in bitterster Not!! Das Aufkeimen sozialer Unruhen ist die beste Waffe gegen die Herrscher der oberen Schichten. Davor haben sie nämlich alle Angst.
Kama99
01.07.2018, 08:37 Uhr
Statistische Integration...
...was soll`s? der normale Bürger der jeden Tag auf Arbeit geht muß oder soll das nehmen wie es ist. Frau M. sorgt schon für genügend (auch weiterhin) Nachschub von unbrauchbaren "Fachkräften". Gute Nacht Deutschland. Dafür geht man dann arbeiten um diese zu ernähren.
Andreas Dittmar
01.07.2018, 09:15 Uhr
Danke Her Greiner für ihren Beitrag
Da hatten wir wohl den selben Gedanken. Sie haben mit ihren Fakten auch das Märchen einer erfolgreichen Integration widerlegt. Ich denke, dass die Leute nicht nur wissen sollten, was da beschlossen wurden, sondern sich auch die mediale Inszenierung verinnerlichen.

Das ist die ernüchternde Bilanz des Gipfels: Bis Frontex im Jahre 2020 "steht" , ist die europäische Außengrenze weiterhin offen. Diktator Erdogan bekommt 3 Mrd. Euro und erpresst weiterhin die EU. Ein Geschenk zur erfolgreichen Wiederwahl ?

Das aus meiner Sicht anzustrebende Ziel war:
Idomeni, Rözke, Spielfeld dürfen sich nicht wiederholen. Menschen sollten daran gehindert werden, ihr letztes Geld für ein mögliches Ertrinken an Schlepper und NGO's zu zahlen.

Das Ziel der Kanzlerin war da eher, die Regierungskrise zu entschärfen und die Machtprobe gegen Seehofer für sich zu entscheiden. Möge er sich dieses Werk bei klarem Verstand durchlesen und die einzig richtige Konsequenz ziehen.

Was ist mit den Auffanglagern und Ankerzentren ? So etwas gab es in nicht nur in Europa sondern auch in Nordafrika schon einmal. 68,5 Mio Flüchtlinge zählte das UNHCR in diesem Jahr. Wollen wir wirklich Lager für die Leute bauen, sozusagen als Wartesaal ???????

50 Mrd. Euro hat die Bundesrepublik im Jahr 2017 für Migration ausgegeben. Geht man von 1000 Euro Lebenshaltungskosten (da sollten auch die Sachleistungen gedeckelt sein) und 2 Mio. Leistungsempfängern aus, dann sind 2 Mrd. Euro bei den Menschen angekommen und 48 Mrd. Euro nicht. Wenn man diese Summen vor Ort in den Heimatländern investiert, braucht man weder Frontex, Lager oder Rücknahmeabkommen.
Zukunft
01.07.2018, 10:31 Uhr
Nichts
Brüssel hat nicht neues gebracht. Griechenland nimmt zwar registrierte Flüchtlinge zurück, dafür kommen aber andere ins Land, zwecks Familienzusammenführung. Also mehr, als zurück genommen werden. Trump würde sagen, dass ist ein schlechter Deal.

Das die Ergebnisse aus Brüssel als Erfolg in den Medien und der Tagesschau verkauft werden ist schon sehr verwunderlich. Europa die Gemeinschaft, ja, ja, ja,...Jedes Land verfolgt seine Interessen. Wenn sich jetzt 14 Länder zur Wiederaufnahme von bereits registrierten Flüchtlingen verpflichten, müsste der Bürger wissen, wie viele werden denn in den einzelnen Ländern registriert und werden da überhaupt welche registriert und was kostet das Deutschland. All diese Fakten fehlen.

Das Problem mit den Flüchtlingen ist nicht gelöst. Der hohe moralische Anspruch, jedem, der das Wort Asyl an der Grenze sagt aufzunehmen und in einem Verfahren zu prüfen, ob ein Anspruch auf Asyl besteht, wird das soziale Gefüge weiter auseinander triften lassen. Rückführungen sind praktisch unmöglich.
Psychoanalytiker
01.07.2018, 10:47 Uhr
Was soll man da noch sagen ...
Lieber Herr Greiner, zunächst muss ich Sie darauf hinweisen, dass Sie in Ihrem Artikel untertrieben haben. Es sind lt. ARD-Videotext, Seite 107 vom heutigen Tag (10.00 Uhr) nicht zwei, sondern drei Staaten, die den Aussagen von "Das Merkel" (liebevolle Bezeichnung des Kabarettisten Uwe Steimle) widersprachen. Von 28 EU-Staaten hätten laut Angela Merkel 14 Staaten der Vereinbarung zugestimmt. Abzüglich Ungarn, Tschechien und POLEN, die das vehement dementieren, sind es nur noch 11 Staaten. WER schwindelt uns da an?
Wie Sie dann richtig schreiben, ist auch das aufnahmefähigste Land Luxemburg dabei, wenn Flüchtlinge wieder zurückgeführt werden sollen. Tolles Europa, dieses Europa...

Hat die AfD, die nach wie vor nicht meine Partei ist, nicht bereits vor etwa drei Jahren die wesentlichen heutigen "Vereinbarungen" (Abschiebungen von Wirtschaftsflüchtlingen, Auffanglager außerhalb der EU usw.) der Bundeskanzlerin gefordert? Wie wurde die AfD damals bezeichnet? In welche "Ecke" wurde die AfD damals gesteckt? Was kann und muss man bezüglich der CDU bzw. CSU davon ableiten? Warum "hofiert" die SPD diese Kanzlerin noch immer? Ich vertehe nach reiflicher Überlegung nicht, wie man die Regierungsparteien noch wählen kann. Aber "wer soll es denn machen?"

Bezüglich der "Schlauchboote" möchte ich nochmals auf die (perfekt arabisch sprechende) Außenministerin Österreichs hinweisen, die in dieser Woche mitteilte, dass etwa 60 Millionen Menschen, meist aus wirtschaftlichen Gründen, auf "gepackten Koffern" sitzen und sich auf den Weg nach Europa machen wollen. Da fast keiner mehr MUTTI folgt und Migranten aufnehmen will, wird wohl Deutschland ....
geloescht.20250302
01.07.2018, 15:26 Uhr
Europa First!
Was interessiert da ein Eid aufs deutsche Wahlvolk...Mit lästigen Details wie "Schaden vom deutschen Volk abwenden..."

86 Prozent der Wähler wollten es so und waren auch geduldig, obwohl es ein halbes Jahr dauerte, bis die schlimmste Umfallerpartei in Deutschlands Geschichte (Neben den wendehälsischen Blockflöten der so genannten Nationalen Front) sich selbst zum Jagen trug.

Da wedelt der rot-grün oppositionalle Schwanz und feiert die Vertreibung lebenswichtiger Organe der Hundemama, wobei das Gesamtkonstrukt zweier ehemals christlicher Regierungsparteien ignoriert, dass der piesackende sozialdemokratische Wurmfortsatz die dolchstossende Schurkenrolle in der Aufführung "Neuwahlen. Kanzlerinnen- und Horstdämmerung" vorbereitet.

Mal wieder Chapeau, Herr Greiner! Wer jetzt wieder Sie und die zustimmenden Kommentatoren in die inzwischen berühmt-berüchtigte Ecke stellt, die auf dem Zeiger-Eisen 3 Uhr darstellt, hätte sicher auch vor ungefähr knapp 2000 Jahren "Gebt uns Barabbas! Kreuzigt den falschen Messias!" gebrüllt!

Nur eine Matapher, nicht wörtlich zu nehmen.
Leser X
01.07.2018, 16:30 Uhr
Sie ist ja bald weg...
... prophezeie ich hier mal. Aber mir wäre es lieber, dass sie deshalb ihren Posten räumen muss, weil sie in ihrer 12jährigen Amtszeit Millionen Deutsche ärmer gemacht wird.

Man muss das Problem an der Wurzel anpacken und nicht ohne Ende über die Symptome labern.
Peter59
02.07.2018, 10:37 Uhr
Eine ganz alte Forderung....
Der FDJ- Sekretär muss weg!!!!!!!!!! Es gibt Leute, die sagen das schon lange....... FDJ- Sekretär deshalb, wir "gendern" doch, auf welches Klo geht man da? Alles nur noch eine Farce, Deutschland verrottet aufgrund seiner Regierung......
Paulinchen
02.07.2018, 11:10 Uhr
Es ist schon bemerkenswert,…
…wenn zwei Buchstaben vor dem Namen von ehemaligen Ministern und sonstigen Politikern oder auch hochrangigen Juristen stehen. Die Buchstaben sind E und X, zusammen erklären sie mir, dass diese Personen nicht das Rückgrad in ihrer beruflichen Laufbahn hatten, ihre tatsächliche Meinung offen zu äußern. So auch der Ex- Verfassungsgerichtspräsident Prof. Hans-Jürgen Papier. Lesen Sie bitte hier:
https://rp-online.de/politik/deutschland/hans-juergen-papier-einreisen-ueber-andere-eu-laender-grundsaetzlich-verweigern_aid-23744965

seine Meinung, zum Streit zwischen der CSU und der CDU. Wer sich die Mühe macht und ALLES gewissenhaft liest, der kommt am Ende zu dem Ergebnis, dass unsere Kanzlerin über keine oder nur mangelhafte Kenntnisse von bestehenden EU-Gesetzen verfügt. Erst komme ICH – dann komme ICH noch mal, dann kommt eine Weile nichts, aber dann bin ICH wieder da. Aus meiner Sicht sollte die Kanzlerin das Vertrauen ihrer Wähler mehr als nur verspielt haben und steht nun an der Schwelle, nach der die Pension steht.

Wenn sie für unser Land noch etwas Positives tun möchte (Verhinderung der AfD), dann sollte sie endlich zurücktreten, damit es in Deutschland wieder eine Politik für Deutschland und seine Bürgerinnen und Bürger gibt. Derzeitig muss man sich nicht über die Vergleiche des Herrn U. Steimle wundern, denn was er ausgesprochen hat, spricht das Volk (das Pack) schon lange hinter der vorgehaltenen Hand.
Leser X
02.07.2018, 12:29 Uhr
Nach der neuesten Nachrichtenlage...
... kann es nur noch eine Forderung geben: NEUWAHLEN. Damit das unwürdige Theater um zwei nicht zueinander passende politische Stiefschwestern aufhört. Es wird Zeit für ein Ende tiefer Verkrustungen nach 12 Jahren Merkelei und zuletzt auch Seehoferei. Deutschland ist nicht der Nabel der Welt und Bayern nur ein Fliegenschiss auf der Weltkarte.
free Gigi
02.07.2018, 13:44 Uhr
Neuwahlen?
genau, denn dank NNZ-Umfrage (siehe rechts) wird endlich dieser Spuk beendet welcher keine Mehrheit mehr hat...
Psychoanalytiker
02.07.2018, 14:53 Uhr
Ich entscheide mich für Seehofers Ansicht
Nach reiflicher Überlegung: Wenn ich nur zwischen CDU und CSU bzw. Merkel und Seehofer entscheiden müsste (und könnte), würde ich mich heute für Seehofers Ansichten entscheiden.
Es ist genau so, wie es Paulinchen schildert, DAS MERKEL (mir gefällt dieser Ausdruck von U.Steimle stündlich besser) ist ein absoluter "Ich-Mensch". Nur was Sie daherschwatzt hat Bedeutung, ist das "einzig Richtige", in Deutschland und in Europa. Daher macht nahezu keiner mehr mit.

Die 11 übrig gebliebenen Länder sagen doch auch nur "Ja", weil es Regelungen für Abschiebungen geben soll. Ginge es um "Hereinlassen", sehe der Anteil garantiert anders aus. Da blieben vielleicht noch Frankreich und Luxemburg, die sowieso kaum Flüchtlinge aufnehmen, über.

Was ich aber überhaupt nicht verstehe, ist die letzte Umfrage dieser Zeitung. Wie können noch immer über 10 Prozent der nicht repräsentativen Abstimmer der CDU ihre Stimme geben? Das ist mir zu hoch! Hat denn noch immer keiner die Taktik von der Kanzlerin begriffen? Ich will den Fans der CDU nicht reinreden, dazu bin ich zu sehr demokratisch geprägt, aber denkt doch bitte mal tiefgründiger nach ...
Leser X
02.07.2018, 15:11 Uhr
N. Baxter
Die Umfrage, auf die Sie sich beziehen, bleibt auch nur eine Umfrage. Je nachdem, welches Medium eine solche veranstaltet, weisen Sie alle gewisse Eigenheiten aus, welche mit der inneren Verfasstheit der jeweiligen Konsumenten-Clientel zu tun haben. Anders ausgedrückt: Die gleiche Umfrage, z. B. von der Jungen Welt organisiert, zeigte ein ganz anderes Bild...
Andreas Dittmar
02.07.2018, 16:01 Uhr
wirkungsgleich
Seehofer hat die Kanzlerin ultimativ aufgefordert, mit wirkungsgleichen Ergebnissen aus Brüssel zurückzukehren. Er hat gestern festgestellt und öffentlich kommuniziert, das die Ergebnisse nicht seinen Vorgaben entsprechen. Ich sehe das genau so. Der Schutz der Grenze kann nicht bis 2020 ausgesetzt werden, weil dann eventuell mit Frontex eine europäische Lösung steht. Vom Rest mal ganz zu schweigen. Wie wichtig der Grenzschutz ist, zeigt dieser Artikel : https://www.rosenheim24.de/rosenheim/inntal/kiefersfelden-ort44715/grenzkontrollen-kiefersfelden-herrmann-begruesst-verlaengerung-9898712.html

Tut Seehofer das, was er und viele seiner Mitstreiter mit großem tamtam angekündigt haben, wird ihn die Kanzlerin entmachten. Dann hängt die Koalition von der Haltung der CSU ab. Je nach dem ob die CSU zu ihm steht oder ihm in den Rücken fällt, fallen die Würfel in Berlin.
Knickt er ein und gibt klein bei, würde er sich und die CSU bis auf die Knochen blamieren. Dementsprechend wird die LTW in Bayern ausfallen.
Tritt er zurück, spielt er Söder den Ball zu. Er wahrt aber dabei sein eigenes Gesicht und geht mit Haltung als Verlierer aus dem Rennen. Wahrscheinlich war gestern Generalprobe oder er braucht die One Man Show für sein Ego. <= so wird es passieren

Gut gebrüllt nichts erreicht......
Psychoanalytiker
02.07.2018, 16:09 Uhr
Kann mir mal ein CDU-Mitglied ...
... erklären, warum der CDU-Vorstand und Angela Merkel an der Spitze so vehement wollen, dass bereits abgelehnte (!!!) Asylbewerber wieder nach Deutschland einreisen, erneut Asyl beantragen und damit jahrelang den bereits gescheiterten Rechtsweg wieder einschlagen dürfen? Warum will diese Kanzlerin ein "weiter so", wo doch immer mehr Menschen in Deutschland und in Europa mit der Flüchtlingspolitik dieser Frau nicht, oder nicht mehr einverstanden sind. Ich bin kein CDU-Fan und begreife es vielleicht aus diesem Grund einfach nicht. CDU-Mitglieder, Ihr müsstet oder solltet es doch wissen, antwortet mir bitte mal ...
I.H.
02.07.2018, 16:27 Uhr
Zahlen-Jonglage
Nun kriegt euch wieder ein. Das Ding ist durch. Die Kanzlerin hat gewonnen und Seehofer hat verloren. Es gibt das Vernünftige, eine europäische Lösung und nicht euren Stacheldraht. Seehofers eigene Partei steht mehrheitlich hinter der Kanzlerin. Dagegen helfen auch eure Zahlen-Jonglagen-Umfragen nicht!
Andreas Dittmar
02.07.2018, 23:09 Uhr
Hätte ich nicht gedacht.....
Man hat sich tatsächlich geeinigt und zwar auf den maximal möglichen Schwachsinn. Transitzentren im grenznahen Raum. So ein Transitzentrum ist nicht unbedingt ein touristisches Highligt. Dort fährt keiner mehr hin. Davon lebt aber die Region. Wir haben auch kein Rücknahmeabkommen mit Italien, wo die meisten Migranten anlanden. Frau Nahles handelt möglicherweise sogar noch aus, dass diese Zentren weder gesichert noch bewacht werden. Liebe CSU, viel Erfolg bei der LTW.
geloescht.20250302
03.07.2018, 08:11 Uhr
Sommerloch gefüllt...
...trotz kläglichem WM-Ausscheidens von Muttis Männleinchen.

Interessant dabei ein aufgeblähter Pausenfüller: Wie lange lässt Löw den DFB betteln, bis er gnädigerweise seinen grosszügig ausgehandelten Rentenvertrag erfüllt?

Ein Telefonat mit oder Besuch bei der Patin von "Die Mannschaft" wird's richten.

Dass der bayerische Papiertiger mal wieder nur gebrüllt hat, ist dem Wahlkampf im eigenen Reich geschuldet und eine weitere Fussnote der unendlichen ungöttlichen Komödie seit September, deren Vorhang nur Neuwahlen fallen lassen könnte.

Lieber endlich ein Ende mit Schrecken als Schrecken ohne Ende.

Vor allem mit den dauernden substanzlosen sozialdemokratischen Nebengeräuschen und einer grünen Träumerpartei in Lauerstellung, von deren Beteiligung an den unsäglichen Hartz-IV-Gesetzen sich der nicht zufriedene und reiche Teil der schon länger Lebenden sich nicht mehr erholen wird.
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