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Mo, 16:26 Uhr
23.04.2018
Tempolimit und Ehrenamtscard

Grüne fordern Entschleunigung

Die Nordhäuser Grünen fordern etwas mehr Entschleunigung in der Stadt, genauer neue Geschwindigkeitsbegrenzungen an verschiedenen Punkten im Stadtgebiet. Mehr Bewegung will man hingegen in die Causa Ehrenamtskarte bringen...

Tempo 30 vor Schulen und an anderen neuralgischen Punkten, das war bis vor kurzem nicht ohne weiteres durchzusetzen. Laut Gesetzgeber musste ein Unfall- oder Gefährdungsschwerpunkt nachgewiesen werden. Seit November 2016 ist das nicht mehr nötig.

Die Nordhäuser Grünen wollen die geänderte Gesetzeslage nun nutzen um in der Stadt weitere Tempo 30 Zonen einzurichten. In einem Antrag, den die Fraktion in den Stadtrat einbringen wird, schlagen die Grünen drei Punkte für Tempo 30 Bereiche vor:
  • An der Salza in Höhe des Fußgängerüberweges vor der Grundschule
  • Straße der Genossenschaften in Höhe des Fußgängerüberweges vor der NordthüringerLebenshilfe sowie
  • Straße der Genossenschaften in Höhe des staatlichen Berufsschulzentrums.
An der Ampel nahe der Grundschule Niedersalza würden querende Schülerinnen und Schüler in Richtung Kasseler Landstraße durch Fahrer, abhänging vom Sonnenstand, teilweise erst spät bemerkt.

Am Zebrastreifen vor der Lebenshilfe in der Straße der Genossenschaften sei es "leider üblich" das Fahrer noch zügig an Linienbussen vorbei fahren würden, um nicht vor dem Überweg warten zu müssen. Ähnliches gelte
für den Bereich des staatlichen Berufsschulzentrums, wobei hier noch nicht einmal ein Zebrastreifen vorhanden sei. Die Geschwindigkeitsbegrenzung soll auf Montags bis Freitags zwischen 7:00 und 16:00 Uhr zeitlich beschränkt bleiben.

Mehr Bewegung soll in die Thematik Ehrenamtscard gebracht werden. In einem zweiten Antrag fordert die Grüne Fraktion die Stadtverwaltung auf " in eigenen Einrichtungen die Ausstellung einer Thüringer Ehrenamtscard beim Landratsamt Nordhausen zu beantragen, sofern die jeweiligen Anspruchsvoraussetzungen zutreffen."

Eine entsprechende Kooperationsvereinbarung zur Einführung der Ehrenamtscard besteht bereits seit 2016. Die Karte ist als besondere Würdigung ehrenamtlicher Dienste gedacht und ermöglicht den Inhabern bei teilnehmenden Landkreisen und Städten von diversen Vergünstigungen zu profitieren, etwa bei den Eintrittspreisen von Museen oder ähnlichen Einrichtungen in öffentlicher Hand.

Diverse Anfragen von Stadtratsmitgliedern aller Fraktionen sowie die Einführung vergünstigter Eintrittspreise in die städtischen Museen durch den Stadtrat würden ein Interesse an der Einführung der Ehrenamtscard für die ehrenamtlich Engagierten in Nordhausen belegen, führen die Grünen an.
Autor: red

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Kommentare
Checker
23.04.2018, 18:21 Uhr
Tempolimits...
Ach die Grünen gibt es wohl noch? Und dann machen sie noch mit so etwas auf sich aufmerksam. Ich finde Verkehrssicherheit auch gut, aber im ernst, es gibt doch wohl wichtigere Dinge in der Politik...
der_böhse_onkel
24.04.2018, 01:38 Uhr
Hm - Wichtigere Themen...
als das Leben eines Kindes - was könnte das sein?!! Ich weiß es gerade nicht, vielleicht kannst du mir das ja beantworten. (ich bin kein Fan von den Grünen, aber da muss ich den zustimmen!)
SuperMerkel2k9
24.04.2018, 08:57 Uhr
vielleicht mal Ampeschaltungen prüfen
Man kann auch mal die Ampelschaltungen optimieren und die Ampel am Taschenberg endlich mal so einstellen das es nicht ständig raucht da unten. Ich kenne keine Stadt die solch eine beschissene Ampelschaltung hat wie Nordhausen. Gerade Stadt raus in die Richtung Werther ist zum Berufsverkehr der absolute Horror. Da sollte man mal ansetzen bevor man sich andere Sachen zuwendet. Kann man nicht erstmal eine Baustelle zuende bringen? Kann ja so schwer nicht sein denke ich. Ich bin immer froh wenn ich diese Stadt verlassen und nix passiert ist.
der_böhse_onkel
24.04.2018, 10:01 Uhr
Ist an den 2 genannten Stellen
eine Schule, oder ähnliches - Nein!
Also was hat das damit zutun?!!
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