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Sa, 17:01 Uhr
21.04.2018
Vorbereitung auf die Saison für Bike und Fahrer

Fit ins Motorradjahr 2018

Vor der ersten Ausfahrt nach der Winterpause sollten Biker die Zeit für einen Check der wichtigsten Funktionen ihrer Maschine nutzen. Denn nach einer längeren Standpause muss der zweirädrige Untersatz erst wieder fit für die neue Saison gemacht werden...


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    Flüssigkeiten überprüfen. Motoröl, Bremsflüssigkeit und Kühlmittel prüfen und bei Bedarf nachfüllen. Ist die Menge seit dem Einwintern weniger geworden, könnte ein entsprechendes Bauteil undicht sein. Eventuell ist im Zug des Wechselintervalls auch ein Austausch der Flüssigkeit notwendig.
  • Die Batterie sollte ausreichend befüllt und geladen sein.
  • Bremsbeläge, Bremswirkung und Druckpunkt der Bremse kontrollieren und im Fahrbetrieb in einem ruhigen Verkehrsbereich testen. Der Freilauf der Räder sollte einwandfrei funktionieren.
  • Bei Fahrzeugen mit Antriebskette ist es wichtig, Kettenspannung und Verschleiß zu prüfen und die Kette gegebenenfalls zu fetten.
  • Bowdenzüge sollen leichtgängig sein.
  • Licht und andere elektrische Anlagen testen, wie zum Beispiel Kill-, Kupplungs- und Seitenständerschalter.
  • Profil und Luftdruck der Reifen kontrollieren. Das Reifenprofil sollte mindestens zwei Millimeter betragen, bei sehr niedrigem Luftdruck sollte der Reifen auf undichte Stellen hin untersucht werden.
  • Auch der Fahrer muss fit für die neue Saison sein. Nach der Winterpause ist es sinnvoll, die ersten Fahrten langsamer anzugehen. Dazu gehört ein möglichst defensives und vorsichtiges Fahren. Bei einem Fahrsicherheitstraining, zum Beispiel auf den ADAC Fahrsicherheitszentren in Gründau und Nohra, können Motorradfahrer ihr Wissen auffrischen und lernen, in gefährlichen Situationen richtig zu reagieren.
  • Motorradfahrer sollten beachten, dass sich Autofahrer zu Beginn der Saison noch nicht auf Biker eingestellt haben. Cornelius Blanke, Pressesprecher des ADAC Hessen-Thüringen, erklärt: „Motorradfahrer sind im Straßenverkehr vielfältigen Gefahren ausgesetzt. Trotz Helm haben sie keine Knautschzone und werden durch ihre schmale Silhouette leicht übersehen. Zur eigenen Sicherheit ist es wichtig, sein Fahrkönnen nicht zu überschätzen.“
Autor: red

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