Dass ein ungeliebtes, leer stehendes Gebäude brennt, ist die eine Sache.
Dass man aber sehr schnell beschließt, es trotz Nähe zum Wald lieber kontrolliert abbrennen zu lassen und die Löschversuche dementsprechend zurückhaltend ausfallen ist eine Andere.
Wenn dann aber auch noch so schnell ein Bagger zur Hand ist, um die massiven Grundmauern dem Erdboden gleich zu machen, drängt sich mir der Verdacht auf, dass hier die "Absprachen" auf mehreren Ebenen etwas zu gut funktioniert haben.
Denn keiner schreibt hier wie es zu den Brand überhaubt gekommen ist oder was die Ursache war.da kann man sich sein teil schon denken
wer das wohl war?
Warst du vor Ort?
Um 6 wurde der Brand gemeldet.
Um 7 Schlagen die Flammen aus dem Dachstuhl.
Die ersten Decken und das Treppenhaus waren schon eingestürzt. Willst du da noch ins Gebäude gehen um es zu löschen. Oder von der Drehleiter aus das Dach abtragen um an den Brand zu kommen? Immer mit der Gefahr das auch dann immer noch das Gebäude einstürzt und Kameraden verletzt.
So wurde am Freitag alles gelöscht was man von Außen gut löschen könnte. Gegen 14.30 war der Bagger aus Ellrich dann vor Ort. Ob das schnell ist bleibt Ansichtssache. Wir als Feuerwehrleute haben immer die Aufgabe ein Feuer zu löschen. Da gehört auch einiges dazu sich vor ein Gebäude zu stellen und zu sagen "Wir lassen es abbrennen"
... wenn es irgendein UNBEKANNTER böser Feuerteufeul gewesen wäre, hätte man möglicherweise Interesse daran gehabt, die Nummer aufzuklären.
Man hätte dann vielleicht ernsthaft versucht, den Brand löschen, um die Brandentstehung/-ursache untersuchen zu können - also zumindest bei den Aluhütchenträgern.
Das fällt bei dem Resultat aber wohl aus.
Können wir dann bitte die Drehleiter aus Ellrich zukünftig als Aussichtspunkt vermieten? Braucht ja keiner - die Höhe wäre viel zu gefährlich für Feuerwehrleute - Selbstschutz geht nun mal vor.
Sei es drum - sehen wir es positiv. Nun ist die Bude weg und der Abriss ging schnell und war mit wenig Lärm und Staub verbunden.