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Fr, 10:46 Uhr
06.04.2018
Junge Union zeigt sich enttäuscht

Schuld nicht auf Stadtseite?

Die Junge Union Nordhausen zeigt sich enttäuscht über die Antwort der Bürgermeisterin Jutta Krauth (SPD) zur Unterschriftensammlung zum Erhalt des Hochseilgartens auf dem Petersberg. Mit dem Schreiben vom 20. März wird der JU mitgeteilt, dass das „Freizeitprojekt Mobile“ des JugendSozialwerk Nordhausen sich im Vergleich zu anderen Bewerben nicht durchsetzen konnte...


Weiterhin wurde im Schreiben mitgeteilt, dass das JugendSozialwerk den Hochseilgarten nicht weiter betreiben wolle. In diesem Schreiben werde von Seiten der Stadt die Verantwortung und das Scheitern des Projektes allein dem JugendSozialwerk zugeschoben. „Von Seiten der Stadt Nordhausen bestand von Anfang an keine Unterstützung zum Erhalt der bestehenden Fläche“, so der JU Kreisvorsitzende Chris Schröder.

„Das JugendSozialwerk Nordhausen hätte gern den Hochseilgarten auf dem Petersberg weiter betrieben, nur hätte es dazu auch Investitionen von Seiten der Stadt und vor allem einer weiteren Förderung der Jugendarbeit bedurft“, so Andreas Weigel vom JugendSozialwerk. „In den vergangenen sechs Jahren haben wir dazu bereits viele Gespräche mit der Stadtverwaltung Nordhausen geführt. Hier wurde über Investitionen für den Hochseilgarten gesprochen, leider ohne Erfolg. Durch die ausbleibenden Investitionen und die fehlende Förderung waren wir aus sicherheitstechnischen Gründen gezwungen den Hochseilgarten abzubauen“, so Andreas Weigel abschließend.

„Trotz des Scheiterns des Hochseilgartens wollen wir als Junge Union weiter an einem Freizeitangebot für unsere Kinder und Jugendlichen in der Stadt Nordhausen festhalten. Auf dem ehemaligen Gelände des Hochseilgartens kann eine neue Nutzung in Erwägung gezogen werden. Hier wurden schon Gespräche mit dem JugendSozialwerk geführt und dieses steht dem Vorhaben positiv gegenüber. Man wolle gemeinsam mit den Kindern und Jugendlichen Ideen sammeln und zur Abstimmung stellen, wo "wir als JU Nordhausen für die Umsetzung kämpfen werden".

Man bitte die Stadträte und die Stadtverwaltung dieses Vorhaben zu unterstützen, um den Kindern und Jugendlichen eine Perspektive und ein Willkommensgefühl zu geben. Sie sollen unsere Region als Heimat sehen. „Ideen für ein zukünftiges Freizeitangebot können alle Interessierten gerne per Mail info@ju-nordhausen.de oder via Facebook https://www.facebook.com/JungeUnionNordhausen/?ref=bookmarks eingereicht werden“, so der JU Kreisvorsitzende Chris Schröder.
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