Mi, 21:27 Uhr
28.02.2018
Stabile Finanzen in Harztor
Haushalt 2018 beschlossen
Der Gemeinderat von Harztor traf sich am heutigen Abend zur Sitzung. Neben den Kosten für die Kindertagesstätten wurde auch der Haushalt 2018 der Landgemeinde beschlossen und auf das Jahr 2017 zurück geblickt…
Gemeinderat Harztor (Foto: S. Witzel)
Noch immer hat sich die Landgemeinde Harztor nicht vergrößert, trotz mehrfachen Willensbekundungen von Herrmannsacker, Harzungen und Neustadt. Wir sind jedoch auf einem guten Weg, informierte Harztor-Bürgermeister Stephan Klante die Gemeinderatsmitglieder. Nach der letzten Sitzung des Thüringer Landtages am vergangenen Freitag wurde alles auf den formalen Weg gebracht.
Die vom Land versprochene Einwohnerprämie wurde in den aktuellen Haushalt nicht eingearbeitet. Wir planen erst damit, wenn das Geld auf dem Konto ist, sagte Klante. Über das Ergebnis der Jahresrechnung 2017 informierte zuerst Kämmerin Cornelia Freitag. So betrug das Gesamtvolumen der Landgemeinde im vergangenen Jahr 8,9 Millionen Euro. Die Mehrausgaben konnten gedeckt und das Haushaltsjahr ohne Fehlbetrag abgeschlossen werden. Es wurde kein Kassenkredit benötigt. Das ist nicht in jeder Gemeinde im Nordhäuser Landkreis so, lobte Freitag die Finanzpolitik. Klaus Engelhardt vom Finanzausschuss stellte die Haushaltssatzung für das aktuelle Jahr vor. Obwohl der Kreisumlagesatz gleich bleibt, muss die Landgemeinde rund 100.000 Euro mehr zahlen. Grund dafür ist die steigende Steuerkraftmesszahl der Landgemeinde. Wir arbeiten gut, somit geht es auch dem Landkreis gut, bemerkte Engelhardt.
Der Verwaltungshaushalt hat ein Finanzvolumen in Höhe von rund 6,5 Millionen Euro, der Vermögenshaushalt liegt bei rund 1,9 Millionen Euro. Es kann ein Überschuss in Höhe von 215.000 Euro erwirtschaftet werden, der dem Vermögenshaushalt zugeführt wird. Auch 2018 erhalten die Ortschaften Ilfeld und Niedersachswerfen ein Budget in Höhe von je 6.500 Euro für freiwillige Leistungen. So sollen unter anderem die Arbeit der Vereine und das kulturelle Leben in den Ortschaften unterstützt werden.
Auch in diesem Jahr können die Bäder der Landgemeinde erhalten werden. Ein ausgeglichener Haushalt wurde aufgestellt. Der Haushaltssatzung 2018 und dem dazugehörigen Finanzplan stimmten die Gemeinderatsmitglieder einstimmig zu.
Im Rahmen der Gemeinderatssitzung wurde auch der Haushalts- und Stellenplan der Johanniter-Unfall-Hilfe für die Kindertagesstätten Wirbelwind in Niedersachswerfen und Rappelkiste in Ilfeld beschlossen. Eine Kostensteigerung für die Gemeinde für das Jahr 2019 wurde bereits angekündigt, berichtete Stephan Klante. Dann soll der Betreuungsschlüssel erhöht werden.
Sandra Witzel
Autor: swi
Gemeinderat Harztor (Foto: S. Witzel)
Noch immer hat sich die Landgemeinde Harztor nicht vergrößert, trotz mehrfachen Willensbekundungen von Herrmannsacker, Harzungen und Neustadt. Wir sind jedoch auf einem guten Weg, informierte Harztor-Bürgermeister Stephan Klante die Gemeinderatsmitglieder. Nach der letzten Sitzung des Thüringer Landtages am vergangenen Freitag wurde alles auf den formalen Weg gebracht.
Die vom Land versprochene Einwohnerprämie wurde in den aktuellen Haushalt nicht eingearbeitet. Wir planen erst damit, wenn das Geld auf dem Konto ist, sagte Klante. Über das Ergebnis der Jahresrechnung 2017 informierte zuerst Kämmerin Cornelia Freitag. So betrug das Gesamtvolumen der Landgemeinde im vergangenen Jahr 8,9 Millionen Euro. Die Mehrausgaben konnten gedeckt und das Haushaltsjahr ohne Fehlbetrag abgeschlossen werden. Es wurde kein Kassenkredit benötigt. Das ist nicht in jeder Gemeinde im Nordhäuser Landkreis so, lobte Freitag die Finanzpolitik. Klaus Engelhardt vom Finanzausschuss stellte die Haushaltssatzung für das aktuelle Jahr vor. Obwohl der Kreisumlagesatz gleich bleibt, muss die Landgemeinde rund 100.000 Euro mehr zahlen. Grund dafür ist die steigende Steuerkraftmesszahl der Landgemeinde. Wir arbeiten gut, somit geht es auch dem Landkreis gut, bemerkte Engelhardt.
Der Verwaltungshaushalt hat ein Finanzvolumen in Höhe von rund 6,5 Millionen Euro, der Vermögenshaushalt liegt bei rund 1,9 Millionen Euro. Es kann ein Überschuss in Höhe von 215.000 Euro erwirtschaftet werden, der dem Vermögenshaushalt zugeführt wird. Auch 2018 erhalten die Ortschaften Ilfeld und Niedersachswerfen ein Budget in Höhe von je 6.500 Euro für freiwillige Leistungen. So sollen unter anderem die Arbeit der Vereine und das kulturelle Leben in den Ortschaften unterstützt werden.
Auch in diesem Jahr können die Bäder der Landgemeinde erhalten werden. Ein ausgeglichener Haushalt wurde aufgestellt. Der Haushaltssatzung 2018 und dem dazugehörigen Finanzplan stimmten die Gemeinderatsmitglieder einstimmig zu.
Im Rahmen der Gemeinderatssitzung wurde auch der Haushalts- und Stellenplan der Johanniter-Unfall-Hilfe für die Kindertagesstätten Wirbelwind in Niedersachswerfen und Rappelkiste in Ilfeld beschlossen. Eine Kostensteigerung für die Gemeinde für das Jahr 2019 wurde bereits angekündigt, berichtete Stephan Klante. Dann soll der Betreuungsschlüssel erhöht werden.
Sandra Witzel


